Es gibt immer wieder diese ganz besonderen Momente im Leben eines Videospielers. "BioShock" war einer. Es war nicht einfach der x-beliebige Shooter, der gesichtslose Soldaten in die Krisenregionen dieser Welt gegen Russen, Araber oder Nord-Koreaner ausschickte, um Atombomben zu entschärfen, Geiseln zu befreien oder Diktatoren auszuschalten. Mal ehrlich: Kann sich jemand ernsthaft an die "Handlung" des ersten "Modern Warfare" erinnern?
Wie das erste "BioShock" kann man auch "Infinite" mit einem Wort beschreiben: einzigartig. Das macht das Spiel zu mehr als bloß einem weiteren Wald-und-Wiesen-Shooter.Ausblick"BioShock" hatte im Gegensatz dazu seinen ganz persönlichen Stil. Man konnte im wahrsten Sinne des Wortes in eine in sich stimmige Welt eintauchen, deren Atmosphäre und ihr Art-Déco-Design einzigartig waren. Der Wahnsinn der versunkenen Stadt Rapture war förmlich greifbar, man brannte darauf, mehr über das Schicksal ihrer (ehemaligen) Bewohner zu erfahren.
Eine Stadt über den Wolken - traumhaft.Kurz: "BioShock" war wie kein anderes Spiel. Teil 2 war später zwar eine mehr als gute Fortsetzung, restlos fesseln konnte er mich aber nicht – zumindest was den Schauplatz angeht, der natürlich nicht mehr so taufrisch war. Man konnte sich nicht ganz des Eindrucks erwehren: Been there, done that. Diese Gefahr droht bei "BioShock Infinite" nicht. Schauplatz und Art-Design wurden bekanntlich komplett ausgetauscht, statt Wasser ist jetzt Luft das dominierende Element.
"BioShock Infinite" führt uns in die fliegende Stadt namens Columbia. Diese wurde im Jahr 1900 von der US-Regierung erschaffen, um überall auf der Welt die Überlegenheit des American Way zu zeigen. Getragen wird sie von Ballonen und Luftschiffen. Nach einem "internationalen Zwischenfall" (die Zerstörung einer ganzen Stadt in China) stellt sich jedoch heraus, dass Columbia nicht einfach eine fliegende Weltausstellung ist, sondern auch eine riesige Waffe.
Daraufhin musste die Regierung das Projekt aufgeben, die fliegende Stadt verschwand in und über den Wolken und galt seither als verschollen. Zwölf Jahre nach ihrer Erbauung bekommt der Held des Spieles, Booker DeWitt, den Auftrag, dort eine Frau namens Elisabeth zu finden. Die ist seit ihrer Kindheit in einem Turm auf Columbia gefangen und soll von DeWitt zurück nach New York gebracht werden.
Überall warten verschrobene, merkwürdige Personen - kann man ihnen trauen?Laut Chefdesigner Kevin Levine ist Elisabeth die "wahrscheinlichste mächtigste Person auf der Welt". Die Dame hat die Fähigkeit, Risse in der Realität zu öffnen und so Gegenstände, Munition oder Personen in ihre Realität zu bringen. Sie öffnet so Tore in eine andere Zeit, als spätere Begleiterin von Booker DeWitt bringt sie damit ein essentielles Spielelement in die Spur. Elisabeth kann beispielsweise Deckungen aus dem Nichts "herzaubern" oder auch den Gegnern ein Schnippchen schlagen, indem sie Teile der Welt (etwa unter ihnen) verschwinden lässt.
Das ist auch der Grund, warum die beiden Fraktionen der Gesellschaft von Columbia – die elitären "Founders" und die revolutionären "Vox Populi" – sie unbedingt haben wollen. Allerdings ist Elisabeth auf Columbia ursprünglich nicht ganz alleine: Sie wird von einem drachenähnlichen Metallvogel namens Songbird beschützt. Dieser ist ihr Beschützer und bester Freund, aber auch so etwas wie ihr Geiselnehmer, eine Art eifersüchtiger Ehemann, der nichts zwischen sich und Elisabeth kommen lässt. Und natürlich lässt sich der Riesenvogel seine große Liebe nicht einfach so von Booker wegnehmen.
