Battlefield Vietnam (PC-Test)
(von Benjamin Weniger)

Welcome to the jungle! Einer der erfolgreichsten Mulitplayer Shooter aller Zeiten geht in die nächste Runde. Lohnt sich der Umstieg oder können Fans beim Vorgänger und seiner schier unendlichen Mod-Szenen bleiben? Wir verraten es Euch im gamona-Test.

Lange ist der Vietnamkrieg nun schon vorbei, doch bei den Spielentwicklern ist es scheinbar so beliebt wie nie zuvor. Auch der Nachfolger des sehr erfolgreichen Taktik-Shooters Battlefield 1942 behandelt dieses Thema. Grundsätzlich hat sich am erprobten Spielprinzip nicht sonderlich viel

Battlefield Vietnam - Surfin-Bird-VideoEin weiteres Video

getan, das soll den Spielspass jedoch nicht trüben: In grossen Dschungellandschaften oder im Häuserkampf bekriegen sich Soldaten mit allerlei Kriegsgerät auf dem Land, zur See und in der Luft. Schon beim Vorgänger ist es nicht, wie bei so vielen anderen First-Person-Shooten, ausreichend gewesen seine Gegner einfach nur über den Haufen zu schießen.

Das Team muss zusammen Flaggen erobern und kleine Missionen erfüllen um so die "Tickets" des Gegnerischen Teams schnellstmöglich auf Null zu bringen.

Knee-deep in the dirt
Nach dem Laden einer Karte fällt dem gewohntem Battlefield 1942-Spieler sofort die dichte und realistisch wirkende Vegetation auf. Wo beim Vorgänger nur staubiger Sand oder moosige Flächen auf den Texturen angedeutet wurden, sticht das kniehohe Gras und Gestrüpp und die dichte Baumbepflanzung ins Auge. Zu weit wird der Realismus dann doch nicht getrieben, die Landschaft wird hier und da mit staubigen Straßen durchzogen,

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denn wie sollen sonst die zahlreichen Panzer, Truppentransporter und mobilen Geschütze zum Einsatz kommen? Durch das neue Terrain ergeben sich viele neue taktische Möglichkeiten, die Spieltiefe nimmt weiter zu.

So sind nun Scharfschützen wesentlich schwerer im Dickicht zu erkennen: Fairer Weise kann der Schütze allerdings nicht ohne weiteres seinen Gegenüber anvisieren, wenn sich dieser versteckt.

Neues Personal
Nicht nur Landschaftlich hat sich etwas geändert, sondern auch die von Battlefield 1942 bekannten

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Soldatenkategorien wurden überarbeitet. Der oft unbeliebte, da sich selbst heilende, Sanitäter wurde ausgemustert. An dessen Stelle wurden zu den schon bekannten Medizinschränken zusätzliche Verbandskisten auf den Karten verteilt. Übrig geblieben sind vier Klassen: Sturmsoldat, Ingenieur, MG-Schütze und der Aufklärer. Damit die Vielfalt jedoch gewahrt bleibt hat der Spieler die Wahl zwischen zwei verschiedenen Ausrüstungsvariationen je Soldaten-Kategorie, so kann z.B. der Sturmsoldat entweder mit einer CAR-15 oder einer M16 (jeweils mit Granaten) ausgestattet werden. Ein besonderer Clou: der NVA-Ingenieur hat eine Schaufel bekommen mit der er an bestimmten Stellen auf der Karte Tunnel ausgraben kann, die Tunnel können die Amerikaner auf der Landkarte nicht sehen.

Weitere Neuerungen sind Ausrüstungsgegenstände wie Schweißgeräte zur Demontage feindlicher Fahrzeuge auf Seiten der Amerikaner oder die tödlichen Bambusfallen der NVA-Ingenieure.Kriegsgerät
Was wäre ein Spiel wie Battlefield Vietnam ohne angemessenes Kriegsgerät. Natürlich gibt es neben den bereits erwähnten Handfeuer-waffen auch neues bei den Fahrzeugen zu berichten. Die spannendste Neuerung ist wohl der Kampfhubschrauber.

