Apropos Waffen: Diese bilden nach wie vor das Schlüsselmoment von Borderlands. Über eine halbe Million unterschiedlicher Schießprügel soll es nach Aussage von Gearbox im Spiel geben. Für diese Vielfalt sorgt das Programm, indem es unterschiedliche Eigenschaften variiert: Schaden, Genauigkeit, Feuerrate, Munitionsart. Und ganz wichtig: Aussehen.
Später dürfen wir die offene Spielwelt mit Fahrzeugen erkunden.In unserer mehrstündigen Anspielsitzung kam es so nicht ein einziges Mal vor, dass zwei Waffen auch nur annähernd gleich aussahen. Bei so viel Variantenreichtum freut man sich natürlich wie ein Plätzchen über besonders seltene Gattungen: ein Sniper-Gewehr mit eingebautem Raketenwerfer etwa oder eine Art Gatling, die zielsuchende Geschosse verschießt.
Da neue Ballermänner nicht nur bei NPCs und an Automaten gekauft werden können, sondern auch regelmäßig von erledigten Gegnern gedroppt werden, wächst das Waffenarsenal im Inventar nach kürzester Zeit bereits zur stattlichen Kollektion an. Damit der Überblick nicht flöten geht, könnt ihr überflüssiges Equipment selbstverständlich gegen Bares loswerden. Gearbox verspricht sich so eine Sammelwut nach raren Items, wie man sie bislang nur von Action-Rollenspielen der Marke Diablo kannte.
Cool: Der Koop-Modus mit seinen unterschiedlichen Klassen erinnert entfernt an Left 4 Dead.Mit dem RPG-Genre teilt sich Borderlands auch das Charakterblatt, dessen Eigenschaften und Fähigkeiten sich mit zunehmender Erfahrung verbessern: So erhält der Held bei jedem Levelaufstieg mehr Gesundheit, richtet mehr Schaden an usw.
Besonders cool: Der Koop-Modus, den wir schon ausgiebig anspielen durften. Hier erlebt ihr das Endzeit-Abenteuer mit bis zu vier Freunden gemeinsam. Doch nicht nur das: Wie von reinrassigen Mehrspieler-Titeln gewohnt, wählt ihr zu Beginn eine von vier Klassen, deren Fähigkeiten sich gegenseitig ergänzen und ein taktisches Vorgehen im Team erforderlich machen. Der Warrior beispielsweise ist eine Art Tank, der ähnlich dem „Ding“ aus den Fantastic Four an vorderster Front seine steinharten Fäuste sprechen lässt. Der heimtückische Sniper hat hingegen einen Adler auf der Schulter, der wie seinerzeit in Hitchcocks Vögel zu blutigen Schnabelattacken aus dem Hinterhalt ansetzt. Groovy!
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