Hinweis: Wollt ihr von der Reisepunkt-Laterne aus zum Boss, lauft den Hauptweg bis zu den drei kleinen und der großen Schlangenbestie entlang und biegt dann dahinter nach rechts ab. Hier könnt ihr euch links zu dem Platz fallenlassen, bei dem ihr das Tor für die Abkürzung geöffnet habt.

War euch Bloodborne bislang zu leicht, dann wird sich das spätestens jetzt ändern. Die Schatten von Yharnam sind der schwierigste Bosskampf des ersten Spieldrittels und werden eure Fähigkeiten gehörig auf die Probe stellen. Hier habt ihr es nicht etwa nur mit einem Gegner zu tun, sondern mit dreien auf einmal, und anders als die Hemwick-Hexen sind die drei Schatten äußerst aggressiv. Für diesen Bosskampf müsst ihr das präzise Timing von Angriffen und Ausweichrollen ebenso gut beherrschen wie das Einschätzen von Distanzen, andernfalls wartet der Tod nach wenigen Sekunden.

Zunächst die obligatorische Analyse eurer Gegner. Drei Schatten von Yharnam stellen sich euch in den Weg und alle drei haben den gleichen Namen („Schatten von Yharnam“), aber jeder hat eine individuelle Lebensleiste. Die oberste Leiste gehört dem Schwertkämpfer des Trios, die mittlere Leiste dem Schatten mit der Kerze und die untere Leiste dem Magier. Der Magier hält am wenigsten aus, die anderen beiden etwa gleich viel. In der ersten Phase des Kampfes wird euch vor allem der Schwertkämpfer Probleme bereiten, da er euch permanent verfolgt (und das mit einer recht hohen Geschwindigkeit) und mit seinem Schwert auch eine hohe Reichweite erzielt. Der Magier wird indes jeweils drei Feuerbälle zaubern, die einen Zielsuch-Effekt haben. Der Schatten mit der Kerze hält sich mit Angriffen zunächst weitestgehend zurück, spuckt allerdings eine kegelförmige Flamme aus, wenn ihr ihm frontal zu nahe kommt – diese hat mächtig Power und kann euch mit Pech sofort erledigen.

Bloodborne - The Hunt Begins - Trailer6 weitere Videos

In diesem schwierigen Kampf ist es das A und O, immer in Bewegung zu bleiben. Bleibt niemals stehen, wenn ihr euch nicht gerade heilt, da ihr sonst schnell von den Feuerbällen des Magiers oder der Klinge des Schwertkämpfers getroffen werdet. Lauft am besten immer mit oder gegen den Uhrzeigersinn durch die Arena, stets an den Grabsteinen und dem hohen Steinblock vorbei, die die Feuerbälle abfangen können. Habt ihr den Dreh des Umherlaufens raus, werdet ihr kaum noch getroffen. Nun gilt es, selbst die Offensive zu ergreifen und die Schatten auszulöschen. Doch wie?

Hierfür gibt es eine im Prinzip einfache Taktik. Der Schatten mit der Kerze und der Schwertkämpfer werden euch im Kampf ständig verfolgen – der Magier jedoch steht meist isoliert in der Mitte der Arena. Sobald genug Abstand zwischen dem Magier und den anderen Schatten besteht, prescht hinein und schlagt 1-2 Mal auf ihn ein – nicht öfter, sonst lauft ihr Gefahr, vom Schwertkämpfer erwischt zu werden! Anschließend lauft ihr wieder im Kreis in der Arena herum und zieht die anderen beiden Schatten hinter euch her. Sobald der Magier dann erneut alleine ist, rennt ihr hin, schlagt zu, und verzieht euch wieder in die Kreisbewegung. Klingt einfach, erfordert aber dennoch einige Übung.

Das ist allerdings nur der Anfang, denn damit ist es noch lange nicht getan. Ihr müsst nun wissen, dass der Kampf in eine zweite Phase geht, sobald ihr einem beliebigen der drei Schatten ca. 65% der Lebensleiste abgezogen habt. In dieser zweiten Phase explodieren die Köpfe aller Schatten und durch die hervorkommenden Schlangen erhalten sie neue Spezialangriffe, die sie weitaus mächtiger machen – dann ist es ungleich schwerer, ihnen Schaden zuzufügen. Aber auch hierfür wissen wir Rat.

