Das Schlachtfeld mag sich geändert haben, doch ein Ende des Krieges ist nicht in Sicht. Jetzt eben nicht mehr im Weltkriegsszenario mit schwerem Kriegsgerät, sondern direkt vor der Haustür auf Seiten von Gesetzeshütern oder Verbrechern. Der Rollenwechsel bringt ungewohnte Herausforderungen und Schwierigkeiten mit sich, deshalb seid ihr mit unserem ausführlichen Guide zu Battlefield Hardline gut beraten, wenn ihr euren Sieg auf dem Schlachtfeld garantieren wollt.

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Bis der perfekte Überfall gelingt, gibt es einiges aus den halsbrecherischen Gefechten mitzunehmen, die euch der neue Battlefield-Ableger im Räuber-und-Gendarm-Setting vorsetzt. Tempo und Spielgefühl haben deutlich angezogen, gerade zu Beginn fällt es deshalb schwer, die Übersicht zu bewahren und grundlegende Überlebenstechniken nicht aus den Augen zu verlieren. Aus diesem Grund liefert euch die erste Seite viele nützliche Tipps und taktische Ratschläge, um euch euren Dienst auf dem Schlachtfeld zu erleichtern.

Battlefield Hardline: Tipps & Tricks

Teamplay zahlt sich aus
Battlefield Hardline ist wie seine Vorgänger auch ein teambasierter Shooter, dementsprechend solltet ihr auch eure Spielweise gestalten. Mit Alleingängen kommt ihr nur in den seltensten Fällen zum Ziel, erst als gut abgestimmte Kampftruppe hat man eine reelle Chance auf den Sieg in einem der sieben kompetitiven Spielmodi. Es gibt unzählige Möglichkeiten, euren Kameraden im Kampf zur Seite zu stehen: Feuerschutz beim Vorrücken geben, Wunden flicken, Vehikel reparieren, Hinterhalte legen, Munition auffüllen, Gegner sichten oder (die offensichtlichste Variante) Feinde dezimieren. In vielen Fällen ist bereits eurer Aufenthalt in der Nähe eines Mitspielers Hilfe genug, um Gegner abzulenken und bedrängten Kämpfern eine wichtige Atempause zu verschaffen.

Battlefield Hardline - Guide, Tipps & Tricks

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Nur wer mit seinen Kollegen als Einheit arbeitet, hat langfristig eine Chance.
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Das Ganze bleibt nicht nur ein lobenswerter Akt der Nächstenliebe, sondern bietet auch einen ganz direkten Mehrwert für das eigene Spiel in Form von zusätzlichen Punkten für den Spielscore. Egal ob ihr einem Kameraden durch einen Abschuss aus einer brenzligen Situation rettet oder einen am Boden liegenden Soldaten verarztet - all das bringt euch zusätzliche Zähler auf euer Konto. Ein guter Teamplayer kann so ohne Weiteres den Spieler mit den meisten Kills einer Runde punktetechnisch überholen und sich als Most Valuable Player eine goldene Nase verdienen.

Die mit dem grünen Daumen
Um das so wichtige Spiel im Team zu fördern hat abermals ein durchdachtes Squad-System seinen Weg ins Spiel gefunden, das euch zusammen mit bis zu vier anderen, im Verlauf des Spieles grün hervorgehobenen Mitspielern zu einem Einsatztrupp zusammenfasst. Diese Mechanik bietet zwei nennenswerte Vorteile: Zum einen werdet ihr für die Unterstützung eines Squadmembers mit deutlich mehr zusätzlichen Punkten entlohnt, was gerade bei einem vollen Squad einen ordentlichen Punktezuwachs für das eigene Spiel bedeuten kann.

Packshot zu Battlefield HardlineBattlefield HardlineErschienen für PC, PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One kaufen: Jetzt kaufen:

Auf der anderen Seite vereinfacht diese Form der Gruppierung das gemeinsame Vorgehen, da man sich leichter bei gemeinsamen Vorstößen koordinieren kann und durch eine permanente Anzeige in der linken unteren Ecke des Spielbildschirmes und einer Live-Cam im Spawnbildschirm eine bessere Übersicht über die Konstitution der grünen Kameraden erhält. Ein eingespieltes Squad ist eine nicht zu unterschätzende Macht auf dem Spielfeld und fördert - nicht ganz unwichtig - den Spaß an der Sache deutlich.

