Nachdem es sich in den letzten Wochen bereits angedeutet hat, ist es nun offiziell: die beiden BioWare-Gründer Ray Muzyka und Greg Zeschuk haben das Unternehmen verlassen. Beide gaben auf der offiziellen Website mit jeweils einem eigenen Statement ihren Abschied bekannt.
Das war es also, Ray Muzyka und Greg Zeschuk sind draußen.Dass sie BioWare verlassen, steht übrigens nicht erst seit gestern fest, sondern intern schon seit April 2012. Ray Muzyka erklärte, dass er das Gefühl habe, nun ein neues Kapitel seiner Karriere aufschlagen zu müssen.
Muzyka schrieb: "Mit dem Wachstum von BioWare als Teil eines öffentlichen Konzerns, seiner Ausweitung auf mehrere Standorte, mit zwei Dekaden erfolgreicher Produkt-Veröffentlichung auf zahlreichen Plattformen und mit verschiedenen Geschäftsmodellen, erreichte ich fast alles, was ich in der Videospiel-Branche erreichen wollte. Jetzt aber habe ich das Verlangen, eine neue unternehmerische Herausforderung zu beginnen."
Das bedeutet auch, dass er sich komplett aus der Videospiel-Branche zurückziehen wird, um sich etwas Neuem zu widmen, bei dem er das Geld und sein Wissen in junge Unternehmensgründer investieren möchte.
Auch Greg Zeschuk will in einen neuen Bereich vorstoßen und wird etwas außerhalb der Videospiel-Branche unternehmen. Was genau, das deutete er nur an. Und er selbst hält es für eher unwahrscheinlich, eines Tages in die Branche zurückzukehren.
"Manche von euch werden sich jetzt fragen, was ich als nächstes tun werde, und ich kann euch immerhin sagen, dass ich für eine Weile der Games-Industrie den Rücken kehre. Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass ich niemals zurückkehren werde. Nach meinem Weggang werde ich eine längere Zeit mit meiner Familie und meinen Freunden verbringen und einige Herzensangelegenheiten angehen, die sich um das Brauen von Bier drehen", so Zeschuk.
Er habe einen unerwarteten (!) Punkt in seinem Leben erreicht. Nämlich einen, an dem er nicht weiter die Passion habe, die er für BioWare, für die Spiele und für die Herausforderung, etwas Neues zu erschaffen, aufbringen konnte.
Unklar ist bislang noch, wer die Nachfolge der beiden BioWare-Gründer antreten wird.























würde mich nicht wundern, wenn der ein oder andere in der Bioware führungsebene, das genau so geplant hat! nach Westwood, Mythic, Phenomic und all den anderen, musste man bei BW doch wissen, dass sie EA nicht "überleben" werden!
mMn kann man mitlerweile EA keine schuld mehr daran geben, jeder kennt ihr geschäftsgebaren und sie machen auch gar keinen hehl daraus! wer sich mit ihnen einläst, weiss was ihn erwartet...2-3 finaziell erfolgreiche mainstream games und dann ne dicke rente, oder im schlimmsten fall f2p-browserspiele!
Hey,...*bämsen* der Boden wackelt gerade unter meinen Füßen. *schluck* o_O. Woran das wohl liegen mag?
Ehrlich gesagt: Ich hab` davor mehr Angst als vor dem Enden des Long- Countdown- Maja Kalenders.
Was wird wohl passieren???
...werden unverhoffterweise die Gamona- Server abstürzen?
...schiesst`s ürplötzlich ein Blitz auf jeden uns` Konsolero- Häuptern hernieder?
...färbt sich alles orangefarbene plötzlich Blutrot?
...haben wir bald einen Feiertag mehr, wo wir die Gans durch die Backröhre schieben dürfen?
letztendlich wird`s wohl wieder garnichts passieren...und der Voodjin:P lacht sich eins.
P.s.: Ich schick jedem ne` schriftliche Warnung voraus,...versprochen. ^_^/"
Ich habe mein Senf zu dem Thema schon gestern abgegeben. www.gamona.de/.../dragon-age-3-inquisition,ea-kuendigt-dragon-age-3-mit-frostbyte-2-engine-an:news,2159534.html
Der schämt sich wahrscheinlich gerade nur, weil er stark auf die 10.000 zugeht ._.
