Erneut machte Rockstars Dan Houser deutlich, an einer Fortsetzung zu Bully: Die Ehrenrunde interessiert zu sein. Es würde viele Richtungen, in die man gehen könne, doch in Entwicklung befindet sich derzeit nichts.

Bully: Die Ehrenrunde - Dan Houser an Fortsetzung interessiert

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Bully wird auch gerne als "Schulhof-GTA" bezeichnet.
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Houser zufolge war Rockstar über die negativen Reaktionen zu Bully überrascht, da ihnen quasi vorgeworfen wurde, dass man Kinder dazu trainiere, sich gegenseitig umzubringen. Das sei aber völlig absurd.

Man war sich natürlich bewusst, welche Bedeutung das Wort Bully habe. Es sei ein starkes, emotionales Wort, vielleicht zum Teil auch zu emotional. Dennoch war man sich sicher, kein Spiel zu entwickeln, in dem der Spieler ein Tyrann ist. Man spielte stattdessen ein starkes Kind und konfrontierte mit dem Thema Mobbing - und natürlich sei man kein Unschuldsengel in dem Titel. Der Protagonist war außerdem mit einigen schwächeren Kindern befreunden.

Bei der Vermarktung ging man dann etwas vorsichtiger vor, hatte aber nie die Gelegenheit zu sagen, was es wirklich darstellt.

Könnte Jimmy Hopkins eines Tages als Erwachsener und Hauptfigur in einem neuen Grand Theft Auto zurückkehren? Das schließt Houser aus. Er war ein schlechter Teenager, da er aus einer schwierigen Familie kommt, was sich in jede Richtung hätte entwickeln können.

Allerdings sei er kein Autodieb. Er habe zwar ein unangenehmes Gemüt, dafür aber auch Herz. Er versuche auch nicht die Schule anzuzünden, sondern kämpfe gegen die Ungerechtigkeit.

Bully: Die Ehrenrunde ist für Wii, Xbox 360 und seit dem 24. Oktober 2008 für PC erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.