Schon im letzten Jahr hatte Blizzard eine Klage gegen den deutschen Cheat-Hersteller Bossland eingereicht. Nun sind erste Zahlen an die Öffentlichkeit gelangt. Insgesamt fordert Blizzard 8,5 Millionen US Dollar von Bossland. Und dabei sind sie nach eigenen Aussagen noch gnädig mit dem Cheat-Vertrieb.

Blizzard Entertainment - Verklagt Cheat-Hersteller auf 8,5 Millionen Dollar

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Blizzard kämpft weiter gegen einen Cheat-Hersteller.
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Demnach würde sich die Gesamtsumme von 8,5 Millionen US Dollar Schadensersatz durch die Zahl verkaufter Cheats in den USA errechnen. Bossland haben seit 2013 mehr als 118.000 Cheats in den USA an die Spieler gebracht. Davon sind laut Blizzards eigenen Rechnungen 36 Prozent der Cheats für ihre Spiele über die virtuelle Ladentheke gegangen. Sie haben für jedes dieser Programme nun einen Wert von 200 Dollar Schadensersatz festgelegt, was sich im Endeffekt zu der genannten Gesamtsumme addiert. Blizzard selbst sagt, dass diese Summe noch gnädig sei und mit den niedrigsten Werten errechnet wurde.

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Urteil steht noch aus

Bislang gab es noch keine Entscheidung im Fall Blizzard gegen Bossland. Die Cheat-Macher haben einen Antrag eingereicht, um die Klage fallen zu lassen. Dieser wurde allerdings abgelehnt. Sie wollen noch einmal den Antrag stellen, sobald das Urteil gefällt wurde. Bossland behauptet zudem, dass der angesetzte Betrag von 200 Dollar pro Cheat deutlich zu hoch ist und die Einnahmen nicht ansatzweise in diesem Bereich liegen würden.