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Es klingt eher nach "Berge des Wahnsinns" von H.P. Lovecraft, bis auf die Zeitspannen und die Zeit zu der es Spielt und das die Nachrichtenagenturen davon nichts wissen. Die Idee finde ich dennoch genial^^ Hut ab für dich, darauf muss man erstma von alleine kommen, denn ich gehe mal davon aus das du Die Berge des Wahnsinns bisher nicht kennst, andernfalls selbst wenn, Das Buch als Spiel (wenn schon nicht als Film) wäre einfach nur cool :D
Das ist nich BioShock4 sondern Penumbra^^
Wie kommst Du den auf diesen Ast? Also ich habe Penubra nie gespielt, habe mir aber jetzt das Intro und dann 10 Minuten Gameplay bei You Tube angeschaut. Und wo bitte sind da die Parallelen? Weil beide Geschichten Schnee haben und in der Antarktis stattfinden? Dann könnte man genau so behaupten, es wäre wie Alien VS Predator, The Thing oder Whiteout. ;)
Das Gameplay von Bioshock in dem Szenario würde ganz sicher kein Horror-Adventure werden und was die Schock-Elemente angeht, die gab es schon im ersten Teil von Bioshock oft genug. ;)
Das ist nich BioShock4 sondern Penumbra^^
Eine Raumstation, die schon 1930 als ein Geheimproject der US Regierung erbaut wurde (27 Jahre, bevor der eigentliche Kampf um die Vormachtstellung im Weltraum begonnen hat) taucht plötzlich wie aus dem Nichts auf. 1930 erbaut, mit dem Ziel, den Weltraum als weltweit erste Nation zu erkunden, verschwindet die komplette Raumstation von einer Sekunde auf die Andere spurlos. Sämtliches Personal inklusive. Die US Regierung vertuscht diese "kleine Unannehmlichkeit", bis es eines Tages plötzlich wieder auftaucht. Die Signale, die von der Raumstation ausgehen, können von der NASA nicht entschlüssel werden, also wird ein Team entsendet, um der Sache auf den Grund zu gehen. Wo war die Raumstation all die Jahre? Wer befindet sich am Board? Und was ist damals passiert?
Daraus könnte man durchaus was Spannendes machen. Auch mit seltsamen Waffen an board, die halb wie aus dem 19. Jahrhundert und halb Alien-Technologie aussehen. etc. (vielleicht war diese Raumstation durch einen Zwischenfall in die Vergangenheit gereist?). Die komlette Station zu erforschen und hinter das Geheimnis zu kommen stelle ich mir schon cool vor. Und das würde gut zu Bioshock passen.
Tolle Idee...erinnert mich ein bisschen an den Film Event Horizent...dann würde es aber zu sehr in Horror-Nische gehen.
Die Stimme von Jack setzt aus dem Off ein:
"Als wir ankammen, war der Trubel bereits groß. Mehrere Forschungsteams und Sensationsreporter belagerten die Ausgrabungsstelle. Das ganze sah, mit einem Wort "gigantisch" aus. Auf einer Fläche von mehreren Kilometern durchmesser klaffte ein riesiger Krater aus Eis, aus dessen eisigen Schlund bereits mächtige Maschinen Das Eis heraustransportierten. Unsere Forschungseinrichtung befand sich einige Kilometer entfernt. Ivy und ich wollte sofort loslegen, doch schickte mich Anderson erst ins Labor, um unsere Apparatur in der Zentralle einzurichten.
Na toll, der uninteressante Teil bleibt mal wieder an mir hängen...
Szenenwechsel:
Jack fährt von der Forschungseinrichtung zu der Ausgrabungsstelle zurück. Es dämmert bereits,
man betrachtet aus seinen Augen heraus die Straße, die durch den Schneefall und die aufkommende Dunkelheit gespenstisch und verlassen wirkt.
Jacks Stimme aus dem Off:
"Als ich im Labor ankam und unsere Ausrüstung einrichtete, war etwas merkwürdiges passiert. Sämtliche Geräte spielten verrückt. Ich bekam keinen Signal, die Werte waren völlig durcheinander. Ich beschloss zurück zu fahren und es Ivy und Anderson zu erzählen."
Szenenwechsel:
Als er ankommt, ist es bereits dunkel. Zu seiner Verwunderung ist die Ausgrabungsstelle
komplett Menschenleer. Keine Reporter, keine Forscher, niemand. Sämtliche Maschinen stehen
einsam und verlassen im ewigen Eis. Was ist hier passiert? Mit einem unguten Gefühl im Magen fährt er seinen Jeep in den eisigen Schlund des Kraters. Mit einer Taschenlampe gerüstet, steigt er aus, um sich umzusehen. Plötzlich sieht er einen Schatten hinter sich vorbeihuschen und dreht sich erschrocken um. Er rutscht aus und fällt mehrere Meter tief in die Dunkelheit.
