Ihr erinnert euch eventuell noch an den verborgenen Weg, den wir im Kapitel Verborgener Wald #1 aufgedeckt haben – den Weg hinter den Hundezwingern, der angeblich in eine Giftseegrotte und dann zurück zu Iosefkas Klinik führt? Genau hier wollen wir jetzt hin. Dieser Abschnitt ist vorerst optional, aber deshalb nicht minder spannend und führt euch auch danach in gänzlich neue Bereiche.

Geht also zu der entsprechenden Stelle (lest hierzu, falls nötig, nochmal das dazugehörige Kapitel) und begebt euch in die Höhle hinein. Ihr gelangt in eine größere Grotte mit einigen weißlichen Blumen, in denen sich wider Erwarten zunächst kein Gegner befindet. Stattdessen könnt ihr in der kleinen Nische unter dem Eingangsvorsprung eine Leiche für Gegengifte looten – diese werdet ihr möglicherweise brauchen. Einen Durchgang weiter erreicht ihr schließlich einen unterirdischen See, in dem zwei Riesen herumwaten und ein dritter am Boden kniet, scheinbar um zu beten. Greift sie nicht gleich an, sondern legt zunächst eine Rüstung mit möglichst viel Giftresistenz (langsame Vergiftung) an, um den Vergiftungseffekt des Wassers so lange wie möglich hinauszuzögern und, sobald er unvermeidlich eingetreten ist, zu schwächen.

Beachtet außerdem, bevor ihr die Riesen angreift, dass sich im Wasser zahlreiche Würmer tummeln, die sich unter der Oberfläche verstecken und die euch hinterrücks anspringen. Einer alleine ist keine große Gefahr, in der Masse allerdings werden sie durchaus zum Risiko, speziell dann, wenn ihr es gleichzeitig auch noch mit einem Riesen zu tun habt. Visiert am besten immer einen der Würmer an und zerschlagt ihn, da ihr ohne das automatische Zielen häufig verfehlt. Denkt während all dem stets an die Riesen und daran, eure Gesundheit hoch zu halten, wenn der Gifteffekt eingesetzt hat. Nun dazu, wie ihr die Riesen selbst erledigt, nachdem ihr mit den nervigen Würmern aufgeräumt habt.

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Sie richten mit ihren schweren Schlägen zwar ordentlich Schaden an, sind dafür aber auch sehr träge und unbeweglich, vergleichbar zu den Axtgiganten aus dem Kathedralenbezirk. Daher gilt auch hier: Rollt um die Riesen herum und schlagt von hinten auf sie ein, dann seid ihr weitestgehend sicher, solange ihr auf eure Ausdauer achtet und gerade genug behaltet, um rechtzeitig vor einem Angriff ausweichen zu können. Etwa 4-6 solcher Combos sollten je nach Waffe genügen, um sie endlich zu Fall zu bringen. Jeder besiegte Riese beschenkt euch mit ca. 3.000 Seelen und oft einer Blutscherbe.

Solltet ihr während dem Kampf Probleme bekommen, könnt ihr euch in die Höhle auf der anderen Seite des Sees zurückziehen, die ihr sowohl über einen Eingang auf der linken als auch einen auf der rechten Hälfte erreicht. Doch Vorsicht: Die Riesen verfolgen euch womöglich bis in die Höhle hinein.

Habt ihr das Gebiet gesäubert, schaut euch nach Sammelgegenständen um. Den ersten findet ihr an einem kleinen Strand direkt rechts des Eingangs, aus dem ihr gekommen seid. Hier könnt ihr einer Leiche 1 Rasendes Kaltblut abnehmen. In der Mitte des Sees ist zudem eine kleine Insel, auf der ihr einen Nährkraft-Blutedelstein (2) findet – dieser erhöht Angriff um 9,1%, ist also durchaus ganz nett.

Geht danach, wenn ihr alles eingesammelt habt, in die erwähnte Höhle auf der gegenüberliegenden Seite des Sees und dort den kleinen Weg hinauf, der zu einer großen Leiter führt. Steigt sie hinauf und macht euch keine Sorgen, oben ist zunächst noch alles sicher. Vom nächsten Plateau aus geht es abermals eine Leiter hinauf und wieder raus ins Freie. Geht direkt auf die andere Seite und öffnet das dortige Tor – das ist eine Abkürzung zum zentralen Platz nach eurem ersten Besuch in Iosefkas Klinik.
Vom zentralen Platz vor Iosefkas Klinik geht es nun durch die frisch freigeschaltete Abkürzung auf den Platz mit der Leiter zurück und von dort aus durch das offene Tor.

Dieses führt euch in eine kleine Gasse, an deren Ende euch ein unangenehmer, gnomähnlicher Gegner mit seltsamen Fäden im Gesicht erwartet. Er ist nicht nur hässlich, sondern auch verdammt stark und kann euch im Nahkampf packen und seine Zunge in den Hals schieben – ein widerlicher Tod, den wir euch ersparen wollen. Werft deshalb einfach 2-3 Molotow-Cocktails auf ihn, natürlich aus sicherer Distanz, und gebt ihm, falls nötig, den Todesstoß. Nehmt die drei Quecksilberkugeln auf und geht weiter zur Leiter.

Klettert diese hoch auf das Häuserdach. Hier liegen, gut versteckt in den Schatten, sechs Krähen herum, mit denen ihr – solange ihr sie vorsichtig und nicht in der Gruppe bekämpft – mittlerweile kein Problem mehr haben solltet. Mehr gibt es auf dem Dach nicht zu sehen, also ab in das Haus. Willkommen zurück in Iosefkas Klinik – dem Ort, an dem euer Abenteuer damals begonnen hat.

