Gerade im Vergleich zu Gehrman zuvor fällt der Kampf gegen die Präsenz des Mondes erstaunlich einfach aus. Euer Gegner, ein ekliges Gerippe-Ding mit tentakelartigen Haaren und Armen, erinnert dabei sehr an die Dunkelbestie Paarl – es streift ständig in der Arena umher und nahezu alle Angriffe basieren auf Hieben mit den mächtigen Pranken. Für diesen Kampf müsst ihr euch viel bewegen.

Die Präsenz des Mondes ist also ein sehr agiler Gegner, der ständig unterwegs ist und kaum einen Moment damit verbringt, ruhig dazusitzen. Euer größter Feind ist in diesem Gefecht daher auch oft die Kamera, die sich bei der Anvisierung des Bosses häufig dreht und gerade beim Nahkampf gerne komplett den Fokus verliert – hinzu kommt die optische Ablenkung durch die leuchtenden Blumen.

Ähnlich wie beim Kampf gegen die Dunkelbestie Paarl aus Yahar’gul ist der Trick auch hier, sich möglichst seitlich zu halten und von dort aus auf das Monster einzuschlagen. Seitlich seid ihr vor den Prankenhieben der Mondpräsenz geschützt und gleichzeitig verhindert ihr, dass sie zu ihrem Sprungangriff ansetzt. Denn die größte Gefahr dieses Kampfes liegt oft genau darin, dass ihr euch direkt frontal zur Bestie wiederfindet und sich keine Möglichkeit ergibt, selbst zuzuschlagen. Wartet also in sicherer Distanz ab (Vorsicht vor der hohen Reichweite der Pranken!), bis sie aggressiv auf euch zurennt, und rollt euch direkt an ihr vorbei – im Anschluss könnt ihr ihre Seite attackieren, bis sie ausweicht. Ständige Positionswechsel sind in diesem hochdynamischen Kampf also unvermeidbar.

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Von ihren Prankenschlägen abgesehen besitzt die Präsenz des Mondes in der ersten Phase des Kampfes nur einen nennenswerten Spezialangriff, und dieser ist eigentlich nur zu eurem Vorteil. Sobald ein rotes Licht aufleuchtet, reduziert sie zwar eure Lebenspunkte bis auf einen einzigen herunter – dafür ist sie aber einige Sekunden lang komplett wehrlos. Das ist die perfekte Gelegenheit, um ihr richtig auf die Rübe zu geben, womit ihr gleichzeitig auch noch eure Gesundheit regeneriert. Zwar müsst ihr trotzdem wohl oder übel eine oder zwei Blutphiolen investieren, um die Leiste wieder voll zu kriegen, der beim Bossgegner angerichtete Schaden ist das aber allemal wert.

Erst in der zweiten Kampfphase, nachdem ihr ihre Gesundheitsleiste auf etwa die Hälfte geleert habt, gewinnt die Präsenz des Mondes einen wirklich gefährlichen Spezialangriff dazu. Ab dann beginnt sie nämlich, seltsame Blutblasen in die Luft steigen zu lassen, die bei ihrer Explosion kurz danach Blut herunterregnen lassen – und habt ihr Kontakt zu diesem Blut, könnt ihr für die nächsten etwa 20 Sekunden keine Heiltränke mehr einsetzen. Ist euch genau das passiert, solltet ihr bloß keine Risiken eingehen und einfach nur fliehen, sobald ein gegnerischer Angriff ansteht, und auf Distanz gehen.

Auch in dieser Phase ist und bleibt das rote Licht die optimale Gelegenheit zum Gegenschlag. Wartet im Zweifelsfall lieber das Licht ab, anstatt in den Kampf zu stürmen - wenn ihr genug Heiltränke habt.

Belohnung

Für den Sieg über die Präsenz des Mondes erhaltet ihr satte 230.000 Blutechos. Direkt im Anschluss folgt die abschließende Zwischensequenz, danach wird das Spiel in NG+ neu gestartet. Herzlichen Glückwunsch: Ihr habt Bloodborne durchgespielt!

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