Auf der Videospielmesse Penny Arcade Expo (PAX) wurde das von Atomic Games entwickelte Breach Opfer eines Datenklaus. Direkt am Stand des Entwicklers packte der Dieb sein Notebook aus, schnappte sich ein bei den Entwicklern herumliegendes Ethernet-Kabel und hat es mit dem Rechner verbunden, auf dem Breach lief. Bevor ihn Mitarbeiter von Atomic Games auf frischer Tat ertappten, konnte er 14 MB auf sein Notebook herunterladen.

Breach - Dreister Datenklau auf der Penny Arcade Expo

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Breach ist ein Downloadspiel für PC und Xbox 360.
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Nachdem er geschnappt wurde, erzählte er einigen Mitarbeitern, dass es schließlich keine große Sache sei und er das Spiel gerne mit seinen Freunden spielen wollte. Kurz danach musste er für einige Stunden hinter Gitter und seine Notebooks, sein MP3-Player sowie seine gemoddeten Konsolen Xbox 360, DS und PSP wurden der Polizei ausgehändigt. Wie herausgefunden wurde, ist der Dieb kein unbeschriebenes Blatt, was illegale Kopien und Datenklau angeht.

Der Dieb fragte auf der PAX zudem bei Microsofts Stephen Toulouse nach, ob man ihm denn sein Gamertag von einem Bann befreien könnte. Doch Toulouse erklärte ihm, dass es zwar OK ist, ein Spiel vor dem Releasedatum zu spielen. Doch wenn man wie er eine illegale Version von Forza Motorsport 3 spielt, dann müsse er sich auch nicht wundern, weshalb er gesperrt wurde.

Übrigens verriet Atomic Games' David Tractenberg, dass der Dieb Glück im Unglück hatte und die Entwickler ihn erwischten. Denn sonst hätte sich die Cybercrime Task Force vom FBI um den Fall kümmern müssen, die auch die Hacker des Half-Life 2-Codes ausfindig machen konnten.

Breach ist für PC und Xbox 360 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.