Wie bereits in den einführenden Tipps erwähnt, ist es von essentieller Bedeutung, seine Rolle auf dem Schlachtfeld zu kennen und dementsprechend zu handeln. Die vier Battlefield-typischen Rollenbilder aus Sanitäter, Unterstützer, Mechaniker und Sniper/Aufklärer sind auch diesmal wieder an Bord, Hardline lässt es sich aber nicht nehmen, leichte Veränderungen im Repertoire und Aufgabenbereich der einzelnen Klassen vorzunehmen, was das Kräfteverhältnis ein wenig verschiebt. Im Folgenden geben wir euch eine ausführliche Übersicht über Fähigkeiten, Ausrüstung und Spielweise jeder Klasse, um das volle Potenzial euer Spielfigur auszuschöpfen. Den Anfang macht der Operator.

Klassen – Operator

Rolle auf dem Schlachtfeld
Der Operator ist Hardlines Pendant zur Klasse des Sturmsoldaten, der wahrscheinlich beliebtesten und meistgespielten Klasse in der Battlefield-Historie. Der Operator ist ein guter Allrounder und kommt mit fast allen Situationen auf dem Schlachtfeld zurecht, mit Sturmgewehren und Karabinern ist er für Kämpfe auf mittlere Entfernung prädestiniert, kommt jedoch auch mit Nahkampfsituationen und Scharmützeln auf größere Entfernung zurecht. Auch wenn der Operator in seiner Rolle als Sturmsoldat ordentlich auszuteilen vermag, liegt seine wahre Berufung doch an ganz anderer Stelle: Als helfende Hand vor und hinter den Schlachtlinien in der Rolle des Sanitäters.

Verabschiedet euch vom Gedanken eines einzelgängerischen Operators und macht euch lieber so früh wie möglich mit dem Medikit und dem Defibrillator/der Reanimationsspritze vertraut, mit denen ihr eure Kameraden verarzten und aufpäppeln könnt. Der Operator ist das Herzstück jedes funktionierenden Squads, jeder funktionierenden Angriffswelle, indem er gefallene Soldaten reanimiert und verwundete heilt. Im Gewand des Operators seid ihr dafür verantwortlich, dass ein Angriff nicht zum Erliegen kommt, haltet euch also im Zweifel lieber in der hinteren Reihe, trotz eurer guten Schusskraft habt ihr eine andere Aufgabe, als einfach nur Gegner abzuschießen.

Battlefield Hardline - Guide, Tipps & Tricks

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Der Operator im Detail.
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Freischaltbare Waffen
Als Primärbewaffnung kann der Operator zwischen den beiden vielseitigsten Waffengattungen des Spiels wählen - den Sturmgewehren und den Karabinern. Beide Waffensorten eignen sich optimal für Feuergefechte auf mittlere Entfernung, mit einer hohen Feuerrate und moderatem Schaden könnt auf nahezu jede Situation in angemessener Weise reagieren. Sturmgewehre und Karabiner eignen sich hervorragend für Salvenfeuer und können so auch über größere Distanzen zuverlässig treffen, oftmals werden dafür direkt die optionalen Feuermodi Drei-Schuss und Ein-Schuss mitgeliefert. Semi-automatische Pistolen als Sekundärwaffe fügen sich gut in das Bild des flexiblen Schützen über verschiedenste Entfernungen ein.

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Sturmgewehre
AKM: Diese modifizierte Version der weltbekannten AK-47 kostet euch 12.000 $ und teilt mehr Schaden aus als alle anderen Sturmgewehre oder Karabiner. Die entsprechende langsame Feuerrate macht das Gewehr dafür vor allem für Fernkampfsituationen interessant.
M16A3: Für 37.500 $ lässt sich dieses markante Sturmgewehr erstehen, dass sich durch seine Genauigkeit und hohe Feuerrate von 800 auszeichnet. Zu Beginn steht das M16 nur für die Seite der Polizei zur Verfügung.
M416: Das M416 lässt sich für 43.800 $ in der Haut des Operators auf Seiten der Verbrecher kaufen. Es ist eines der stärksten Sturmgewehre und brilliert mit der höchsten Feuerrate seiner Waffengattung vor allem auf mittlere Entfernung.
ARM: Das ARM besitzt nur eine moderate Feuerrate und mittleres Schadensoutput, zeichnet sich dafür aber durch seine große Kapazität, also die Kugeln pro Magazin, aus. Es lässt sich durch den Auftrag 'Operator-Syndikat' freischalten.
L85A2: Das L85A2 ist nur für Vorbesteller von Battlefield Hardline zugänglich und wird in Form eines Battlepacks ausgeliefert. Es besitzt eine relativ niedrige Feuerrate, teilt dafür aber auch gut aus.

Karabiner
RO933: Die Standardbewaffnung des Operators hat eine erstaunlich hohe Feuerrate von 800, verliert aber auf die Entfernung schnell an Feuerkraft.
AKS74U: Für 21.000 $ bekommt man eine leicht abgewandelte Version des AK-74, die nur mittelmäßig austeilt, dafür jedoch die mit Abstand mobilste und am leichtesten zu kontrollierende Waffe im Arsenal des Operators darstellt.
SG553: Das SG553 ist der Seite der SWATs vorbehalten, wo man es für 21.600 $ erwerben kann. Es weist große Ähnlichkeiten zum G36C auf, opfert jedoch dessen Präzision für eine etwas höhere Schussfrequenz.
G36C: Das G36C aus den Reihen der Polizeikräfte muss erst für 42.000 $ freigeschaltet werden. Neben überdurchschnittlichen Statistiken weist es die geringste horizontale Streuung aller Waffen auf, die der Operator mit sich führen kann und ist dadurch sehr präzise.
CAR-556: Das CAR-556 ist nur Vorbestellern von Battlefield Hardline vorenthalten und besitzt ein ungewöhnlich großes Magazin, dass 40 Kugeln fasst.
ACWR: Auch das ACWR erhält man nur als Vorbesteller. Die beliebte Waffe ist sehr flexibel und kann in jeder Situation gewinnbringend eingesetzt werden.

