Electronic Arts wird gerne vorgeworfen, in die Arbeiten von Studios wie BioWare und Maxis einzugreifen. EAs Frank Gibeau versichert aber, dass man die Studios nicht dazu zwinge, bestimmte Dinge zu machen.

Bioware - EA: BioWare verfügt über eigene Kreativkultur

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuBioware
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 2/31/3
EA gibt BioWare und den anderen Studios den größtmöglichen kreativen Freiraum.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Im Bezug auf Mass Effect und BioWare erklärte Gibeau, dass wenn sich Executive Producer Casey Hudson für eine Story entscheide, könne er auf EA zukommen könne und man ihm das benötigte Kapital gebe.

Damit spielt er auch ein wenig auf Mass Effect 4 an - Electronic Arts werde nicht zu BioWare gehen und sagen, dass sie jetzt Mass Effect 4 entwickeln müssen. Wenn sie das wollen, dann unterstütze man sie - wenn BioWare jedoch lieber ein anderes Spiel entwickeln möchte, dann unterstütze man sie hier ebenfalls.

"Er ist eine unglaublich fähige Person. Er hat unser Vertrauen. Und das Publikum liebt ihn. So funktioniert das Ganze wirklich", versichert Gibeau.

Auch bei Mass Effect 3 entschied BioWare alles selbst, EA habe keinerlei Einfluss darauf genommen - man habe sich nicht eingemischt.

"Die Wahrheit ist, dass BioWare für sich selbst entwickelt und über eine eigene Kreativkultur verfügt. Niemand in der Führungsetage von Electronic Arts greift sofort ein, wenn sie zu unabhängig, riskant oder nachdenklich werden."

Aber nicht nur bei BioWare sei dies so, auch bei allen anderen Studios wie PopCap, Maxis oder DICE werde so verfahren: "So läuft es wirklich. Diese Jungs sind mir gegenüber verantwortlich, führen aber ihre eigenen individuellen Unternehmen. Sie treffen ihre eigenen kreativen Entscheidungen. Manchmal erhalten sie von mir Feedback, aber die meiste Zeit verbringe ich damit, Nachforschungen bei Kunden und Fans anzustellen, damit ich verstehe, was vor sich geht und wie ich unsere Spiele besser machen kann."