Electronic Arts kommt nicht zur Ruhe - nun schaltete sich eine dritte Kanzlei ein, um das Unternehmen im Fall Battlefield 4 vor Gericht bringen. Auch diese vertritt Investoren und ist der Ansicht, dass EA falsche Eindrücke bezüglich der Qualität des Shooters vermittelt habe.

Battlefield 4 - Weitere Kanzlei will Sammelklage einreichen

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Laut einer Pressemitteilung der Kanzlei habe man 'angefangen', eine Sammelklage beim US-Bundesbezirksgericht Northern District of California einzureichen. So heißt es etwa, dass Electronic Arts absichtlich die Probleme rund um Battlefield 4 verschwiegen habe, je näher der Release rückte.

So wie es allerdings aussieht, scheint diese Kanzlei noch keine Sammelklage eingereicht zu haben - jedenfalls findet sich nirgends ein entsprechendes Schriftstück. Offenbar untersucht die Kanzlei derzeit eher die Möglichkeit einer Sammelklage oder sucht nach betroffenen Investoren.

Es ist wohl ohnehin zu erwarten, dass noch weitere Kanzlein mit aufspringen werden. Losgetreten wurde dies durch einer Ankündigung von EA Anfang Dezember, als es hieß, sämtliche Projekte bei DICE zugunsten der Problembeseitigung bei Battlefield 4 vorübergehend auf Eis zu legen.

Kurz danach schaltete sich die erste Kanzlei ein, um gegen Electronic Arts zu ermitteln. Vor wenigen Tagen dann wurde tatsächlich die erste Sammelklage eingereicht, der sich weitere Investoren anschließen können.

Electronic Arts wollte dazu bislang noch keine Stellung beziehen.

Battlefield 4 ist für PC, PS3, Xbox 360, seit dem 22. November 2013 für Xbox One und seit dem 29. November 2013 für PS4 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.