Bei Bungie kam es offenbar zu einer Auseinandersetzung, woraufhin der bekannte Komponist Marty O’Donnell gefeuert wurde. Er arbeitete nicht nur an den Halo-Soundtracks, sondern unter anderem auch an Myth und Oni - zuletzt an Bungies neuen Shooter Destiny.

Bungie gab ein kleines Statement dazu heraus, das sich im originalen Wortlaut wiefolgt liest: "For more than a decade, Marty O’Donnell filled our worlds with unforgettable sounds and soundtracks, and left an indelible mark on our fans. Today, as friends, we say goodbye. We know that wherever his journey takes him, he will always have a bright and hopeful future. We wish him luck in all his future endeavors."

Klingt also nicht gerade nach einem Zwist - als Freunde habe man sich nun Lebewohl gesagt und man wünsche ihm Glück für seine Zukunft. Doch O’Donnell schrieb via Twitter, dass er ohne Grund gefeuert wurde: "I'm saddened to say that Bungie's board of directors terminated me without cause on April 11, 2014."

Am Ende vielleicht doch nicht so grundlos? Ein nicht näher genannter Bungie-Mitarbeiter schrieb via reddit, dass es wohl um Streitereien bezüglich des Gehalts ging. O’Donnell soll in den vergangenen Jahren eine "erhebliche Erhöhung" seines Gehalts erhalten haben - einige Vorstandsmitglieder sind der Meinung gewesen, dass er bereits überbezahlt war.

Da er nun aber nach einer weiteren Erhöhung verlangte, soll es zu Streitereien zwischen ihm und einem Vorstandsmitglied gekommen sein. Und dann war er auch schon draußen. Der Vorstand sei der Meinung, einen neuen Mitarbeiter für weniger Geld und ohne dem ganzen Drama bekommen zu können.

Wer seine Nachfolge antritt, bleibt unklar.