Mit den Hubschraubern können nicht nur möglichst schnell viele Soldaten zum Einsatzort gebracht werden, mit Hilfe einer Seilwinde transportieren die Helis schweres Gerät wie Panzer oder Truppentransporter durch die Luft direkt an die Front. Wer die durchaus schwere Steuerung der Helikopter aus Battlefield 1942-Mods wie Desert Combat kennt, kann aufatmen.

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Damit die Balance zwischen Realismus und Spielbarkeit eingehalten wird haben sich die Entwickler mächtig angestrengt. Die Helis fliegen sich nach einiger Gewöhnungszeit relativ gutmütig, nett ist der eingebaute Schwebeflug welcher das Erobern eines Flaggenpunktes aus der Luft deutlich erleichtert.Das Flugverhalten ändert sich jedoch schlagartig wenn man es nach etwas hin- und hermanövrieren geschafft hat einen Panzern mit Hilfe der Seilwinde einzufangen. Neben den Hubschrauben darf es auch an Flugzeugen nicht fehlen.

Hier sind unter anderem die MiG-17 und MiG-21 der Vietnamesen und die A7 Corsair sowie die F4 Phantom zu nennen. Mit den bereits genannten Tunnelgräbern auf NVA-Seite und dem "Tango ATC"-Boot ist ein zusätzliches taktisches Instrument hinzugekommen, die mobilen Einstiegspunkte.

Der ATC ist sowohl ein mobiler Hanger und Werkstatt als auch Truppentransporter. Wenn er die Frontrampe niederlässt, können diverse Fahrzeuge geladen und zu Landungszonen gebracht werden. Die Landeplattform ermöglicht die Reparatur und den Transport von Helikoptern. Diese mobilen Einstiegspunkte steigern die Spieltiefe denn es ergibt sich eine Vielzahl neuer ungeahnter Angriffsoptionen.Multiplayer-Schlachten
Die 14 mitgelieferten Multiplayer-Karten sind zum Vorgänger etwas kleiner geraten. Der Vorteil dabei ist, dass das Spielgeschehen beschleunigt wird, man braucht nicht mehr mehrere Minuten mit dem Panzer durch einsame Gegenden fahren ohne auch nur einer Menschenseele zu begegnen.

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Der bewährte Conquest-Spielmodus ist gleich geblieben. Auf den Karten dürfen weiterhin Flaggen eingenommen und verteidigt werden. Sobald ein Team weniger Flaggen als die Gegnerische Seite erobert hat sinken seine Tickets unaufhörlich gegen Null und das Spiel ist verloren. Der Count-Down kann nur durch die Rückeroberung der Flaggenaufgehalten werden und das Blatt kann sich so während eines Spieles mehrfach wenden. Eine neue Spielart ist der Missions-Modus bei dem schwer einzunehmende gegnerische Gebiete erobert und gehalten werden müssen. Ohne Teamarbeit geht hier natürlich nichts und das ist schließlich Sinn der Sache.

Battlefield Vietnam ist ein reines Multiplayer-Spiel geworden, das muss jedem potentiellen Käufer klar sein, die Einzelspielerkampagnen wurden komplett entfernt. Es bleibt dem Einzelkämpfer also nichts weiter übrig als gegen die leider immer noch KI-schwachen Bots zu kämpfen.

Der bewährte Conquest-Spielmodus ist gleich geblieben. Auf den Karten dürfen weiterhin Flaggen eingenommen und verteidigt werden. Sobald ein Team weniger Flaggen als die Gegnerische Seite erobert hat sinken seine Tickets unaufhörlich gegen Null und das Spiel ist verloren. Der Count-Down kann nur durch die Rückeroberung der Flaggenaufgehalten werden und das Blatt kann sich so während eines Spieles mehrfach wenden. Eine neue Spielart ist der Missions-Modus bei dem schwer einzunehmende gegnerische Gebiete erobert und gehalten werden müssen. Ohne Teamarbeit geht hier natürlich nichts und das ist schließlich Sinn der Sache.

Battlefield Vietnam ist ein reines Multiplayer-Spiel geworden, das muss jedem potentiellen Käufer klar sein, die Einzelspielerkampagnen wurden komplett entfernt. Es bleibt dem Einzelkämpfer also nichts weiter übrig als gegen die leider immer noch KI-schwachen Bots zu kämpfen.

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