Nachdem ihr nun alles Wissenswerte zur Klasse des ehre passiven Operators erfahren hat, folgt nun eine Übersicht über sein offensiven Gegenpart - den Enforcer.

Klassen – Enforcer

Rolle auf dem Schlachtfeld
Der Enforcer entspricht im weitesten Sinne der Klasse des Versorgers aus den vorangegangenen Teilen, in Hardline kommt seinem Aufgabenbereich jedoch eine weit weniger wichtige unterstützende Rolle zu, stattdessen wird eher offensiv gespielt, was vor allem auf seine neuen Primärwaffen zurückzuführen ist. Wo der klassische Versorger noch mit leichten Maschinengewehren ausgerüstet war, die es ihm erlaubten, schweres Deckungsfeuer für befreundete Teammitglieder zu legen, kommt der Enforcer nun mit Schrotflinten und langsam feuernden Kampfgewehren daher - die Maschinengewehre sind aus Balancegründen nun nur noch als zufällige Battle-Pickups verfügbar.

Der Enforcer ist der Mann fürs Grobe und kann mit seinen Waffen maximale Zerstörung anrichten. Schrotflinten haben eine verheerende Wirkung im Nahkampf, die Kampfgewehre haben den gleichen Effekt auf längere Strecken. Die verfügbaren Sprengsätze eignen sich ideal zum Hochjagen motorisierter Vehikel, insbesondere gegen gepanzerte Fahrzeuge hilft der Sprengstoff ideal. Mit dem Enforcer lässt sich aber nicht nur austeilen, durch das Ballistikschild ist es auch möglich, Schaden einzustecken und vorrückende Mitspieler zu decken. Gleichzeitig kommen mitgeführte Munitionskisten den Teamkollegen zugute, was den Enforcer mehr denn je zu einer sehr unterschiedlich auslegbaren Klasse macht.

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Der Enforcer hat sich vor allem auf dicke Wummen spezialisiert. Wer kann es ihm verdenken?
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Freischaltbare Waffen
Die Waffentypen des Enforcers - Schrotflinten und Kampfgewehre, sowie großkalibrige Pistolen - zeichnen sich durch ihren großen Schaden auf Kosten einer hohen Feuerrate aus und sind so deutlich schwerer zu kontrollieren als die flexiblen Gewehre des Operators. Hoher Rückstoß und weniger Kugeln in der Luft machen eine präzise Hand am Abzug nötig, versierte Spieler können dafür auch die vielleicht stärksten Waffen des Spiels zur Anwendung bringen.

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Schrotflinten
870P Magnum: Die standardmäßig ausgerüstete Waffe des Enforcers ist die 870P-Magnum-Schrotflinte. Sie weist nur mittelmäßige Werte auf, ist aber nach wie vor sehr tödlich im Kampf auf engstem Raum.
37 Stakeout: Diese Schrotflinte ist den Kräften der Polizei für einen Preis von 6.000 $ vorbehalten und ist etwas schwerer als die 870P Magnum zu kontrollieren, teilt dafür aber auch härter aus.
SPAS-12: Diese ikonische Schrotflinte steht diesmal anfänglich nur für die Seite der Gangster zur Verfügung (7.800 $) und zeichnet sich besonders durch das halb-automatische Schussverhalten aus, was eine vergleichsweise hohe Feuerrate zulässt. Allerdings verliert die SPAS-12 auf Entfernung extrem schnell an Gefährlichkeit.
Doppelflinte: Diese doppelläufige Shotgun teilt immensen Schaden aus und besitzt eine hohe Feuerrate, kommt im Gegenzug dafür aber mit einem hohen Rückstoß und einer niedrigen Kapazität von nur zwei Kugeln daher. Sie lässt sich durch den Auftrag 'Enforcer-Syndikat' freischalten.

Kampfgewehre
SCAR-H: Die SCAR-H lässt sich nur auf Seiten der Gesetzeshüter für 26.400 $ erwerben und kombiniert hohen Schaden mit einer mittelmäßigen Schussfrequenz.
HCAR: Diese Waffe weist mit einer Schussfrequenz von 470 die langsamste aller Kampfgewehre auf, hat dafür aber auch ein ungewöhnlich großes Magazin und feuert äußerst kraftvolle .30-06-Kugeln. Auch sie ist der Polizei vorbehalten und kostet sogar 37.200 $.
SA-58 OSW: Die Knarre mit dem langen Namen ist zu Beginn nur auf Seiten der Kriminellen spielbar, kostet 25.200 $ und wird durch ihre hohe Stabilität interessant.
HK51: Das HK51-Gewehr stellt eine modifizierte Form des G3A3 dar und lässt sich erwerben, wenn man auf Seiten der Gangster an einem Spiel teilnimmt. Es besitzt eine gute Feuerrate, ist allerdings auch recht schwer zu kontrollieren. Für 34.800 $ gehört es euch.

