Es wird Zeit – der letzte Bossgegner wartet darauf, von euch bezwungen zu werden. Ihr findet den Waisenknaben von Kos an der Küste hinter dem Höhlengang mit den vielen betenden Viechern. Seid gewarnt: Dieser Kampf hat es wahrlich in sich und ihr werdet wohl oder übel das eine oder andere Mal umkommen. Hilfreich ist es, sich vorher gut mit Blutphiolen auszustatten und eine Ausrüstung anzulegen, die eine möglichst hohe physische Resistenz sowie Blitzresistenz bietet, da der Waisenknabe später auch Blitze beschwören wird. Außerdem solltet ihr auf eine schnelle und auf keinen Fall auf eine langsame, schwere Waffe setzen, da er zudem recht schnell unterwegs ist.

Bloodborne: The Old Hunters - Komplettlösung, Tipps und Tricks

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Beten ist an dieser Stelle absolut angebracht: Der Waisenknabe von Kos hat es wahrlich in sich.
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Kommen wir zum Waisenknaben selbst. Das sind seine Stärken, Schwächen und Charakteristiken:

  • Er läuft zwar meistens langsam durch die Gegend, wird im Zuge seiner Angriffe aber extrem schnell und schlägt dann in kurzen Frequenzen mit heftigen Combos drauflos. Die Geschwindigkeit dürft ihr nicht unterschätzen, wenn ihr eine Chance haben wollt!
  • Bei seinen häufigen Sprungangriffen überbrückt er mit den Sprüngen mehrere Meter und damit ziemlich große Distanzen. Fühlt euch also nicht sicher, nur weil er euch mit seiner Armkeule nicht direkt erreichen kann.
  • Ihr könnt den Waisenknaben nicht kontern, …
  • … ihm aber hinterrücks Eingeweide-Angriffe zufügen. Ist allerdings nicht ganz einfach.

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Hat der Boss eine Combo ausgeführt, bleibt er meist kurzzeitig fast regungslos stehen. Jetzt zuschlagen!
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Eure grundlegende Taktik sollte – wie so oft – sein, sich in seinen Rücken zu rollen und von hinten zuzuschlagen. Gerade nach seinen mächtigen Combos ist er kurzzeitig sehr angreif- und verwundbar.

Nun zu seinen typischen Angriffen und den verschiedenen Spezialattacken:

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  • Der Sprungangriff ist eine seiner häufigsten Aktionen. Dabei springt er nach vorne in eure Richtung und schlägt beim Aufprall mit seiner schweren Armkeule zu.
  • Normale Schlagcombos beherrscht der Waisenknabe mindestens genauso gut wie die Fürstin Maria – mit dem kleinen Unterschied, dass die Hiebe des Knaben euch oft sofort von den Füßen reißen und umwerfen. Er reiht dabei oft bis zu fünf, manchmal gar mehr Schläge aneinander, die sich prinzipiell in jede erdenkliche Richtung richten können. Ein schwerer Schlag auf den Boden beendet die Combo meistens und ist euer Signal zum Gegenschlag.
  • Normale Schläge können einen peitschenartigen Charakter annehmen und viel weiter reichen als zunächst angenommen. Lieber nach hinten ausweichen anstatt hindurchrollen.
  • Der Boss kann Blutstücke aus seiner Armkeule nehmen und auf euch werfen, was – logisch – eine ziemlich hohe Entfernung abdeckt. Vorsicht also, wenn er in seinen Arm hineingreift.
  • Eine Blutexplosion löst er aus, wenn er die Keule mit beiden Händen packt und wie ein Hackbeil auf den Boden donnert. Die Explosion verursacht in kurzem Radius Flächenschaden.

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Spätestens ab jetzt wird es richtig tricky: Mit den seidenartigen Flügeln wird der Boss extrem flink.
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In Phase 2 wachsen dem Waisenknaben seltsame, seidenartige Flügel am Rücken und er wird extrem schnell, noch viel flotter als zuvor. Die Pausen zwischen Angriffen werden geringer, er richtet erhöhten Schaden an, verspritzt häufig Blut bei seinen Attacken und springt ständig hin und her. Alles wird ab dieser Stelle ziemlich anspruchsvoll, teilweise gar chaotisch. Ausweichen ist und bleibt das A und O.

Neu hinzugekommen sind in Phase 2 folgende Angriffe und Spezialattacken:

  • Ein Sprungangriff, bei dem der Boss komplett aus dem Fokus verliert. Er landet dann irgendwo, meistens direkt auf euch – Ausweichen im richtigen Moment ist Pflicht.
  • Bei Sprüngen verspritzt der Waisenknabe ab sofort drei „Blutkugeln“ in eure Richtung.
  • Eine Art „Blutwelle“, die er – ähnlich der Blutexplosion – direkt in eure Richtung abfeuert.

Als wäre all das noch nicht schlimm genug, gibt es auch eine dritte Phase, in der der Waisenknabe von Kos nun zusätzlich auch noch Blitze herbeizaubert. Diese kündigen sich durch ein Innehalten und Schreien des Bossgegners an. Überall dort, wo der Boden blau leuchtet, werden die Blitze einschlagen.

Belohnung

Für den Sieg über den Waisenknaben von Kos und damit den letzten Pflicht-Bossgegner des DLCs (es gibt noch einen geheimen Boss – mehr dazu später) erhaltet ihr satte 177.900 Blutechos sowie die Trickwaffe Kos-Parasit. Neben dem schleimigen Etwas könnt ihr die Lampe „Küste“ entzünden.

Damit ist es aber noch nicht ganz getan, denn in der Haut findet ihr den Albtraum selbst vor, in Form eines wabernden schwarzen Schattens. Schlagt auf ihn ein und vernichtet damit den Albtraum. Habt ihr das getan, seht ihr die den DLC abschließende Zwischensequenz. Herzlichen Glückwunsch!

Dinge, die ihr nach dem Bosskampf noch tun könnt

Ganz vorbei ist The Old Hunters damit allerdings noch nicht – es sei denn, ihr habt alle optionalen Inhalte bereits gemeistert. Folgendes steht euch an dieser Stelle womöglich noch offen:

  • Vom NPC („Byrgenwerth“) am Fischerdorf-Eingang ein arkanes Jägerwerkzeug abholen. Sprecht dafür einfach mit ihm, nachdem ihr den Waisenknaben von Kos erschlagen habt.
  • Mit dem Untergrundzellen-Schlüssel die Zellen im Gang nach dem unterirdischen Leichenhaufen durchsuchen. Hier findet ihr u.a. zwei neue Waffen. Mehr dazu im entsprechenden Kapitel.
  • Den optionalen Bosskampf gegen Laurence, den ersten Vikar, bestreiten. Ihr findet ihn in der Kathedrale im Albtraum des Jägers (hinter dem Glockenaxt-Schlächter), sobald ihr Laurences Schädel in der kleinen Kapelle bei den Jägerinnen aufgenommen habt.

Inhaltsverzeichnis:

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