Black Mirror 2 – Test

PC

Wahnsinn ist vererbbar

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von Thomas Goik, 25. September 2009 16:00 Uhr

Musikalischer Hochgenuss

Grafisch geht Black Mirror 2 den gleichen Weg wie sein Vorgänger: 3D-Charaktere auf vorgerenderten 2D-Hintergründen. Die Orte und Umgebungen überzeugen mit atmosphärischen Details und sich bewegenden Wolken, Regen und Spiegelungen. Gerade für Black Mirror-Veteranen ist der Wiedererkennungswert der Gebiete in Willow Creek und dem Schloss sehr hoch, die Veränderungen sind deutlich.

Screenshot zu: Wahnsinn ist vererbbar"Black Mirror"-Veteranen werden sich im zweiten Teil sehr wohl fühlen.

Bei den Charaktermodellen wurde hingegen gespart: Zwar sehen sie um Welten besser aus, als im Adventure-Thriller von 2004, sind aber trotzdem nicht mehr zeitgemäß. Polygonarmut, schwach aufgelöste Texturen und teils hakelige Animationen lassen einige Charaktere schlicht hässlich aussehen. Dafür halten sich die Systemvorraussetzungen in Grenzen: Black Mirror 2 läuft auch auf älteren Rechnern.

Was in Sachen Grafik auf der Strecke bleibt, wird vom Sound wieder ausgeglichen. Hier ziehen die Cranberry-Studios alle Register: Die Musik untermalt die Geschehnisse im Spiel mit stimmigen Piano-Klängen, ähnlich denen des Vorgängers. Soundkulisse und vor allem Synchronisation wissen ebenfalls zu überzeugen. Hier sind professionelle Sprecher am Werk, die den Personen im Spiel Leben einhauchen. Lediglich kleinere Fehler stören, bei uns fielen etwa von Zeit zu Zeit die Hintergrundgeräusche aus.