Entwickler Shinji Mikami erklärt in der aktuellen Ausgabe des japanischen Famitsu Magazins, wie er und sein Studio Tango Gameworks zu Bethesda, bzw. deren Mutterkonzern ZeniMax Media, gekommen ist.

Mikami hat während der E3 etwa zehn Unternehmen kontaktiert. „Bethesda war dabei die beste Wahl, da sie uns den meisten Freiraum für unsere Entwicklung geben, während wir das Ziel verfolgen, japanische Spiele zu produzieren, die weltweit erfolgreich sind. Das und auch ihre bisherige Erfolgsgeschichte, wenn es um Verkäufe in Übersee geht.“

Für Tetsu Takahashi, dem General Manager von Bethesda im asiatischen Raum, war es auch ein gutes Timing. Man hatte Spiele aus dem Westen schon eine Zeit lang nach Japan gebracht, aber selbst noch keine entwickelt. „Es ist sehr schwierig jemanden zu finden, dessen Arbeit wirklich rund um die Welt geschätzt wird.“

Mikami wollte außerdem nicht einfach nur einen Vertrag mit einem Publisher unterzeichnen. „Hätten wir das getan, müssten wir Arbeiten annehmen, an denen wir nicht interessiert wären, nur um unsere Rechnungen zu bezahlen.“

Am ersten Projekt wird natürlich schon gearbeitet und wie man es von Bethesda kennt, ist es nichts anderes als ein AAA-Titel. Allerdings könnte es der letzte sein, bei dem Mikami selbst die Führung übernimmt. „Ich kann nicht ewig die Rolle des Directors übernehmen und gleichzeitig noch Konzernchef sein.“ Außerdem wolle er den jüngeren Entwicklern eine Chance geben. „Deshalb will ich auch meine ganze Erfahrung, Energie und alles andere was ich habe, in dieses Spiel stecken.“