Da die Transformation bekanntlich erst dann stattfindet, sobald ihr einem der Schatten ca. 65% der HP abgezogen habt, muss es euer Ziel sein, alle drei Schatten auf etwa die Hälfte ihrer Lebensleisten zu schwächen, um die Transformation bis zum letztmöglichen Moment hinauszuzögern. Wie ihr den Magier treffen könnt, wisst ihr ja bereits – den anderen beiden zu schaden, ist etwas schwieriger.

Um das zu bewerkstelligen, solltet ihr versuchen, die beiden Schatten vor einem Grabstein oder dem großen Felsblock aufzusplitten; einer sollte also rechts, einer links vorbeilaufen. Sobald einer von ihnen alleine ist, könnt ihr nach einer Ausweichrolle zuschlagen. Wie beim Magier gilt auch hier: Schlagt maximal 2 Mal zu, sonst erwischt euch der andere Schatten! Besitzt ihr die Elektrokeule bereits, könnt ihr einen Angriff des Schwertkämpfers mit einem eigenen Angriff unterbinden; dies ist allerdings nicht ganz so einfach und kann euch bei schlechtem Timing das eigene Leben kosten. Seid also vorsichtig und geht das Risiko nur dann ein, wenn ihr euch sicher genug im Timing fühlt.

Nach einer Weile solltet ihr nun alle drei Schatten auf etwa 40-50% ihrer Lebensleisten geprügelt haben. Nun wird es Zeit, ihre Transformation einzuleiten. Sucht euch nach der vorhin beschriebenen Taktik einen der drei Schatten aus und schlagt zu. Sobald die Transformation beginnt, bleiben sie für einige Sekunden ungeschützt – nutzt dieses knappe Zeitfenster und kloppt drauflos! Damit könnt ihr einen der Schatten bis auf ein Minimum an Lebenspunkten schwächen, ihn mit etwas Glück gar komplett bezwingen. Vergesst allerdings dabei nicht, genug Ausdauer zu behalten, um danach noch ausweichen zu können – andernfalls treffen euch mit hoher Wahrscheinlichkeit die anderen beiden.

Nach der Transformation verändert sich das Angriffsschema der Schatten. Der Schwertkämpfer und der Schatten mit der Kerze beherrschen nun eine Art „Tentakelangriff“, der über etwa die Hälfte der Arena reicht und sogar durch Wände und Felsen hindurch geht. Diesen könnt ihr durch die erwähnte Kreislauftaktik zwar entgehen, ihr solltet nun dennoch doppelt vorsichtig sein. Der Magier zaubert unterdessen weiterhin drei Feuerbälle, die jetzt jedoch als Regen von oben auf euch niedergehen. Damit ist er der einzige der drei, der nach der Transformation sogar etwas schwächer ist als vorher.

Die Taktik bleibt für den Rest des Kampfes fast gleich – eine Ausnahme gibt es allerdings. Sobald ihr einen der Schatten besiegt habt und ein anderer fast erledigt ist, beschwört der dritte eine Reihe riesiger roter Schlangen aus dem Boden, welche euch auch über weite Entfernungen fast garantiert erwischen und extrem hohen Schaden anrichten. Ist diese Phase erreicht, müsst ihr euch unbedingt beeilen, da ihr kaum darauf hoffen könnt, den Schlangen auszuweichen. Rennt immer wieder mitten auf die Schatten zu, schlagt aus dem Ausweichsprung zu und zieht euch wieder zurück. Ist nur noch ein einziger Schatten übrig, fokussiert ihn und kloppt ihn so schnell wie möglich zusammen. Um diese letzte Phase des Kampfes einfacher zu gestalten, ist es sinnvoll, die Lebensleisten aller drei Schatten auf ein Minimum zu reduzieren, damit ihr nicht am Ende gegen einen einzigen Gegner kämpft, der dafür noch fast alle seine Lebenspunkte besitzt. Es ist schwierig, ja – aber machbar!

Belohnung

Für den Sieg über die Schatten winken 20.000 Blutechos. Ihr erhaltet zudem die Rune Blutrausch, die bewirkt, dass ihr für Eingeweide- und Konterangriffe jeweils 200 Lebenspunkte gewinnt – sehr praktisch, wenn man genug Blutfärbung gelevelt hat und gerne kontert. Außerdem könnt ihr wie gewohnt eine Reisepunkt-Laterne in der ehemaligen Arena aktivieren, von der es dann weitergeht.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis: