Im Juli neigte sich ein weiteres Finanzquartal dem Ende zu, was verschiedenste Firmen dazu brachte erneut einen Finanzbericht vorzulegen. Eine dieser Firmen war Blizzard Entertainment, die größtenteils frohe Kunde zu übermitteln hatten. Größtenteils.

So brach Blizzard’s neues Zugpferd Overwatch im Zeitraum April bis Juni einen neuen Rekord was die Anzahl der aktiven Spieler angeht. Dies hing wahrscheinlich mit dem Anniversary-Event zusammen, das mit vielen neuen legendären Skins den einjährigen Geburtstag des First-Person-Shooters feierte.

Hearthstone hingegen musste in letzter Zeit viel Kritik einstecken, es sei nicht in einem kompetitiven Rahmen spielbar, so die Community. Viele Profispieler wie Lifecoach oder SuperJJ legten ihre Hearthstone-Karten zugunsten von Gwent nieder, dem neuen Online-Kartenspiel der Witcher-Macher, das sich aktuell in der Open Beta befindet. Die Casual-Spieler scheint das nicht zu tangieren, denn auch bei Hearthstone wurde erneut die Anzahl der monatlich aktiven Spielern übertroffen.

Auch WoW-Fans können frohlocken: Nach Aussagen von Blizzard läuft die aktuelle Expansion zumindest besser als die vorige, Warlords of Draenor. Diese wurde zu einem echten Flop für Blizzard, von dem sich World of Warcraft allerdings langsam erholt. Auch hier verbessern sich die Spielerzahlen stetig.

Über die Spiele Starcraft 2 und Heroes of the Storm hingegen wurde im gesamten Finanzbericht kein Sterbenswörtchen gesagt, was auf nichts Gutes schließen lässt. Und das obwohl HotS erst vor kurzem mit dem 2.0-Event aktiv versucht hat neue Spielermassen zu erschließen.

Diablo 3 hingegen wurde nur spärlich in einer Aneinanderreihung von anderen Titeln erwähnt. Der Titel würde sich, neben Overwatch und Hearthstone, in “eine gute Richtung bewegen”.