Direkt nach dem Bosskampf gegen die lebendigen Misserfolge folgt auch schon der nächste. Öffnet ihr die große schwere Tür im Lichtholz-Garten mit dem „Astraler Uhrturm“-Schlüssel (diesen habt ihr nach dem Sieg über die Misserfolge erhalten), gelangt ihr in einen großen Saal im Uhrturm, an dessen Ende eine scheinbar tote Frau auf einem Stuhl sitzt. Sobald man mit ihr interagiert, beginnt das Duell – und Fürstin Maria ist nicht unbedingt der leichteste Gegner, den man sich wünschen könnte.

Bloodborne: The Old Hunters - Komplettlösung, Tipps und Tricks

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Maria ist eine schnelle Jägerin. Präzises Timing beim Angreifen und Ausweichen ist wichtiger denn je.
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Maria ist ein menschlicher Bossgegner und erinnert damit ein wenig an die typischen Jäger , beherrscht allerdings natürlich ihre ganz eigenen Angriffe und Taktiken, wobei euch dennoch vieles bekannt vorkommen könnte. Sie ist ziemlich flink und erreicht mit ihrem Schwert später im Kampf eine enorme Reichweite. Ihre Waffe, das genannte Schwert, teilt sie ab einem gewissen Punkt in zwei einzelne kurze Klingen – dann werden ihre Combos, sowieso schon sehr gefährlich, noch tödlicher. In Bewegung bleiben und stets rollbereit sein, das sind die wichtigsten Dinge, die ihr beachten müsst. Hilfreich ist es erwartungsgemäß, keine schwere und langsame Waffe zu verwenden, weil Maria dafür viel zu schnell ist und ihr sie somit kaum erwischen könnt – umgekehrt trifft sie euch dabei jedoch fast immer.

Ihre typischen Angriffsmuster sehen in der ersten Phase des Kampfes folgendermaßen aus:

Bloodborne: The Old Hunters - Trailer zur Erweiterung
  • Schnelle Schlag-Combos mit bis zu vier Attacken hintereinander sind das, was ihr am häufigsten von Maria zu sehen bekommt. Die Hiebe werfen euch zwar nicht um, allerdings seid ihr dennoch ein leichtes Ziel, wenn ihr nicht zeitig vorbeirollt und euch möglichst in ihren Rücken bewegt . Frontal vor ihr zu stehen ist für Maria eine direkte Einladung zum Angriff!
  • Aufgeladene Schläge und Stiche werden durch ein kurzes Innehalten Marias angekündigt. Diese Attacken sind ziemlich stark und oft stößt sie das Schwert beim Zustechen auch so weit nach vorne, dass sie euch selbst dann locker trifft, wenn ihr nicht direkt daneben steht. Ihr könnt den Aufladevorgang und damit den Angriff allerdings mit einem R2-Gegenschlag oder einer Schlagcombo unterbrechen und Maria dann mehrere Male selbst Schaden zufügen.

Im Prinzip war es das auch schon – viel mehr als „normale“ Angriffe mit dem Schwert und gelegentliches Abfeuern der Pistole müsst ihr von Maria in Phase 1 nicht erwarten. Habt ihr ihre HP auf etwa die Hälfte reduziert, beginnt die zweite Phase. Sie sticht sich beide Klingen ins Herz und verstärkt ihre Waffe nun mit Blut. Ab sofort ziehen fast alle Schläge von ihr eine rote „Blutspur“ nach sich, wodurch die Reichweite fast verdoppelt wird. Zudem kann Maria sich jetzt auch über kurze Strecken wegteleportieren – das erinnert ein bisschen an die Krähe Eileen oder gar an Gherman.

Folgendes ist in Phase 2 neu hinzugekommen und so geht ihr damit um:

  • Ihre „normalen“ Schlagcombos sind nun nochmals deutlich schneller, treffen euch auch seitlich von ihr und können bis zu fünf Attacken lang andauern. Durch das verspritzende Blut ist die Reichweite enorm – man kann sogar fast von einem Flächenschaden sprechen. Am sichersten seid ihr zwischen der Blutspur und Maria, am besten zurückschlagen könnt ihr abermals, wenn ihr euch in ihrem Rücken befindet. Man kann sich gut außen herum rollen.
  • Den Sprungangriff hat sich Fürstin Maria von Gherman oder Märtyer Logarius abgeschaut. Sie springt dabei hoch in die Luft, bleibt dort für kurze Zeit schweben und rast dann von oben mit Schwung auf euch herab. Mit einer gut getimten Rolle kann man sicher entkommen und dann direkt zum Gegenschlag ansetzen. Am besten fokussieren und im letzten Moment wegrollen.
  • Ein lang aufgeladener Schlag oder Stich ist die gefährlichste neue Attacke der zweiten Phase. Dabei holt Maria langsam mit ihrem Schwert aus und leuchtet weißlich auf, bevor sie schließlich angreift und so viel Blut mit ihrer Waffe verspritzt, dass ihr selbst am anderen Ende des Saals noch getroffen werden könnt. Hier gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder rollt ihr euch im perfekten Moment weg (schwierig) oder ihr rennt schnellstmöglich in ihren Rücken.

Sobald Marias Lebensleiste auf ca. ein Viertel gesunken ist, beginnt die letzte Phase des Kampfes. Angekündigt wird das durch eine heftige „Blutexplosion“, der ein kurzes Schweben vorhergeht. Ab jetzt hinterlässt jeder Angriff nicht nur eine Blutspur, sondern zieht zudem auch noch riesige Flammen nach sich. Spätestens ab diesem Moment wird der Bosskampf zu einer echten Herausforderung. Es kommen zwar nicht viele neue Aktionen hinzu, doch ist Maria nun noch schneller und richtet noch mehr Schaden an – als ob die Flammen nicht schon schlimm genug wären. Rechnet mit Flächenschaden bei jedem gegnerischen Schlag und haltet euch für Angriffe wie schon zuvor möglichst immer in ihrem Rücken.

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Knapp 123.500 Blutechos ist Bloodborne der Kampf gegen Fürstin Maria wert. Nett, oder?
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Belohnung

Habt ihr Fürstin Maria nach diesem qualvollen Kampf endlich gelegt, dürft ihr euch über 123.500 Blutechos freuen . Wie gewohnt könnt ihr eine Lampe anzünden (Astraler Uhrturm). Neben der Lampe findet ihr am Boden den Schlüsselgegenstand Himmelsziffernblatt, mit dem ihr das große Ziffernblatt am Ende des Saals „öffnen“ könnt – dadurch gelangt ihr in das nächste große Gebiet, das Fischerdorf.

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