Es hat lange genug gedauert, doch nun gibt Bayonetta endlich ihr nächstes Stelldichein und selbst nach all den Jahren hat die Latex-Hexe nichts von ihrem Charme verloren. Nach wie vor ist das Hack-and-Slay ein anspruchsvolles Spiel, in dem es viel zu tun und zu finden gibt. In unserer Bayonetta-2-Komplettlösung findet ihr deshalb alles, was es zum Hexenabenteuer zu wissen gibt.

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Allgemeine Tipps und Hinweise

1. Versucht, jederzeit die Übersicht zu behalten
Bayonetta 2 ist oft sehr hektisch und bei vielen Gegnern auf einmal kann das Geschehen in Chaos ausarten – versucht daher, möglichst die Übersicht zu behalten und weicht lieber sicherheitshalber einmal mehr aus, anstatt euch in unnötige Gefahr zu begeben. Das ist besonders auf höheren Schwierigkeitsgraden wichtig, da ihr hier enorm viel Schaden nehmt, wenn ihr getroffen werdet.

2. So meistert ihr das Kampfsystem
Das Kampfsystem von Bayonetta 2 ist nicht allzu kompliziert. Die eigentliche Herausforderung ist es, das Timing zu perfektionieren, um Angriffsketten zu optimieren und in die Hexenzeit zu gelangen. Reiht daher nicht nur Angriff an Angriff, sondern behaltet den oder die Gegner im Auge, um rechtzeitig auf einen anstehenden Gegenschlag reagieren zu können. Feindliche Angriffe werden nahezu immer durch ein kurzes Aufleuchten und einen Sound angekündigt – sperrt also die Augen und Ohren auf.

Die meisten Gegner lassen sich zwar mit einer einzigen Combo recht einfach in Schach halten, weil sie während Gegentreffern nicht aktiv angreifen können, manche (vor allem Boss- und Zwischengegner) holen allerdings auch dann zum Schlag aus, wenn ihr auf sie einkloppt – bereitet euch also auf flinke Ausweichmanöver vor. Generell ist es hilfreich, sich ein paar „Favoriten“ unter den Combos herauszusuchen, die besonders viel Schaden anrichten und schnell ausgeführt sind.

Da jede Waffenkombination einzigartige Angriffsketten ermöglicht, lohnt es sich, im Trainingsmodus zu üben und sich zumindest diejenigen Combos anzueignen, die Hexenflechten (z.B. die riesigen Absätze in der Standard-Waffenkonfiguration) entfesseln – diese mächtigen Attacken unterbrechen nämlich die Angriffe nahezu jeden Gegners und lassen sie verwundbar zurücktaumeln.

Greift im Zweifelsfall übrigens lieber zum Umbra-Klimax anstelle zu Folterangriffen – der Umbra- Klimax ist stärker, beeinflusst alle eure Angriffe und kann auch mehrere Gegner auf einmal treffen.

3. Findet eure persönliche Waffenkombination
In Bayonetta 2 gibt es ein ganzes Arsenal an Waffen, die ihr an Armen und teilweise auch an den Beinen ausrüsten könnt (hierfür müsst ihr das entsprechende alternative Waffenset in Rodins Shop erwerben). Im Spielverlauf schaltet ihr durch das Sammeln von LPs zusätzliche Waffen frei, welche alle ihre eigenen Eigenschaften und Combos haben. Es ist sinnvoll, hin und wieder im Trainingsraum vorbeizuschauen und sich mit den unterschiedlichen Kombinationen vertraut zu machen.

Denkt daran, dass ihr zwei Waffensets einstellen und auch mitten im Kampf zwischen den beiden hin- und herschalten könnt! Unserer Erfahrung nach lohnt es sich, ein Set für den Nah- und eines für den Fernkampf zu spezialisieren, um bei niedrigen Lebenspunkten sicher aus der Distanz angreifen zu können. Für den Fernkampf empfiehlt sich selbstverständlich der Kafka-Bogen, für den Nahkampf griffen wir gerne zur Sense an den Armen und den Feuer- bzw. Eiswerfern an den Stiefeln. Generell kommt man aber mit jedem Waffentyp gut durch das Spiel, sofern man die entsprechenden Combos verinnerlicht und sich mit Reichweite, Angriffsdauert etc. vertraut gemacht hat.

4. Haltet immer Lutscher für den Notfall parat
Wie schon im ersten Teil hat Bayonetta 2 auch in der Fortsetzung ein Faible für Lutscher, und um die Gute nicht zu enttäuschen – und für den Kampf vorbereitet zu sein -, empfiehlt es sich, den Vorrat an Lollys nicht komplett versiegen zu lassen. Im Menü könnt ihr euch aus den Zutaten, die ihr überall im Spiel findet, neue herstellen, alternativ bietet Rodin sämtliche Varianten auch in seinem Shop an.

Für den Notfall ist es wichtig, sich niemals ohne Heilmittel in schwierige Kämpfe zu stürzen, da vor allem die Bosskämpfe recht lange dauern können und alles andere als einfach sind. Legt euch am besten die kleinen und großen Kräuterlutscher zum Heilen sowie einen kleinen oder großen Mondlutscher auf den Schnellzugriff über das Steuerkreuz. Praktisch ist zudem die Kombination aus einem gelben und einem roten Lutscher, da ihr hiermit gleichzeitig unverwundbar seid und erhöhten Schaden austeilt. Aber Vorsicht: Wollt ihr eine Pures-Platin-Medaille erreichen, müsst ihr auf Items verzichten.

5. Erkundet die Umgebung, schlagt alles kaputt
Videospieltypisch gibt es in den Gebieten jede Menge Vasen, Bänke, Marktstände und sonstigen Kram zu zerschlagen – tobt euch hier nach Herzenslust aus, denn aus den zerdepperten Objekten sprudeln meist nicht nur Heiligenscheine, sondern vor allem zahlreiche Zutaten heraus, die ihr für das Herstellen von oben erwähnten Lutschern dringend braucht. Desto früher ihr mit dem Sammeln anfangt, desto mehr Lutscher könnt ihr später herstellen und desto entspannter wird der weitere Spielverlauf – außerdem müsst ihr eure teuer erworbenen Halos dann nicht bei Rodin abgeben. In den Umgebungen gibt es zudem immer wieder Portale nach Muspellheim sowie Truhen, Schreine der Erinnerung, Bücher und Krähen zu entdecken. Das Erkunden lohnt sich also – nutzt die Gelegenheit!

6. Kauft euch so früh wie möglich Krähe & Fledermäuse
In Rodins Shop gibt es allerlei Gegenstände und Fertigkeiten für Bayonetta zu erwerben. Zwei davon solltet ihr euch aber schon so früh wie möglich zulegen, da sie den weiteren Spielverlauf ziemlich vereinfachen. Zum einen ist das die Krähen-Transformation, mit der ihr kurzzeitig fliegen und damit auch über weite Abgründe gleiten könnt – zum anderen die Fledermaus-Transformation, mit der ihr selbst nach verpasstem Zeitfenster noch erfolgreich in die Hexenzeit ausweichen und den erlittenen Schaden reduzieren könnt. Praktisch ist es, im Zuge der Krähe direkt auch den „Speer“ zu kaufen, um dann in Krähenform angreifen zu können – das erleichtert speziell Kämpfe gegen fliegende Gegner.

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