Die K/D hinten anstellen
Wem der Begriff nichts sagt - die Kill-Death-Ratio, zu deutsch das Tötungs-Verluste-Verhältnis, spiegelt genau das wieder, was der Name bereits impliziert - sie ist ein Messwert (von vielen) für das Talent eines Spielers, indem sie zählt, wie viel Gegner man mitnehmen kann, bevor man selbst ins Gras beißt. Ein gut gemeinter Rat - ignoriert diesen Wert und richtet schon gar nicht euer Spiel danach aus. Indem man sich Gedanken um seine K/D macht, verliert man nicht nur schnell die Lust an einer Runde, sofern mal nicht alles nach Plan läuft, es fördert auch eigensinniges Verhalten wie beispielsweise Camping und mindert damit die Bereitschaft anderen Mitspielern unterstützend beizustehen oder das Missionsziel zu verfolgen. Es ist nichts Verwerfliches daran, seine Statistiken zu pflegen und gute Rundenergebnisse erzielen zu wollen, doch wenn es einen davon abhält, spielentscheidende Aktionen wie das Entschärfen eines Sprengsatzes im Heist-Modus auszuführen, sollte man die eigene Einstellung noch einmal überdenken. Eure Mitspieler werden es euch danken.

Die richtige Rolle wählen
In der Gewandung vier verschiedener Klassen könnt ihr euch im Multiplayer von Battlefield Hardline in den Kampf stürzen. Enforcer, Operator, Mechaniker und Profi werden euch im Verlauf des Guides noch einmal im Detail vorgestellt werden, wichtig an dieser Stelle ist vor allem die Feststellung, dass jede der Klassen sich anders spielt und ganz unterschiedliche Rollen auf dem Schlachtfeld erfüllt. Entsprechend solltet ihr euch vor jedem Spawn gut überlegen, mit welcher Klasse ihr euch in den Kampf stürzen wollt. Als Faustregel gilt: Spielt das, was euch am meisten Spaß macht.

Keiner zwingt euch zu irgendwas, insofern habt ihr alle Freiheiten, die ihr braucht. Gleichzeitig ist es aber durchaus sinnig, wenn ihr bei der Klassenwahl den aktuell gespielten Modus und (nicht zu verachten) auch die aktuelle Zusammensetzung eures Squads in eure Entscheidung miteinbezieht. Der fahrzeuglastige Spielmodus Hotwire ist beispielsweise geradezu prädestiniert für den Einsatz vieler Mechaniker, mit dem Operator könnt ihr sowieso in den seltensten Fällen etwas falsch machen, denn über ärztlichen Beistand freuen sich eure Mitspieler sowieso immer. Fällt euch auf, dass all eure Squadmitglieder die Rolle des Profis angenommen haben, so unterstützt sie doch als Enforcer mit Munition und so weiter. Das Motto lautet: Macht euch so nützlich wie möglich!

Eins nach dem anderen
In den seltensten Fällen stoßt ihr in Eins-gegen-Eins-Duellen auf einen einsamen Widersacher, auf den mit bis zu 64 Spielern gefüllten Karten ist der Feindkontakt mit mehreren Gegner zur gleichen Zeit an der Tagesordnung - vor allem dann, wenn Squads wie empfohlen gute Dienste leisten und gemeinsam vorrücken. Wichtig in einer solchen Situation ist, Ruhe zu bewahren und seine Zielprioritäten zu bestimmen. Soll heißen: Pickt euch einen Gegner heraus und nehmt in stoisch aufs Korn, bis er zu Boden geht.

Verteilt ihr euer Feuer auf alle gesichteten Feinde, lasst ihr im schlimmsten Fall mehrere angeschlagene Gegner zurück, die sich bei der Anwesenheit eines Operators einfach wieder aufpäppeln können als sei nichts gewesen. Besonders gut funktioniert diese Methode übrigens, wenn ihr euch darauf konzentriert, den Kopfbereich eures Ziels zu erwischen, da Kopfschüsse bedeutend mehr Schaden anrichten als alle anderen Trefferzonen. Indem ihr euch in dieser Weise immer auf einen Gegner zur Zeit konzentriert, stellt ihr sicher, dass eure Kugeln auch wirklich die Wirkung entfalten, die sie sollen.

Schießen mag gelehrt sein
Ja, das tut es tatsächlich. Klar, gerade in der Hektik der Schlacht und in Auseinandersetzungen aus nächster Nähe behält vor allem der Spieler die Oberhand, dessen Hand schneller den Abzug findet, doch sobald sich die Schusswechsel auf mittlere bis große Entfernung verschieben, seid ihr gezwungen, euer Feuer genauer zu legen. In Battlefield besitzen die Waffen einen vergleichsweise hohen Rückstoß, was das Gefühl für die eigene Waffe zwar deutlich steigert, aber gleichzeitig auch eure Genauigkeit beeinflusst, wenn ihr euch nur auf Dauerfeuer verlasst. Es gibt zwei Methoden, diesen Effekt des Hochziehens zu negieren und mit einer davon solltet ihr euch früher oder später anfreunden: Die erste Methode ist es, dem Rückstoß ganz einfach mit einer leichten Abwärtsbewegung eurer Maus entgegenzuwirken. Allerdings braucht das Ganze auch ein wenig Übung, insofern ist den meisten Spielern Methode zwei anzuraten - fangt an, in Salven zu schießen. Indem ihr den Abzug immer nur für einen kurzen Moment betätigt, geht ihr den unangenehmen Effekten des Rückstoßes aus dem Weg, maximiert eure Genauigkeit und entfaltet das volle Potenzial eurer Waffe. Das mag zuerst wie eine Limitierung eures Outputs anmuten, doch ihr werdet schnell die Effektivität des Salvenfeuers erkennen.