Ihr befindet euch in einem Gang und könnt wahlweise nach links oder rechts weitergehen. Ihr solltet zunächst nach rechts und die Abkürzung öffnen, die euch zurück zum Startpunkt des Spiels und zur allerersten Reisepunkt-Laterne führt.

Seltsamerweise erwartet euch im nächsten Raum ein kleiner, geradezu hilfloser Pilz – so einer, wie ihr ihn schon im Verbotenen Wald getroffen habt. Dieser Gegner wird nach dem Bildschirmtod oder einer Schnellreise im Übrigen auch nicht wiedergeboren. Hier (oder spätestens im nächsten Raum) stellt ihr fest, was für schreckliche Experimente Iosefka an den Menschen in der Klinik durchgeführt haben muss. Auf dem Tisch findet ihr außerdem eine Cainhurst-Vorladung, mit der ihr nun das Schloss Cainhurst bereisen könnt – dazu später mehr.

Habt ihr die Abkürzung freigeschaltet, könnt ihr dem Gang in die andere Richtung folgen. Biegt noch nicht im Gang rechts ab, sondern geht bis ans andere Ende und öffnet die Tür. Im hinteren rechten Eck des Raumes steht zudem eine Truhe mit der Rune Kommunion, die es euch erlaubt, drei zusätzliche Blutphiolen zu tragen – durchaus praktisch für schwere Bosskämpfe.

Begebt euch nun in den Gang auf der rechten bzw. von eurer jetzigen Position aus linken Seite und ihr gelangt in einen größeren Raum mit einer Treppe. Hier warnt euch eine mysteriöse Frau, den Raum zu verlassen. Lauft ihr die Treppe wider die Warnung hinauf, kommt es unweigerlich zum Kampf. Iosefka entpuppt sich als ein schwieriger und agiler Gegner. Die werte Dame greift sowohl auf kurze als auch mittlere Distanz an, beherrscht mehrere arkane Attacken und wechselt während des Kampfes sogar die Waffe. Schlimmer noch: Sie heilt sich sogar selbstständig – bis zu drei Mal.

Im kleinen Raum, in dem sich die Lady befindet, lässt es sich nur unvorteilhaft kämpfen. Teilt daher direkt nach dem Betreten ein paar Hiebe aus (Iosefka steht immer rechts hinter der Tür) und zieht euch anschließend langsam zurück und die Treppe hinab bis auf die obere Etage des Eingangsraums. Hier habt ihr mehr Platz zum Ausweichen und könnt euch vor ihren Schüssen am Geländer schützen.

Iosefkas Angriffsschema ist im Vergleich zu anderen Gegnern ziemlich umfangreich. Aus kurzer Distanz greift sie häufig zu einem Rapier und kann euch, solltet ihr nicht zeitig ausweichen, geradezu in einer Combo festnageln. Seid ihr einige Meter entfernt, zieht sie hingegen des Öfteren ihre Schusswaffe und knallt euch eine Kugel ins Gesicht. Doch damit nicht genug: Sie beherrscht zudem einen arkanen Tentakelangriff, der in gerader Linie von ihr ausgeht und euch mächtig verletzen kann.

Habt ihr Iosefka bereits einiges an Schaden zugefügt, wechselt sie noch während des Kampfes vom Rapier zu einer Art Kette, mit der sie nicht nur Reichweite hinzugewinnt, sondern auch noch in einem halbrunden Kreisbereich austeilen kann. Schlussendlich zaubert sie gegen Ende des Kampfes auch noch blaue Seelenkugeln herbei, die zielsuchend auf euch niederprasseln. Sie hat also einiges drauf.

Allerdings nicht genug, um euch daran zu hindern, sie niederzustrecken. Für dieses anspruchsvolle Duell ist gut getimtes Ausweichen das A und O – ihr müsst auch nach euren Angriffscombos stets genug Ausdauer haben, um ihren Gegenangriffen zu entgehen. Der wesentliche Trick ist es wie so oft, ihren Nahkampfangriffen mit Schwert bzw. Kette auszuweichen und sie anschließend in eine Combo zu zwingen – aus dieser kann sie nicht ausweichen, schlagt also so oft zu, wie ihr könnt, und bewahrt euch das letzte Stück Ausdauer für die anschließende Ausweichrolle auf. Die optimale Gelegenheit zum Gegenangriff habt ihr dann, wenn ihr ihrem Tentakelzauber ausgewichen seid, da sie hier kurzzeitig verwundbar da steht – die perfekte Chance also, ihr ordentlich eins reinzudrücken.

Nutzt außerdem die Umgebung zu eurem Vorteil. Ihr könnt euch vor ihren Schüssen hinter dem Geländer verschanzen und euch hinter der Türöffnung verstecken, um euch beispielsweise zu heilen.

Auf diese Taktik solltet ihr den gesamten Kampfverlauf setzen, da sie am besten funktioniert und mit etwas Übung im Ausweichen ganz gut umsetzbar ist. Nervig wird es, sobald sie damit beginnt, sich mit Blutphiolen zu heilen – ihr könnt dies allerdings kaum verhindern und müsst es stattdessen einfach hinnehmen. Der Kampf zieht sich folglich unweigerlich in die Länge, nach 2-3 Mal heilen gehen ihr jedoch die Heiltränke aus und ihr könnt sie endlich ein für alle Mal unschädlich machen.

Für den Sieg über Iosefka erhaltet ihr die Rune Oedon-Winden, welche euch für Eingeweide-Angriffe zwei Quecksilberkugeln gewährt. Dank der eingesammelten Cainhurst-Vorladung könnt ihr nun außerdem das optionale Gebiet Schloss Cainhurst bereisen. Lest dazu das Kapitel Schloss Cainhurst.

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