Für Battlefield 4 könnte sich Electronic Arts vielleicht vor Gericht verantworten müssen. Eine US-Kanzlei reichte eine Sammelklage im Auftrag von EA-Aktionären ein - weitere können sich nun anschließen.

Battlefield 4 - Investoren-Sammelklage gegen EA eingereicht

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Battlefield 4 hat mit allerlei Problemen zu kämpfen - trotz zahlreicher Updates.
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Interessanterweise ist dies nicht das erste Mal, dass sich eine Kanzlei mit Battlefield 4 beschäftigt. Erst in der vergangenen Woche berichteten wir über einen ganz ähnlichen Fall, doch hier führte die Kanzlei noch Ermittlungen durch.

Im Prinzip läuft es auf das Gleiche hinaus: Electronic Arts habe von Problemen des Spiels gewusst und diese nicht ausreichend kommuniziert bzw. die Investoren im Bezug auf die Produktqualität getäuscht.

Die hohen Erwartungen ließen den Börsenkurs von EA ansteigen, was einige der Manager des Unternehmens genutzt hätten, um eigene Aktien zu einem "künstlich aufgeblasenen Preisniveau" abzustoßen.

Nachdem immer mehr Probleme auftauchten bzw. die Berichte darüber immer mehr wurden, büßte EA an der Börse 28 Prozent ein. Jedenfalls fordert man von EA eine Entschädigung für die entstanden Verluste, da EA die Investoren wissentlich über die Qualität des Titels getäuscht habe.

EAs Senior Director of Corporate Communications John Reseburg hat sich dazu bereits zu Wort gemeldet und verkündet, sich aggressiv gegen die Klage zu verteidigen. Die Vorwürfe sieht er für haltlos an und ist zuversichtlich, dass der Fall abgewiesen wird.

DICE stellte kürzlich die Arbeiten an sämtlichen Projekten ein, um sich um die Probleme von Battlefield 4 zu kümmern.

Battlefield 4 ist für PC, PS3, Xbox 360, seit dem 22. November 2013 für Xbox One und seit dem 29. November 2013 für PS4 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.