Waffen der Situation anpassen
Es gibt nicht die eine perfekte Waffe. Klar, mit einigen Knarren kann man gemeinhin besser als mit anderen, aber wie schon bei der Klassenwahl trägt auch bei der Wahl des auszurüstenden Schießeisens der momentane Schlachtverlauf eine entscheidende Rolle. Beharkt ihr und euer Squad gerade einen anderen Feindtrupp in einem engen Korridor? Dann wäre es angebracht, über eine Schrotflinte nachzudenken. Wollt ihr Deckungsfeuer für vorrückende Truppen legen? Dann schaut euch doch einmal die verfügbaren Scharfschützen- oder Maschinengewehre an.

Besonders die unterschiedlichen Granatensorten werden in solchen Situationen gerne vergessen, obwohl sie sich unglaublich nützlich für euer Vorgehen herausstellen können. Ein Brandsatz in einem engen Gang schneidet effektiv Eindringlinge ab, gleichzeitig kann der Schutz einer einzelnen Rauchgranate einen gut geplanten Vorstoß gelingen lassen. Abschließend sei noch bemerkt, dass ihr mithilfe der unzähligen freischaltbaren Aufsätze eure Waffen noch besser auf etwaige Situationen abstimmen könnt - ein geheimer Flankenangriff in Kombination mit schallgedämpften Bleispritzen kann wahre Wunder wirken, ebenso ist ein Scharfschützennest erst mit den entsprechenden Langstreckenaufsätzen komplett.

Battlefield Hardline - Guide, Tipps & Tricks

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Ihr solltet eure aktuelle Klasse, die Karte und viele weitere Details kennen, um in jeder Situation angemessen reagieren zu können.
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Run, Forrest! Run!
Der Einsatz auf dem Schlachtfeld ist ein schweißtreibendes Unternehmen. Ihr müsst ständig auf der Hut sein, in Deckung hechten, anrückende Gegner aufs Korn nehmen. Doch ganz besonders müsst ihr immer in Bewegung bleiben. Die Karten von Battlefield Hardline sind nie linear aufgebaut, sondern erlauben Vorstöße auf mehreren Seiten und unterschiedlichen Höhenebenen. Taktische Modi wie Heist, die als Angreifer und Verteidiger zwei fest definierte Rollen für die anwesenden Teams bereithalten, mögen es noch recht einfach machen, sich auf einer Position einzurichten und die anrückenden Feinde kontinuierlich zu beharken, doch spätestens bei dynamischen Modi wie Blood Money oder Eroberung ist es von essentieller Bedeutung immer in Bewegung zu bleiben, Lücken im Schlachtplan der Gegner zu finden und sie mit unerwarteten Angriffen von hinten oder in die Flanken zu überraschen. Die effektivsten Angriffe sind immer diejenigen, die der Gegner nicht kommen sieht, also nutzt eine sich auftuende Chance gnadenlos aus.

Ich sehe was, was du nicht siehst
Es gibt einen ganz essentiellen Befehl in der Battlefield-Serie, der leider noch immer von einigen Spielern ignoriert wird - das Spotten beziehungsweise Sichten von Feinden. Dieser unscheinbare Befehl, der auf dem Computer standardmäßig mit der Taste Q ausgeführt wird und auf den Controllern auf der rechten Schultertaste liegt, kann den Verlauf ganzer Schlachten entscheiden. Sichtet ihr einen Gegner für eure Mitspieler, wird dieser fortan für einen kurzen Zeitraum mit einem orangenen Dreieck für euch und all eure Mitspieler hervorgehobenen - und das sogar durch Gebäude und Deckung hindurch. Mag für den ein oder anderen anfangs nach Wallhack riechen, vermittelt aber ein unheimlich authentisches Schlachtgefühl, da Aufklärung auch in realen Schlachtsituationen eine essentielle Bedeutung zukommt.

Kleine Karte, große Bedeutung
In der linken unteren Ecke eures HUDs befindet sich die Minimap, die ihr so schnell wie möglich lieben lernen solltet. Sie ist euer zweites Fenster in die Welt und liefert in so manchen Situationen mehr Informationen über die Positionen der Gegner als es der eigentliche Spielbildschirm je könnte. Warum, fragt ihr euch? Nun, zum einen werden auf der Minimap alle Gegner markiert, die kürzlich ihre Waffe abgefeuert haben. Gerade die Positionen verschanzter Sniper lassen sich so zielsicher und ohne große Mühe feststellen. Zum anderen hält die Karte die Blickrichtung von Gegnern und Fahrzeugen fest und liefert euch so genaue Daten, aus welcher Richtung ihr eure Angriffe am besten planen solltet. Gewöhnt euch den schnellen Blick in die linke untere Ecke des Bildschirms an und ihr habt euren Widersachern einiges voraus.

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