Um 2009 herum, als Dragon Age: Origins veröffentlicht wurde, plante BioWare ein Agenten-Rollenspiel. Bei Publisher Electronic Arts stieß es jedoch nur auf wenig Gegenliebe.

Trent Oster, der mit seinem Studio Overhaul Games an der Baldur's Gate: Enhanced Edition arbeitet, gab im Interview mit Eurogamer einige Informationen preis. Bevor er BioWare in 2009 verlassen hatte, arbeitete er noch an einem Projekt mit dem Arbeitstitel Agent – nicht zu verwechseln mit Rockstars in der Versenkung verschwundenen PS3-Titel Agent.

Man wollte die andere Seite von GoldenEye machen, erklärt Oster das Konzept. Denn James Bond war mehr als nur eine Waffe, die durch die Welt läuft und Leute erschießt. „Er ist ein gewandter Manipulator, talentiert in Martial Arts und ein Geheimagent. Wir wollten diesen 007 mit Jason Bourne kreuzen, indem er auf irgendeine Weise modifiziert war. Du weißt nicht genau was, aber er ist in jedem Fall tötlich.“

Vor allem die digitale Schauspielerei sollte im Vordergrund stehen. Oster nennt eine Szene aus dem zweiten Bourne-Film als Beispiel, in dem Jason einen Angreifer mit einem Buch würgte. Solch intensive Momente wollte man auch im Spiel erreichen.

Allerdings glaubte EA nicht in das Konzept und ohne die Unterstützung sei es einfach nicht zu realisieren gewesen.