Pistolen
45T: Diese erste Waffe des Enforcers ist deutlich schlagkräftiger als die Pistolen des Operators, dafür aber auch schwieriger zu kontrollieren.
M1911A1: Diese bekannte Pistole findet nur auf Seiten der Polizei Anwendung (13.200 $) und kombiniert vergleichsweise hohen Schaden mit einer geringen Streuung, wird auf die Entfernung aber schnell unbrauchbar.
Bald Eagle: Die Bald Eagle teilt den höchsten Schaden der Pistolen des Enforcers aus, das allerdings auf Kosten von Rückstoß und Magazingröße. Schließt den zweiten Enforcer-Auftrag ab und sie gehört euch.
.40 Pro: Für 7.200 $ können Gangster auf die .40 Pro zurückgreifen, die erstaunlich schnell feuert und eine hohe Kapazität von 15 Schuss aufweist. Dafür mangelt ihr es ein wenig an Durchschlagskraft.

Freischaltbare Gadgets
Der Enforcer hat im Vergleich zu den vorherigen Serienablegern auf Seiten der Schusswaffen zwar an Vielfalt gewonnen, dafür gehen bekannte Ausrüstungsgegenstände wie die Claymore-Mine oder der Mörser verloren, was sein einstigen Zerstörungspotenzial etwas einschränkt. Im Gegensatz zu seiner Bewaffnung sind die Gadgets eher passiv ausgerichtet und kommen dem Teamplay zugute.

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Munitionskiste: Die Munitionskiste ist für den Enforcer das, was das Medikit für den Operator ist. Werft ihr sie aus, erhalten nahe Spieler Munitionsnachschub für alle Waffen, Gadgets und Granaten, wobei zuerst Waffen aufgefüllt werden und dann die restlichen Ausrüstungsgegenstände. Der Enforcer bekommt pro aufgefülltem Magazin Punkte kann sich auf diesem Weg auch seine eigene Munition aufstocken lassen. Erstmals ist es möglich, sich per Knopfdruck Munition von einem Mitspieler zu nehmen, ohne dass dieser es ablegen muss.

Sprengsätze: Hieß früher C4, ist jetzt dem Szenario geschuldet zu Plastiksprengstoff umgewandelt worden, das Anwendungsgebiet und die Funktionsweise bleibt aber gleich. Per Tastendruck lässt sich der Sprengstoff auswerfen, um Löcher in dünne Wände zu reißen, unbedarfte Fußsoldaten in den Tod zu reißen oder Fahrzeuge in die Luft zu jagen. Da der Sprengstoff an Oberflächen haften bleibt und erst per Fernzünder aktiviert werden kann, lassen sich vortrefflich Hinterhalte und Fallen legen, die den Feind überraschen. Besonders hilfreich zeigen sich die Sprengsätze gegen gepanzerten Einsatzfahrzeuge, denen kleinkalibrige Waffen nichts anhaben können.

Ballistikschild: Das Ballistikschild fand erstmals im Dragon's-Teeth-DLC zu Battlefield 4 Anwendung und stattet den Enforcer mit einem mannsgroßen Einsatzschild aus, der heranrauschende Kugeln und Explosionen abfängt und sich so sehr gut eignet, um einen koordinierten Vorstoß zu unterstützen und für Mitspieler bestimmte Kugeln aufzufangen. Schwachpunkte ergeben sich durch die ungeschützten Füße des Trägers, was sich durch Gehen in der Hocke jedoch eindämmen lässt. Nach einer bestimmten Schadensmenge wird der Schild zerstört, Anti-Fahrzeug-Waffen wie Raketenwerfer knacken den Schild mit Leichtigkeit. Er kostet satte 18.000 $.

Empfohlene Spielweise
Der Enforcer lässt verschiedene Spielstile zu und so erscheint es am besten, wenn man ihn als guten Allrounder anlegt, der sowohl angemessen austeilt, als auch seine Teamkollegen unterstützen kann. Die Munitionskiste sollte in jedem Fall eingesteckt werden, da in der Hitze einer Schlacht ein kontinuierlicher Munitionsnachschub von größter Wichtigkeit ist, gleichzeitig erlauben mitgeführte Sprengsätze eine große Flexibilität, um entweder Gegnernester zu sprengen, Fallen zu legen oder neue Wege für das Team zu erschließen. Die Kampfgewehre sind den Schrotflinten in jedem Fall vorzuziehen, da sie einen flexibleren Spielstil zulassen.

Alternative Spielweise
Auf kleineren Karten wie Hollywood Heights oder Bankraub, die von engen Innenräumen dominiert sind, kann man den Enforcer auch als draufgängerischen Einzelgänger spielen, der die Umgebung zu seinem Vorteil nutzt und auf engstem Raum großen Schaden austeilt. Die Schrotflinte ist für ein solches Vorgehen natürlich prädestiniert, ebenso wie die Sprengsätze, die beide ein hohes Zerstörungspotenzial besitzen. Da man bei einem solchen Vorgehen gezwungen ist, nah an den Gegner heranzukommen, ist das Ballistikschild eine Überlegung wert, Brandsätze und Rauchgranaten können genutzt werden, um den Gegner zu überraschen oder sich in Sicherheit zu bringen, sollte man verletzt worden sein.

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