In den letzten Jahren arbeitete Blizzard an einer Generalüberholung des Battle.Net und möchte dadurch seine hauseigenen Spiele noch attraktiver gestalten. Da allerdings etwa Steam sehr erfolgreich ist und das Battle.Net diesbezüglich ein hohes Potential hat, denkt Blizzard darüber nach, seine Plattform auch Drittanbietern zugänglich zu machen.

Blizzard - Battle.Net könnte für Drittanbieter zugänglich gemacht werden

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuBlizzard Entertainment
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 168/1691/169
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Gedanken muss man sich vor allem um die technische Umsetzung machen und dabei auch untersuchen, ob Blizzard einen identischen Support wie bei den eigenen Spielen bieten könnte. Gegenüber Escapist erklärte Vizepräsident Rob Pardo: "Das ist etwas, worüber wir schon seit langer Zeit sprechen. Das Problem an der ganzen Sache aber ist, dass dies sehr viel Arbeit von unseren Teams verlangen würde."

Weiter sagte er: "Immer wenn wir das besprechen, versuchen wir uns vorzustellen, wie es ist, wenn ein Spiel von Blizzard zeitgleich mit einem Spiel eines Drittanbieters auf den Markt kommen würde. An dieser Stelle kann man skeptisch sein. Können wir den Drittanbietern auch dieselbe Unterstützung bieten, wie wir es bei unseren Titeln tun? Wir wissen es einfach nicht. Es scheint für uns eine große Aufgabe zu sein."

Vorstellen könnte er sich erste Experimente, sobald StarCraft 2 und der dafür geplante Marktplatz für Maps erscheint. Gerade auf den Hinblick der Map-Entwickler, wie stark man diese von Blizzard aus unterstützen muss und wie sie dies bestmöglich machen können.