Pistolen
92FS: Die klassische Zweitbewaffnung des Operators stellt das 92FS dar, das besonders auf kurze Distanz Schaden austeilt. Allerdings wird es auf die Dauer von allen weiteren Pistolen im Arsenal des Operators überboten.
P226: Das P226 lässt sich auf Seiten der Gendarmerie für 17.400 $ erwerben und besitzt etwas höhere Schadenswerte als das 92FS, allerdings auf Kosten der Magazingröße.
CZ-75: Das Pendant zur P226 auf Seiten der Gangster ist die CZ-75, die fast genau die gleichen Werte aufweist und 6.000 $ kostet.
G17: Das G17 lässt sich durch den zweiten Klassenauftrag des Operators freischalten und hat eine der höchsten Feuerraten aller Pistolen im Spiel - einen schnellen Finger vorausgesetzt.

Freischaltbare Gadgets
Der Operator hat im Gegensatz zu der Klasse des Sturmsoldaten aus früheren Serienteilen keinen Zugriff mehr auf den Granatwerfer, dieser ist nun einzig dem Mechaniker vorbehalten. Stattdessen gelten die drei verfügbaren Gadgets der Heilung von euch und euren Mitspielern.

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Medikit: Das Medikit ist das Herzstück der Ausrüstung jedes Operators und regeneriert automatisch die Gesundheit umstehender verwundeter Teamkollegen, wenn es abgelegt wird. Das Medikit kann sich nicht erschöpfen, sollte also so viel genutzt werden wie möglich, auch wenn vormals abgelegte Kits bei diesem Prozess wieder verschwinden. Der Operator bekommt für die Heilung seiner Kameraden Punkte in Höhe der regenerierten Gesundheitspunkte, bei Squadmitgliedern sogar noch einen Bonus. Erstmals ist es möglich, sich per Knopfdruck Gesundheit von einem Mitspieler zu „nehmen“, der ein Medikit bei sich trägt, ohne dass dieser es ablegen muss.

Defibrillator/Reanimation: Mithilfe des Defibrillators beziehungsweise der Adrenalinspritze lassen sich gefallene Spieler wieder zurück ins Leben holen, vorausgesetzt sie sind nach dem Zeitpunkt ihres Ablebens nicht bereits wieder schnell ins Spiel eingestiegen. Standardmäßig holt man Mitspieler mit 20 Prozent ihres Gesundheitssbalkens ins Leben zurück, durch Halten des Befehls lädt man das Reanimationsgerät auf und kann so Spieler mit vollem Leben zurückholen, was die empfehlenswertere Variante ist, da es mehr Punkte einbringt und dem Mitspieler bessere Überlebenschancen gewährt. Gegner lassen sich bei voller Ladung durch den Defibrillator oder die Adrenalinspritze töten. Neu in Battlefield Hardline ist, dass Spieler, die Opfer eines Nahkampftakedowns, einer Explosion oder eines Roadkills geworden sind, sich nicht mehr wiederbeleben lassen, was den Nutzen der Reanimation im Vergleich zu den Vorgängern stark eindämmt. Dafür ist der Defibrillator, der eigentlich erst für 14.400 $ freigeschaltet werden muss, nun auch erstmals als Battle-Pickup verfügbar und kann so auch mit etwas Glück von anderen Klassen vorübergehend genutzt werden.

Survivalist: Die Survivalist-Spritze ermöglicht es einem Operator sich nach einem Roadkill oder einem explosionsbedingten Ableben selbst wiederzubeleben. Allerdings steigt man nur mit zehn Prozent seiner ursprünglichen Gesundheit zurück ins Spiel ein, außerdem wirkt das Gadget nicht nach Toden durch Schusswaffen, Stürze, Nahkampfangriffe etc.

Empfohlene Spielweise
Im optimalsten Fall spielt man den Operator als bedingungslosen Teamplayer, der mit dem Medikit und dem jeweiligen seitenspezifischen Wiederbelebungsgadget ausgerüstet ist. Indem man sich in zweiter Reihe hält und keine unnötig riskanten Manöver versucht, garantiert man sein eigenes Überleben und damit auch das seiner Mitspieler. Sturmgewehre und Karabiner sind beide ähnlich flexibel, hier kann also ganz nach eigenen Vorlieben entschieden werden. Passive Granaten wie die Rauch- oder die Gasgranate, die zur Ablenken des Gegners dienen, passen gut in die Rolle des teamplayorientierten Operators.

Alternative Spielweise
War es im Vorgänger noch möglich, den Sturmsoldaten durch die Wahl des M320-Granatwerfers zu einem waffenstarken Kampfexperten umzustellen, ist dies in Battlefield Hardline nicht mehr in dieser Art machbar. Stattdessen kann man versuchen, den Operator als schwer zu bezwingenden Einzelgänger zu spielen, der mithilfe von Survivalist-Spritze und Medikit auch brenzlige Situationen übersteht. Im laufenden Spiel freischaltbare Perks wie die Schutzweste können diese spielerische Ausrichtung noch optimieren.

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