Vood...^_~
Ja man wird halt alt.^^
Somit dürfte sich auch diese Frage beantwortet haben...^_q
Wobei, echtmal...
Der schämt sich wahrscheinlich gerade nur, weil er stark auf die 10.000 zugeht ._.
Vood...^_~
Alles was danach kam, war nur noch ein Schatten des ursprünglichen BW. Auch wenn es bei ME3 einige sehr schöne Momente in Story gab, so war es spielerisch gesehen eine Katastrophe. Ich habe die Schlauchlevel mit Gegnerwellen ala Gears of War gehasst und habe bereits beim spielen Bekannten im TS gesagt gehabt, dass Teil 2 vom spielerischen her deutlich besser war. das Ende war dann einfach nur die Krönung des Ganzen und quasi ein Stinkefinger in Richtung Spieler (umso deutlicher sichbtar an Hand des 4. Endes welches durch den EC hinzugefügt wurde).
SWTOR war auch schwach von der Umsetzung her. WoW mit Storyline war es im Endeffekt, aber außer der Story war nichts, was das Spiel von der Masse hervorgehoben hat und was passiert ist hat man gesehen. Alle die mit der Story durch oder schon vorher gelangweilt waren haben aufgehört....
Generals 2 wird einfach nur eine Abscheulichkeit und wird den Namen BW weiter in den Dreck ziehen. Ich rechne auch bei DA3 mit einer Katastrophe.
Ich will hier nicht sagen, dass diese beiden hier verantwortlich sind für die negative Entwicklung von Bioware. Aber sie sind mit EA ins Bett gestiegen und das konnte nur schief gehen. Auch wenn immer etwas anderes behauptet wird, aber EA hat Einfluss auf das, was bei BW passiert, auch wenn es nur indirekt passiert.
das Video hier erklärt das Ganze etwas besser:
www.youtube.com/watch
Die Seele der Dungeon Kopie in DA 2
und die der verkorksten (schlechten) Story?
Oder die DLC Seele, zu der man genötigt wird um eine komplette
Geschichte zu bekommen?
Oder die ich fuck mal nen komplettes Ende up (denglisch ftw) weils
billiger ist und werde dann von Fans und der Börse dazu genötigt
das nachträglich zu verbessern?
Mir haben die letzten 2-3 Titel von Bioware gereicht um zu Wissen...
RIP
Genau so sehe ich das auch. Nur weil die Gründer neue Wege abseits der ausgetretenen Pfade (also keine Spielentwicklung) gehen heißt das noch lange nicht, das die "Seele" nicht längst auf den "Nachwuchs" übergesprungen ist. Stehen und Fallen wird "die Marke" BioWare jetzt mit den nächsten Titeln nach der "Ära Zeschuk und Muzyka".
Bevor ich nicht die nächsten 2-3 Titel von BioWare in Händen gehalten habe kann ich mir da auch kein weitere Urteil bilden.
Irgendwann merkt man schließlich, dass man nur noch langweilige Verwaltungsaufgaben abarbeitet, die man hasst, wärend ein Team unüberschaubarer Größe an etwas arbeitet, dass nach Plänen und Strategiepapieren und nicht mehr mit Herzblut ausgerichtet ist. Und dann stellt man fest, dass man eigentlich schon zu viel Geld und das alles nicht mehr nötig hat.
Das Ergebnis stimmt mich nicht glücklich, aber es ist auch derart stereotyp, dass ich keinen Grund sehen würde, über den beiden jetzt einen Kübel an Beleidigungen auszuschütten. Ihnen ist sicher bewusst, dass sie eine Sackgasse angesteuert haben und sie ziehen jetzt eben die Konsequenzen daraus. Schade um Bioware, aber dem Sportler der einen Schlussstrich zieht wenn die Zeit gekommen ist, zollt man auch mehr Respekt, als dem der unbeirrt weiter macht.
Gewinn über realen Wert, ist die Zauberformel, und so wird, selbst wenn neue Leute mit guter Absicht und guten Ideen ans Ruder kommen, lieber zum 30ten Mal etwas Altes aufgegossen von dem der Aktienkurs provitiert weil es absehbar ist, dass die Verkaufszahlen gut sein werden.
