Der Film Blade Runner mit Harrison Ford gehört in jede gut sortierte Sammlung. Vor 12 Jahren kam ein gleichnamiges Adventure auf den Markt, das zwar auf dem "Roman Träumen Androiden von elektrischen Schafen?" basiert, sich jedoch stark an den Film orientiert. Entwickler Gearbox (Brothers in Arms, Borderlands) interessierte sich sehr für eine neue Spielverfilmung, hatte auch Pläne, musste es allerdings wieder streichen.

Gearbox-Chef Randy Pitchford erklärte, dass man Blade Runner sehr gerne entwickelt und man auch die Lizenzen dazu erhalten hätte, es finanziell gesehen aber keinen Sinn machen würde, ein Spiel zu einem 17 Jahre alten Film zu entwickeln.

"Wir haben das Projekt weiterverfolgt und hätten es entwickeln können. Allerdings scheiterte es an der Finanzierung, da wir für die Art und Weise, wie wir das Spiel entwickeln wollten, 25 Millionen US-Dollar ausgeben würden. Rechnet man alles zusammen, so hätten wir die Ausgaben nicht wieder reinbekommen.", so Pitchford.

Weiterhin erwähnte er, dass man zu den 25 Millionen US-Dollar ebenfalls 10 bis 15 Millionen für den Vertrieb und nochmals rund 15 Millionen für das Marketing hätte investieren müssen. Eine Summe, die bei einem solchen Spiel ein zu hohes Risiko darstellt.

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