Burnout Legends (DS Review)
von Anja Rudlaff

In der Abteilung "Racing-Games jetzt auch für Handhelds" haben die Electronic Arts-Entwickler eine Version von Burnout Legends für den NDS geschaffen.

In 70 Rennen um die Welt
Hier dürft Ihr nach Herzenslust hemmungslos die heißesten Flitzer verschrotten. Je abgefahrener Eure Blechorgien sind, desto mehr Punkte könnt Ihr in den über 70 Renn- und Crash-Events ergattern. Als Belohnung gibt es immer neue schnellere Schlitten und rasantere Rennpisten.

Absolute Anarchie auf Avenuen und Autobahnen
Begebt Euch auf World Tour in den Klassen Kompakt, Muscle, Coupé, Sport und Super und startet mit einer kompakten Kiste in den USA. Mit jedem gewonnenen Event werden neue Flitzer und Pisten in den USA, Europa und Asien freigeschaltet. Binnen kürzester Zeit habt Ihr Euch mit rücksichtslosen Rempeleien die rasantesten Renner für Euren ständig wachsenden Fuhrpark verschafft. Vom Compact Grand Prix bis zum Legend Grand Prix ist es ein weiter Weg, der gepflastert ist mit Karambolagen und einer Menge Blech.

Burnout Legends - Mit Vollgas über die Landstraße! Wir haben die Nintendo DS Version durchgezockt!

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Auf World Tour und in den Einzel-Events wie Rennen, Zeitfahren, Verfolgung könnt Ihr Euch Crash-Dollars und Burnout-Punkte - unter anderem für den längsten Drift und den längsten Gegenverkehr erkämpfen. Dann gibt es noch Road Rage - hier solltet Ihr möglichst viele Gegner ausschalten, bevor Euer Gefährt den Geist aufgibt. In Crash ist Euer erklärtes Ziel der Blech-Gau auf der nächsten Kreuzung, wobei der Crashbreaker-Punkt für den optimalen Altmetallfaktor sorgt. Face-Offs sind Duelle in Legend-Fahrzeugen, bei denen der Gewinner den Wagen des Verlierers abstaubt. In Eliminator-Rennen muss jeweils der Rundenletzte ausscheiden.

Burnout Legends - Mit Vollgas über die Landstraße! Wir haben die Nintendo DS Version durchgezockt!

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Als Belohnung für Gewinner gibt es mehr als 70 Straßenkreuzer der Kategorien Getunt, Prototyp, Custom, Dominator, Legend Gangster, Hot Rods, Racer und sogar ein Feuerwehrauto. Eure Errungenschaften auf vier Rädern könnt Ihr Euch im Fahrerprofil unter Garage ansehen. Auf den zehn Strecken wie Palm Bay Marina, Interstate oder Dockside solltet Ihr mit waghalsigen Manövern absolut anarchistisches Chaos anrichten: Für Takedowns der verschiedensten Art, z.B. Aftertouch, TD-Randale oder ein Revenge TD gibt es Trophäen und Medaillen. In Spezial-Takedowns wie Pfeiler-Bohrmaschine und Randale im Dschungel könnt Ihr sogar ein Foto von Eurem schönsten Crash für´s Familienalbum machen.Wie wäre es mit einer Postkarte nach Hause, wenn Ihr zu einem Special-Event in Vineyard, Golden-City und anderen gelangt. Und damit Eure Freunde auch am Rennen mit bis zu fünf Blechschleudern Spaß haben können, gibt es den Multiplayer-Modus.

Mobiles Mittelmaß
Die Entwickler von EA haben sich bei Burnout Legends schon wesentlich mehr Köpfchen gemacht als bei dem absoluten Nullpunkt NFS-Most Wanted DS. Grafisch gesehen hätte man sicherlich noch mehr herauskitzeln können. Die Polygonflitzer sind als optisch ansprechend gestaltet. Erfreulicherweise kann man auch die voranschreitende Demontage der Kisten bewundern. Die Gestaltung der isometrischen 3D-Umgebung ist angenehm detailliert. Aussetzer oder lange Ladezeiten sind nicht zu bemängeln. Die Bedienung über Steuerkreuz und Tasten wird intuitiv bewältigt und vermittelt ein gutes Fahrgefühl.

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Auch der Geschwindigkeitsrausch muss auf dem kleinen NDS nicht außen vor bleiben. Euren persönlichen Neigungen entsprechend könnt Ihr wählen zwischen zwei Steuerungs-Typen: Beschleunigen bzw. Bremsen über A-und B-Knopf oder über R-+ L-Taste. Außerdem besteht die Wahl zwischen Geschwindigkeitsangabe in km/h oder mph. Geräusche und musikalische Hintergrundkulisse sind zwar nicht optimal, aber alle mal akzeptabel und getrennt voneinander abzuregeln. In der Musikauswahl liegt der Schwerpunkt auf etwas rockigerer Beschallung.Topscreen und Touchscreen wurden sinnvoll aufgeteilt: während oben der zunehmend chaotische Verlauf des Renngeschehens aus der Third-Person-Perspektive betrachtet wird, kann man unten den Streckenverlauf, Abstand zu den gegnerischen Fahrzeugen, Boost-Anzeige, Anzahl der erzielten Takedowns und Burnout-Punkte ablesen. Nach einem Crash wird hier die Impact-Time-Zeitlupe aktiviert, und man kann versuchen, seinen schrottreifen Schlitten mit Aftertouch auf einen anderen Burner zu schleudern. Dazu muss dann der Touchscreen berührt werden. Und das Mikro, naja, wozu eigentlich ein Mikro.