Bloodborne: Boss: Amygdala
Nach dem unangenehmen Streifzug durch die Albtraumfront wirkt der Kampf gegen Amygdala geradezu wie ein Spaziergang. Der generelle Trick für diesen Bosskampf ist es, sich einfach nah an ihr zu halten und die Bestie nach jedem ihrer Angriffe auf den Kopf zu schlagen. Klingt einfach? Ist es.

Amygdala entspricht generell einer der mittlerweile längst bekannten Albtraumspinnen, also den riesigen Viechern, von denen euch eines ins Unterrichtsgebäude gebracht hat. Sie ist also ziemlich groß, läuft langsam auf zwei Beinen und hat mehrere Arme, mit denen sie zupeitschen kann. Außerdem beherrscht sie selbstverständlich den Laserstrahl, den ihr womöglich bereits aus einer Passage in Yahar’gul kennt – der Strahl selbst richtet keinen Schaden an, auf der entlang gezogenen Linie folgen jedoch kurz danach einige Explosionen. Ausweichen ist im gesamten Bosskampf ein Leichtes, selbst dem zuerst beeindruckenden Laser könnt ihr durch schnellen Schritt locker entgehen.

Worauf ihr achten müsst, ist im Allgemeinen die hohe Reichweite ihrer Angriffe. Jeder Schlag mit ihren langen Armen kann auch auf hohe Distanzen noch erreichen, der Laserstrahl gar durch die ganze kreisrunde Arena. Deckung gibt es im gesamten Gebiet keine, gutes Ausweichen ist Pflicht.

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Wie geht ihr also am besten vor, um Amygdala zu erledigen? Die Taktik, ihr Schaden zuzufügen, ist vergleichsweise simpel. Nach nahezu jedem ihrer Angriffe senkt sie für einen kurzen Moment ihren Kopf – genau dann müsst ihr zur Stelle sein und auf den Schädel einschlagen. Schläge auf den Kopf richten unglaublich viel Schaden an, sodass ihr sie bereits mit wenigen Hieben auf etwa die Hälfte ihrer Lebenspunkte schwächen könnt. Zwar ist der Kopf nicht ganz so einfach zu treffen wie etwa ihre Beine, jedoch nimmt sie dort nur mäßig Schaden. Trotzdem gibt es auch hier einen Trick.

Haut ihr nämlich oft genug auf die augenscheinlich gut gepanzerten Beine ein, werden diese zum Teil beschädigt, was gleich zwei Vorteile bringt: Zum einen wird der Schaden an den Beinen ab sofort für einen moderaten Zeitraum enorm erhöht. Zum anderen senkt Amygdala für mehre Sekunden den Kopf, was die optimale Gelegenheit für euch ist, auf ihn einzuschlagen – mit gutem Timing ist sogar ein mächtiger Eingeweide-Angriff machbar. Denkt aber daran, dass jedes Bein nur einmal verletzt werden kann; danach setzt die Panzerung wieder ein, nochmals beschädigen geht aber nicht mehr.

Es empfiehlt sich, sich vor allem nach dem Beschädigen beider Beine nah an Amygdala zu halten, da ihr von hier nur eine kurze Distanz hin zum gesenkten Kopf habt. Auch an den Armen nimmt der Boss ziemlich viel Schaden. Zudem seid ihr in ihrer Nähe komplett vor dem Laserstrahl und den Schlägen ihrer Arme geschützt – ziemlich praktisch. Ganz so einfach macht Amygdala es euch allerdings trotzdem nicht, da sie zwischendurch mit den Beinen nach euch tritt; das Ausweichen ist aber simpel.

Habt ihr ihre Lebenspunkte auf etwa ein Drittel reduziert, beginnt die zweite und letzte Kampfphase: Amygdala reißt sich zwei Arme aus und nutzt diese als zusätzliche Schlagwaffen. Für euch ist das aber quasi unbedeutend, da ihr euch ohnehin nah an ihr halten solltet. Außerdem springt sie ab sofort auch ein paar Mal hin und her und kann euch mit schweren Stampfangriffen schaden – beides ist jedoch gut vorhersehbar, sodass das Ausweichen durch eine Rolle nicht wirklich schwer fällt.

Nach den Bossen, die ihr zuvor bereits erledigt habt, dürfte Amygdala regelrecht ein Kinderspiel darstellen, sobald ihr den Dreh einigermaßen raus und das Prinzip der Kampftaktik verstanden habt.

Für den Sieg über Amygdala erhaltet ihr 21.000 Blutechos und den Leidendes-Loran-Kelch. Den Kelch benötigt ihr für die Chalice Dungeons. Im Gebäudeinnern könnt ihr wie gewohnt eine Reisepunkt-Laterne entzünden und die Albtraumfront endlich verlassen, denn mehr gibt’s hier nicht zu sehen.

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