Wie DICE in einem neuen Blogeintrag schreibt, arbeitet man weiter an der Verbesserung von Battlefield 4 und stürzt sich auf Bereiche im Netcode, die aktuell für Probleme sorgen. Das Studio ging etwas näher auf die Schritte ein, die für die Problembeseitung unternommen werden.

Battlefield 4 - Die Arbeiten am Netcode gehen weiter

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Mit Naval Strike erscheint demnächst der neueste DLC.
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Ein Bereich ist das sogenannte Rubber-Banding, wobei Server-Optimierungen teilweise zwar bereits Abhilfe schafften, man jedoch weiter daran arbeite. Darunter an Fixes für Paketverluste und der Behebung eines Fehlers im Ausrüstungsbildschirm. Man sammle darüber hinaus weiterhin Daten, um zu identifizieren, wann und warum derartige Effekte auftreten.

Ebenso kümmert man sich um die Kill-Kamera-Verzögerung bzw. Synchronisation beim Ausschalten eines Spielers. Es kann in einigen Fällen vorkommen, dass die Kill-Kamera ausgelöst wird, bevor der Spiel-Client den kompletten Schaden angezeigt bekommt. Das vermittelt wiederum den Spielern den Eindruck, dass sie zu schnell gestorben sind. Auch gab es Probleme bei der Darstellung von Schadenseffekten, bei den Schadensindikatoren und bei der Anzeige des Lebensbalkens. Im nächsten Patch will man all das beheben.

Laut DICE wurde man von einigen Spielern gefragt, ob die Tickrate in Zukunft erhöht wird. Dabei handelt es sich um die Häufigkeit, mit der der Server die Spielwelt aktualisiert. Wie man anmerkt, habe man zwar keine Pläne für die Veränderung der Tickrate, untersuche aber die Möglichkeit, diese auf speziellen Servern zu erhöhen.

Außerdem sei man sich darüber im Klaren, dass ein Fehler dazu führt, trotz Treffer keinen Schaden zu erzeugen. Der am 13. Februar für den PC veröffentlichte Patch habe bereits ein Stück Programmcode mitgebracht, mit dem man dieses Problem weiter verfolgen und analysieren könne.

In einigen Fällen kann es passieren, dass ein Spieler beim Sprinten oder Laufen stark beschleunigt wird und dabei mit einem Objekt kollidiert. Hier kann die Meldung "Im Kampf gefallen" auftauchen, was ein mathematischer Fehler in der Physik der Charaktere sei. Einen Fix habe man bereits vorbereitet und gebe diesen mit einem der nächsten Updates heraus.

Zusätzlich zu diesen Punkten werden in Zukunft Fixes für Fehler veröffentlicht, die durch falsch synchronisierte Levolution-Elemente entstehen können, Fehler, durch die die Anzeige der Richtung von Schüssen falsch angezeigt wurde, und für Fehler, durch die man teilweise an Fahrzeugen außerhalb der Kampfzone keinen Schaden anrichten konnte.

Außerdem integrierte man neue Anzeigesymbole, die dabei helfen sollen, netzwerkspezifische Probleme zu beheben, die eine inkonsistente Spielerfahrung im Mehrspielermodus erzeugen können. Darunter Symbole für eine langsame Verbindung und für Paketverluste.

Battlefield 4 ist für PC, PS3, Xbox 360, seit dem 22. November 2013 für Xbox One und seit dem 29. November 2013 für PS4 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.