DICEs Executive Producer Patrick Bach sprach über die Risiken, die ein weitere Bad Company mit sich bringen würde.

Battlefield: Bad Company 3 - EA bevorzugt lieber ein weiteres Battlefield statt Bad Company 3

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Bad Company 3 wird es so schnell nicht geben
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Eigentlich ist die 'Bad Company'-Reihe auch bei DICE sehr beliebt. Creative Director Lars Gustavsson und auch andere Mitarbeiter würden nur allzu gerne ein neues 'Bad Company'-Spiel entwickeln, aber Studio-Verantwortliche und Electronic Arts seien dagegen. Das liege daran, dass die Battlefield-Reihe wesentlich lukrativer und somit ein sicheres Geschäft sei.

"Ich glaube, es ist eine Diskussion über Nischen- und Massenmarkt", so Bach. "Wenn man sein Produkt mehr in Richtung Nische entwickelt, erhält man mehr glückliche Fans, aber das Publikum wird insgesamt kleiner - einige Leute wird das nicht jucken, andere Leute werden es lieben."

DICE habe bei Battlefield: Bad Company und sogar beim Sequel viel Kritik einstecken müssen. "Warum sollte ich das spielen? Es ist kein ernster Shooter, mich interessiert das nicht. Ich will einen ernsten Shooter mit einer beinharten Ausrichtung. Und wir dachten, dass es lustig war. Wir liebten es, wir hielten es für ein großartiges Spiel. Die Erzählung war unglaublich und die Charaktere waren unglaublich."

DICE habe Bad Company und die Crew um Preston Marlowe, George Gordon Haggard Jr., Terrence Sweetwater und Sergeant Samuel D. Redford nicht vergessen. Aber es sei auch wahr, dass man in Sachen Humor wesentlich neutraler auftreten müsse, wenn man ein Spiel für die Massen entwickeln wolle. Humor sei nun mal subjektiv. Manche Leute lieben es, manche hassen es.

Ob vielleicht ein Ansatz á la Uncharted helfen würde? Schließlich sei er doch lustig. "Nein, er ist nicht wirklich lustig. Er ist ernst, aber er ist auch irgendwie ironisch. Ich freue mich für Franchises, die das können. Ich finde, dass Bad Company doch irgendwie auch Teil dieser Gruppe war. Ich liebe Spiele, die sich nicht allzu ernst nehmen."

So glaube Bach, dass Spiele so viele Facetten annehmen könnten. Doch manchmal habe er auch das Gefühl, dass sowohl die Community wie auch die Presse der Meinung seien, dass es nur eine Sorte Spiel geben dürfe. Doch für ihn sei sei die Spieleindustrie mehr wie die Filmindustrie, mit vielen unterschiedlichen Ausrichtungen.

"Als man begann, war es ziemlich ernst, weil es ein teures Geschäft war, Filme zu drehen. So hat man also mit einem Bühnenstück begonnen, aber dann auch Humor hinzugefügt und damit Geld verdient, und es in ein Genre verwandelt. Und heute hat man all möglichen Genretypen, und es geht nicht mehr nur darum, ob es eine Komödie ist, ein Drama, eine Dokumentation oder was auch immer - es geht auch darum, wie man Filme konsumiert."

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