An der Stelle übernimmt der Spieler den Charakter. Jack wacht unten in den Eisigen Ruinen auf
und muss nun die komplette Stadt erkunden, Ivy finden, überleben und nebenei das Geheimnis
hinter der Stadt aus Eis lösen.^^
Hm...sieht echt nett aus für eine Skizze.^^
Mal so eine Idee, die mir dazu einfällt:
Es beginnt wie üblig mit einer Zwischensequenz:
Als unser Held (nennen wir ihn einfach Jack) eines morgens durch einen Anruf seiner langjährigen, guten Freundin und Kollegin Ivy geweckt wird,
ahnt er noch nicht, dass er noch heute abend Chicago verlassen und sich schon wenige Stunden später in den eisigen Kälte der Antarktis befinden würde.
Noch halb verschlafen hört er sich den aufgeregten Wortschwahl seiner Forsherkollegin am Telefon an. "Mach die Nachrichten an JACK! Du wirst es nicht glauben!"
Als Jack zu Fernbedienung greift, traut er seinen Augen und Ohren nicht:
Die Newssprecherin:
...Die unglaublichen Bilder des Videos zeigten eine Stadt im ewigen Eis. Gebäude mit kompletter Einrichtung. Das Eis hatte vor über 32.000 Jahren
die Stadt versiegelt. Das Forscherteam hatte eine Zivilisation entdeckt die es eigentlich nicht geben darf. Bisher ging die moderne Wissenschaft davon aus, dass erst vor circa 3500 Jahren eine relativ Zivile Gesellschaft existierte. Was dieses Video jedoch zeigte könnte das Wissen der Menschheit
für immer ändern. Wenn sich die Aufnahmen als Wahr behaupten, dann gab es schon vor 32.000 Jahren eine Zivilisation von enormer Geistesfähigkeit. Wenn man denn Vermutungen glauben schenken darf, dann dürfte die Öffentlichkeit vor einer Entdeckung stehen die alles was bisher bekannt ist in den Schatten stellt...
Ivy: "Jack, siehst du das?!"
Jack: "Ja, ich sehe es, es ist unglaublich"
Ivy: "Anderson will uns noch heute im Flugzeug sehen, komm so schnell es geht ins Labor!"
Jack: "Ok, ich bin gleich da!"
Ivy: "Ah ja und Jack! Pack Deine warmen Unterhosen ein, es wird kein Spaziergang!"^^
Schnelle Skizze zur Polaridee samuraistuff.files.wordpress.com/.../bioshock_polar_small.jpg
Ich habe mir aber nicht die Mühe gemacht auf die Schnelle noch einen grafischen Stil zu entwickeln. Stahl und Glas sollten vorherrschen. Äußerlich sehr reduziert. Ein unterkühltes Setting durch und durch.
Kannst dir gerne dafür auch eine passende Geschichte ausdenken. Dann müssen die Jungs und Mädels bei Irrational nicht so viel selber denken.
Deine Idee find ich gut. Vielleicht als Bioshock für PSVita^^
Die werden bei Irrational Games wahrscheinlich längst einige Ideen für ein Spiel danach haben. Aber vielleicht als kleinen Anstoß, mal gucken. :)
Aber mal gucken, vielleicht hole ich es noch nach. :)
Teils teils. Die Neufassung ist in der Hinsicht sehr gut, aber das Original war da nicht ganz so perfekt. B5 macht das aber auf einen sehr hohen Niveau. Kaum ein Ereignis, das nicht dazu dient einen Charakter weiterzuentwickeln oder zu erklären oder das nicht eine Bedeutung für die Zukunft hat.
Das Problem ist nur, man muss eine gewisse Zeit durchhalten, bis die Ereignisse spürbar werden. Bis Mitte Staffel 3 sollte man schon aushalten.
BSG ^^
Aber mal gucken, vielleicht hole ich es noch nach. :)
Ich kenne kaum eine Serie in den 90ern oder vorher (erst recht nicht im Sci-Fi-Bereich), die wirklich von der ersten Episode an einen durchgehenden Handlungsfaden etabliert und Ereignisse in späteren Staffel schon am Anfang so geschickt andeutet. Eigentlich muss man die Serie zweimal sehen, damit man die ganzen Andeutungen richtig bemerkt.
