Für sein einfallsreiches Unterwasser-Setting erntete der Mega-Shooter BioShock Lobeshymnen en masse. Doch beinahe wäre es nicht dazu gekommen: Wie jetzt bekannt wurde, war ursprünglich ein völlig anderes Szenario für das Spiel geplant.

Wie Ken Levine gegenüber shacknews.com erklärte, sollte BioShock in den ersten Konzeptplänen auf einer einsamen Tropeninsel spielen, auf der Nazis mit genetischen Experimenten ihr Unwesen treiben. Als zentrales Gameplay-Element sei die so genannte "kulturelle Re-Programmierung" angedacht gewesen.

"Ein Kult-Deprogrammierer ist eine Person, die eine andere Person aus ihrem kulturellen Kontext nimmt, sie gewissermaßen entführt und neu programmiert, sodass sie an andere Werte glaubt", erklärt Levine das Konzept. Auf die Weise soll es dem Spieler sogar möglich gewesen sein, Frauen, die in einer lesbischen Beziehung leben, "umzuprogrammieren".

Obwohl das Konzept weitestmöglich entfernt von dem schlussendlichen BioShock scheint, seien sehr viele von den anfänglichen Ideen im finalen Spiel immer noch zu finden. Wir vermuten, dass viele Details um die Little Sisters, die genetischen Experimente in Rapture und die Legenden über das Adam noch aus dieser Zeit stammen.

BioShock ist für PC, Xbox 360, seit dem 24. Oktober 2008 für PS3 und seit dem 15. August 2014 für iOS (iPad / iPhone / iPod) erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.