Du hast natürlich recht.
Ich habe da nicht so sehr an die fetten Innovationen gedacht, wie an kleinere, "evolutionäre" Änderungen. Bioware-Spiele wirken alle sowas von gleich, dass man sie sofort nach ein paar Minuten Spielzeit teilweise erkennt.
Dass hier wenigstens ein bisschen verändert wird erhoffe ich mir, nicht völlig neue Genres oder verrückte Ideen.
Wenn die Zahlen stimmen, die sie als Geld erhalten haben, für den Verkauf von Bioware an EA, ich hätte es auch gemacht.
In 25 Jahren Spiele Erfahrung, habe ich viele große Spiele von kleinen Firmen gespielt, die zu namenhaften Beispiel für Garant geworden sind. Trotzdem über die Zeit hinweg einfach verschluckt oder aus mangels an neuer Kreativität vom markt verschwunden.
Viele Firmen die ich damals schätzte, gibt es heute nicht mehr, und viele Firmen die es heute noch gibt, leben Hauptsächlich von den Schatten ihrer einst großen Marken, oder machen noch welche.
Es wird aber wieder neue Firmen geben, die mit geilen Spielen aufwarten werden. Der Kreislauf, beginnt von neuen, schließt sich wieder und fängt exakt wieder an. Bioware war genial. das war Acclaim, Psygnosis, 3D Realms, ID uvm. auch.
Alles ändert sich, gibt aber chancen für andere Ihre Sterne neu auszurichten ^^.
wie gesagt, ich hätte meine Firma für so viel Geld auf verkauft. Und hätte mein leben neu ausgerichtet.
Als Spieler aber gesehen, bin ich natürlich enttäuscht, darüber. Aber ihr letzter großer Streich, war weit ab von der Qualität von damaligen Bioware Titeln. Aber das ist meistens normal
@Baptist: In wie fern ist das gleich wie bei Funcom? Die haben nicht gerade eine lange Liste an klasse Singleplayer Games... ich kenne nur zwei, die sind zwar wirklich gut aber Anarchy Online war Revolutionär. Ich habe es selbst 2 Jahre gespielt und es wird noch immer gespielt und das mit sehr vielen Spielern!
Viel Spaß beim Bierbrauen und so!
Ich finde es indes ein wenig schwierig sich nun hinzustellen und EA zum Sündenbock zu machen. Klar ist es bezeichnend, dass es mal wieder ein EA-Unternehmen trifft, und die weitere Entwicklung von BioWare macht mir da durchaus Sorgen, aber an dem was passiert ist, da hat EA wenn überhaupt einen Anteil dran, aber sie sind nicht allein schuldig.
Was hier passiert ist, dass ist die Sache mit dem Höher, Schneller, Weiter. Bis vor wenigen Jahren war BioWare ein Garant für Qualität, und vor allem für Verkäufe. Die Leute konnten sich bei einem BioWare-Spiel sicher sein, dass sie ihr Geld gut anlegen. Dann hat man angefangen das große Geld zu riechen. Plötzlich war es nicht mehr eine IP die man entwickelt hat, sondern zwei, und später sogar drei.
Angefangen hat das alles irgendwo zwischen Mass Effect und Dragon Age, wobei der Knackpunkt irgendwo bei DragonAge2 liegt. Da konnte man zum ersten mal verstärkt kritische Stimmen wahr nehmen, mal davon ab ob berechtigt oder nicht. Und seit jenen Tagen hat sich das kontinuierlich fortgesetzt. Die Kritik an den Produkten von BioWare ist immer größer geworden.
Dabei ist natürlich Geschmack verschieden, aber man kann wohl auch fest halten, dass die Qualität nicht mehr auf Top Niveau war, wie noch zu Zeiten von vor DA und ME. Das liegt wohl auch daran, dass man sich einem größeren Markt eröffnet hat. Dennoch konnte man einen merklichen Abfall der Qualität zugunsten von Quantität erkennen, auch wenn das Jammern hier immer noch auf hohem Niveau statt findet.
Und dann? Ja, dann kam SW:ToR. Wie viele, gerade der wirklichen BioWare-Fans, die der ersten Stunde, haben beinahe darum gebettelt lieber ein KoToR 3,4 und 5 zu machen, als ein MMO? Aber es sollte ja alles größer und besser werden. Jetzt muss man erkennen, dass da einfach jemand das große Geld gesehen hat. Auch über SW:ToR darf man streiten, denn auch dort ist nicht alles schlecht, aber sie, BioWare, haben damit viel Vertrauen verspielt.
