Die flammenden Engel sind wieder da! Diesmal begleitet Ihr drei neue Mitglieder der Elite-Staffel quer durch den Zweiten Weltkrieg und kümmert Euch dabei um jede Menge Spezialeinsätze und Geheimwaffen.

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Schon der Vorgänger brachte Euch zu den spannendsten Einsätzen und Kriegsschauplätzen in den Jahren 1940 bis 1945. Wie kann man das nur toppen? Ganz einfach: Statt auf die bekannten Aktionen wie dem Angriff auf Pearl Harbor, der Schlacht um Midway oder der Invasion in der Normandie konzentriert sich »Secret Mission of WWII« auf besagte Geheimmissionen.

Blazing Angels 2: Secret Missions of WWII - Treffer: Lahme Engel vom Himmel geschossen!

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Offensichtlich deutsch: Über Ägypten begegnet Euch ein Zeppelin.
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Wer weiß schon, dass deutsche U-Boote vor San Francisco V1-Marschflugkörper gestartet haben, um die Stadt in Angst und Schrecken zu versetzen? Wer weiß, dass die Nazis vorhatten, mit einem gigantischen Zeppelin das Schlachtenglück in Nordafrika zu wenden? Und wer kennt die Versuche eines Dr. von Kluge, die ultimative Waffe zu bauen, die den Krieg entscheiden könnte? Warum weiß das keiner? Genau: weil es geheim ist. Zumindest bis jetzt.

Ein neues Team
Die Staffel mit Frank, Tom und Joe hat ausgedient. Nun ist Captain Robertson an der Reihe. Er ist der Staffelführer einer auf Geheimeinsätze spezialisierten Truppe. Zu der gehören Miles »Milo« Winchester, der Euch zuweilen das Flugzeug noch in der Luft wieder repariert. Oder Edward »Teach« Thatcher, dessen besonderes Talent es ist, alle Gegner so zu reizen, dass sie hinter ihm und nicht mehr hinter Euch her sind.

Nicht zu vergessen Heißsporn James »Cowboy« Thorpe. Falls er gerade in der Laune dazu ist, könnt Ihr ihm einen Angriff auf den Feind befehlen, den mehrere Gegner nicht überleben werden. Auf dem Boden steht Euch Marguerite bei, eine Geheimagentin, die schon mal irgendwo abgesetzt oder aufgelesen werden möchte - vorzugsweise von fahrenden Zügen, in nächtlichen Großstädten oder auf U-Boote in Norwegen.

Packshot zu Blazing Angels 2: Secret Missions of WWIIBlazing Angels 2: Secret Missions of WWIIErschienen für PC, Xbox 360 und PS3 kaufen: Jetzt kaufen:

Einsatzbesprechung
18 Aufträge harren der erfolgreichen Ausführung. Die Einsätze selber sind überaus abwechslungsreich geraten. Schön ist bereits die Einführung in die Geschichte, in welcher der alte Captain Robertson auf einer Flugschau in der Gegenwart sich an die Vergangenheit erinnert - und Ihr plötzlich den Parcous eines Air Races gegen das Schlachtfeld der Lüfte im Zweiten Weltkrieg eintauscht.

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Über Rom greifen die Deutschen mit einer Hochenergie-Strahlenwaffe an.
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Es passiert immer etwas Unvorhergesehenes. So sollt Ihr etwa ein deutsches U-Boot vor der US-Westküste überprüfen, das plötzlich Raketen auf das Festland abfeuert. Und dabei ist es nicht allein: Es tauchen gleich mehrere Boote auf, die zuletzt die Golden Gate Bridge zerstören wollen (ein paar kleine Anspielungen auf »The Rock« inklusive). Habt Ihr sie erfolgreich daran gehindert, versuchen sie, in ein Trockendock einzudringen und dort einen nagelneuen Flugzeugträger in die Luft zu sprengen.

Wie hindert man nur als Flieger ohne Bomben ein getauchtes U-Boot daran, sich in Schussposition zu bringen? Ganz einfach: Im Hafenbecken schwimmen Minen, die auf Beschuss hin explodieren und dabei auch noch gleich U-Boote versenken. Ein andermal greifen die Deutschen die britische Luftwaffe über Kairo an.