Einziger Wermutstropfen für mich ist in den CGI-Szenen die fehlende Schärfentiefe, aber das ist nicht so dramatisch. Die Serie ist eher Story- als Actionbetont.
Keine Ahnung, nie gesehen. Im Sci-Fi-Bereich gibts für mich nur Star Wars, BSG und Mass Effect. ^^
Wieso erinnert mich das an Babylon 5?^^
Dass man mit diesem Setting eine gute Geschichte verbinden kann, habe ich nicht bezweifelt. Ich finde nur den Weltraum einen Tick zu viel. Eigentlich waren/sind ja alle Settings von Bioshock übertrieben. Der Weltraum würde da aber noch etwas herausstechen und ich weiß nicht, ob das gut wäre.
Auch da werde ich wohl ein wenig zeichnen müssen. Vielleicht kann ich es mir dann vorstellen...
Danke, ja so ein "Traumjob" könnte man sich durchaus gefallen lassen. ^^
Also ich fände das gar nicht schlecht und man könnte dem Stil treu bleiben, wenn man die Story entsprechend ausrichtet. Nehmen wir mal folgendes an:
Eine Raumstation, die schon 1930 als ein Geheimproject der US Regierung erbaut wurde (27 Jahre, bevor der eigentliche Kampf um die Vormachtstellung im Weltraum begonnen hat) taucht plötzlich wie aus dem Nichts auf. 1930 erbaut, mit dem Ziel, den Weltraum als weltweit erste Nation zu erkunden, verschwindet die komplette Raumstation von einer Sekunde auf die Andere spurlos. Sämtliches Personal inklusive. Die US Regierung vertuscht diese "kleine Unannehmlichkeit", bis es eines Tages plötzlich wieder auftaucht. Die Signale, die von der Raumstation ausgehen, können von der NASA nicht entschlüssel werden, also wird ein Team entsendet, um der Sache auf den Grund zu gehen. Wo war die Raumstation all die Jahre? Wer befindet sich am Board? Und was ist damals passiert?
Daraus könnte man durchaus was Spannendes machen. Auch mit seltsamen Waffen an board, die halb wie aus dem 19. Jahrhundert und halb Alien-Technologie aussehen. etc. (vielleicht war diese Raumstation durch einen Zwischenfall in die Vergangenheit gereist?). Die komlette Station zu erforschen und hinter das Geheimnis zu kommen stelle ich mir schon cool vor. Und das würde gut zu Bioshock passen.
Ich finde Weltraum etwas zu sehr over the top. Eine Mondbasis oder eine MIR wären schon interessant, aber das Gefühl von Technik in Bioshock hat sowas "halbfortschrittliches". Deswegen passt jetzt der Steampunk so gut, weil er auch so eine Art "halbfortschrittlich" ist.
Du findest eine der beiden Pole zu gewöhnlich? Da hast du anscheinend nicht die Bilder im Kopf wie ich. Da muss ich wohl mal wieder mein Grafiktablett anheizen...
Ich frage mich allerdings auch, wo die späteren Teile der Serie stattfinden sollen. Wie schon das Unterwasserszenario werden auch die luftigen Höhen höchstens für 1-2 spiele "frisch" bleiben. Danach bleibt im Prinzip nur Weltraum oder unter die Erde. Jungle kann man nicht nehmen (gabs schon viel zu oft) und Nord/Südpol wäre auch zu gewöhnlich. Es wäre einfach nicht Bioshock, wenn die Location einen auf Anhieb nicht vom Hocker reißt. ^^
Auch den Wechsel des Settings auf eine Wolkenstadt finde ich richtig. Wenn man fünfzig Teile in Rapture spielen lässt, ist die Luft schnell raus... dann doch lieber gleich sofort in die Luft (das Wortspiel musste jetzt sein^^).
Sollte es noch weitere Bioshock-Ableger geben, frage ich mich schon wo, das nächste Abenteuer spielen könnte. Der Weltraum wäre eindeutig zu viel des Guten. Eine unterirdische Bunkerstadt wäre denkbar. Ich könnte mir auch was am Nord-/Südpol vorstellen. Eine schwimmende Stadt wäre auch noch denkbar, wäre aber irgendwie eine halbgare Mischung aus den beiden aktuellen Settings.
Bin gespannt!