Und was bleibt? Der gute Name ist weg. Denn ist der Ruf erst einmal ruiniert... BioWare wird in Zukunft immer diesen Makel haben. "Weißt du noch? Damals bei ME3 das Ende, bei DA2 die Story, oder das EndGame bei SW:ToR?"- Das wird man niemals wieder los, vor allem jetzt, wo offenbar selbst das Kern-Team nicht mehr sicher ist. Im Übrigen haben sie das irgendwie mit Funcom gemein. Klasse SinglePlayer-Games, und mit MMOs gegen die Wand gefahren.
Und was lernen wir daraus? Große Marken und viel Geld machen noch lange kein gutes MMO, und sind bei weitem kein Garant für sprudelnde Einnahmen. Wer einfach nur stumpf kopiert und auf Innovation verzichtet (Oh, we have fully voice over. Hell yeah!), der wird damit scheitern, auch wenn er BioWare heißt.
Gewinn über realen Wert, ist die Zauberformel, und so wird, selbst wenn neue Leute mit guter Absicht und guten Ideen ans Ruder kommen, lieber zum 30ten Mal etwas Altes aufgegossen von dem der Aktienkurs provitiert weil es absehbar ist, dass die Verkaufszahlen gut sein werden.
Word! Darum geht es im Moment sehr verstärkt in unserer Spielewelt. Deswegen achte ich zur Zeit nicht nur darauf was ich spiele, sondern auch von wem es kommt. ;)
Dazu kommt, dass der Name BioWare verbrannt ist, wie alles was mit EA in Berührung kommt. Ich würde mich schämen für diesen Konzern zu arbeiten.
In dieser Hinsicht wage ich Ihnen zu widersprechen. Bei jeglicher Firma welche Börsennotiert, oder unter Aufsicht einer Börsennotierten Firma wie EA existiert, ist Individualität Gift. Es zählt einzig und alleine der Aktienkurs, und dieser lässt sich nicht durch Experimente oder Innovationen gewinnen, sondern nur durch eine Zufriedenstellung der Aktienhändler dank stabiler oder steigender Kurse.
Gewinn über realen Wert, ist die Zauberformel, und so wird, selbst wenn neue Leute mit guter Absicht und guten Ideen ans Ruder kommen, lieber zum 30ten Mal etwas Altes aufgegossen von dem der Aktienkurs provitiert weil es absehbar ist, dass die Verkaufszahlen gut sein werden.
Da habe ich aufgehört.
Ich könnte zumindest verstehen, dass es auch diesen Beiden so gehen mag. Irgendwann ist Ende.
Das die Geschichte sicher noch mehr Facetten hat ist klar, aber Ratten ... ich finde nicht, das Bioware schon so kaputt ist. SWTor war halt irgendwie fail, ME3 nicht mehr so glorreich wie ME1, aber es war halt auch Nr.3 ... und richtig rocken kann man heute die Masse an Leuten fast nur noch mit total Neuen Sachen (da war letzten ein Bericht über den Erfindungswahn in Japan, weil die immer Neues brauchen)
Aber immer Neu ... geht nicht. (Und sei es, weil die Geldgeber die Vision nicht teilen)
Dafür, dass so viele Schiffe, boomt die Branche aber schon ganz gut. Ergo sind wir in einem Heer aus Geisterschiffen.
Ich kann die beiden nachvollziehen. Vorstellbar wäre, dass sie sich schlicht wie Arbeiter für maximale Verkaufszahlen, anstatt als selbstständige Künstler sehen. Wär sicher nicht so leicht, neue Wege bei Bioware zu beschreiten. Und jedes Jahr einen neuen, schlechten Klon der alten D&D-Spiele zu bringen dürfte auch irgendwann mal langweilig werden.
Dass sich wirklich was zum schlechteren wendet glaube ich aber kaum. Eher zum besseren, wenn sich neue Leute mit anderen Ansichten um ein paar Neuerungen kümmern.
Endlich RIP Bioware, jetzt offiziell und nicht nur in den Herzen der Fans.