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Online-Mehrspielergefechte über den Schweizer Alpen.
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Ihr schlagt die feindlichen Flieger und Bomber zurück, lasst Euch bis zu den Pyramiden locken, hinter denen unversehens ein schwer bewaffneter Zeppelin hervorkommt...Zum einen sind fast alle Missionen recht lang geraten und dauern gerne mal eine dreiviertel oder auch eine ganze Stunde bis zur Erledigung. Zum zweiten gibt es einen Haufen unfairer Stellen, an denen man sich durchaus häufiger versuchen muss.

Geheim und Ungewöhnlich
Besondere Erwähnung bedürfen wohl die überaus seltsamen Flugmaschinen und Waffen. Neben Klassikern wie der »Spitfire«, der »Hurricane«, der Me-109 oder der Fw-190 nehmt Ihr ferner in den Cockpits zeitgenössischer und auch etwas später entwickelter Düsenflieger Platz wie der Me-262, der Me-163, der Gloster »Meteor« oder der deHavilland »Vampire« Platz. Seltener in Spielen vorkommende konventionelle Flieger dürft Ihr jedoch ebenfalls pilotieren, wie die Heinkel He-219, die japanische »Shinden« oder die »Barracuda«.

Neben dem klassischen MG und Maschinenkanonen, Bomben und Torpedos feuert Ihr mit starren und gelenkten Raketen, die etwa auf Geräusche oder Fernsehbilder reagieren. Für jede Mission erhaltet Ihr außerdem Prestigepunkte, die Ihr dann in stärkere Panzerung, Zielhilfen oder bessere Waffen investiert. Teils verfügen die Maschinen über Geheimwaffen wie einen rückwärtigen Blitz, der gegnerische Piloten blendet - überaus negativ in Bodennähe. Oder der Flieger stößt eine Rauchwolke aus, in deren Schutz Ihr Euch vom Acker macht.

Mehrspielermodi
Neben aus dem Vorgänger schon bekannten Möglichkeiten, mit- und gegeneinander zu spielen, haben die Designer ein paar neue Varianten eingebaut. Drei verschiedene Soli-Spielmodi stehen zur Wahl, darunter »Luftkampf«, das klassische Deathmatch, »Kampf der Asse«, bei dem der erste Spieler, der einen Abschuss erzielt hat, das As ist - bis ihn wiederum jemand abschießt, sowie »Suchen und Vernichten«. Hier muss jeder Spieler jeden anderen einmal abschießen. Ist das gelungen, hat er gewonnen.

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Mit dem Düsenjäger über dem Dach der Welt, dem Himalaya.
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Mehrere Spieler können zusammen antreten in »Kamikaze«. Vom Rechner gesteuerte Kamikaze-Flieger versuchen, die Basis zu vernichten, und müssen im Team daran gehindert werden. In »Kampagne« und »Einzelgefecht« spielt Ihr in der Gruppe entweder die Kampagne oder einzelne Missionen daraus nach.
Als Staffel werdet Ihr gefordert in »Luftkampf«, ein Team-Deathmatch.

Oder in »Basis erobern«, bei dem eine Staffel eine Basis angreift und die andere sie verteidigt. Die neuen Modi wären »Flagge erobern«, was Egoshooter-Freunde als »Capture the flag« kennen, sowie »Epische Schlachten«, bei denen die Teams unterschiedliche Einsatzziele in mehreren Missionen erreichen müssen.

Kleinere Designmängel
In der getesteten XBox-360-Version (die PC- und die PS3-Versionen kommen Ende September bzw. Anfang Oktober) fallen ein paar Steuerungsprobleme auf: So ist etwa ungünstigerweise »Fahrwerk ausfahren« auf die Knöpfe der Analogsticks gelegt. Die braucht man beide gleichzeitig, und in der Hitze des Gefechts drückt man die schon mal - gleichzeitig. Und wenn mitten im Kampf das Fahrwerk ausfährt, mag das den Gegner überraschen, bringt aber selten echte Vorteile.

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In vielen Missionen müsst Ihr gegnerischen Begleitschutz ausschalten.
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Ebenfalls unschön: In einer Mission nehmt Ihr an einer Parade der Roten Armee teil und fliegt über den Roten Platz. Natürlich greifen die Deutschen an und versuchen unter anderem, Fallschirmspringer abzusetzen. Eure Aufgabe: diese Fallschirmspringer abschießen. Wir wollen ja nicht päpstlicher als der Papst sein, doch laut dem Kriegsrecht ist es Fallschirmjägern verboten, in der Luft ihre Waffen zu benutzen, dafür darf man sie auch nicht abschießen, solange sie wehrlos in der Luft herumhängen. Mir stößt es jedenfalls übel auf, auf Wehrlose schießen zu müssen.