BioShock Infinite - Von Rapture nach Columbia: Die denkwürdigsten BioShock-Momente

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/26Bild 48/731/73
01 - Eine neue Generation Videospiel?:

Was macht ein Spiel außergewöhnlich? Eine clevere Handlung, authentische Charaktere, überragende Technik, ein unverbrauchtes Setting? Obwohl jeder diese Frage für sich selbst anders beantwortet und es keine allgemeingültige Definition geben kann, werden einige wenige Spiele quasi einvernehmlich in den Status einer Legende gehievt.

Warum der entscheidende kollektive Funke nun genau übergesprungen ist, lässt sich – wenn überhaupt – erst mit einigen Jahren Abstand sagen. Welchen Einfluss hatte Spiel X tatsächlich auf die Branche? Hat es neue Standardmechanismen eingeführt oder sogar der gesellschaftlichen Wahrnehmung des Mediums Videospiel einen positiven Schub verpasst?

Diese Fragen hat sich Ken Levine, langjähriger Entwickler, Creative Director und Co-Gründer des Studios Irrational Games, vermutlich kein einziges Mal gestellt, als er am Reißbrett den ersten zaghaften Strich setzte, der später der Grundstein für die einzigartige Welt von BioShock werden sollte. Den Dark Project-, und System Shock 2-Entwickler hat es nie gekümmert, wie seine Spiele von der Allgemeinheit aufgenommen wurden – wichtig war nur, dass sie etwas auslösen.

„I knew there'd be an audience that got into it, and fortunately, it wasn't my money going into making it. So, I didn't really have to care; I got to make what I wanted to make,“ sagte Levine vor einigen Jahren in seiner typisch lakonischen Art über die Entwicklung von BioShock. Es war und ist nach wie vor sein Projekt; auch jeder Pixel von BioShock Infinite musste sich seinem strengen Blick stellen.

Eine Tortur für alle Beteiligten, vom Praktikanten bis zur Marketingabteilung, letztlich aber der entscheidende Aspekt im kreativen Schaffensprozess des neuen Universums. Nur durch Levines Stringenz wurde das gewagte Konzept von BioShock nicht verwässert, durch etliche Zielgruppenanalysen geschleust und so lange poliert, bis es vollkommen ermattet ist. Nur dadurch wurde BioShock zu etwas Besonderem, an das man sich auch noch in vielen Jahren erinnern wird.

Die Unterwasserwelt von Rapture ist eine voller kruder Charaktere, fehlgeleitetem Idealismus, Größenwahnsinn und gescheiterter Existenzen, die alles für ihre Träume geben haben – nicht selten auch ihren Verstand. Einige der prägendsten, beeindruckendsten Momente sowie einen ersten Blick in die Himmelsstadt Columbia haben wir für euch in dieser Bilderstrecke aufbereitet.

Anmerkung: Wer Spoiler fürchtet, sollte sich das Weiterklicken noch einmal überlegen: Wir halten uns nicht mit handlungsrelevanten Details zurück.

mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken
Kommentare (1)
Bitte Logge dich ein oder aktiviere Javascript um einen Kommentar zu schreiben.
spaceape
#1
"...wurde das gewagte Konzept von BioShock nicht verwässert, durch etliche Zielgruppenanalysen geschleust und so lange poliert, bis es vollkommen ermattet ist. Nur dadurch wurde BioShock zu etwas Besonderem, an das man sich auch noch in vielen Jahren erinnern wird. "

"Gewagt" ist sicherlich Ansichtssache. Im Grunde genommen hat Levine nur System Shock 2 genommen, das Setting geändert, alle tiefergehenden Spielelemente entfernt und das Spiel so vereinfacht, dass aus dem ehemals spannenden Konzept ein weiterer 0815-Shooter wurde.

Das Konzept des 1999-Modus für nicht ganz stumpfe Spielernaturen verspricht zumindest etwas mehr Tiefgang für den neuen Bioshock-Teil.
Antworten | Zitieren
0