Analysten des Investoren-Unternehmens The Motley Fool zufolge könnten die anhaltenden Probleme rund um Battlefield 4 sowohl bei der Marke als auch bei Electronic Arts einen größeren Image-Schaden versursachen.

Battlefield 4 - Analysten befürchten Image-Schaden durch anhaltende Probleme

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Kann sich EA den Kopf noch aus der Schlinge ziehen?
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Battlefield 4 läuft seit Launch bekanntlich alles andere als rund und sorgte sogar dafür, dass DICE aktuelle Projekte vorerst auf Eis legte, damit sich das Team um den Shooter kümmern kann. Das hatte gleich noch zufolge, dass der Aktienkurs von Electronic Arts nach unten ging und Klagen von Investoren eingereicht wurden.

Klar ist für die Analysten, dass EA eben durch diese Probleme mit Battlfield 4 an Vertrauen bei den Kunden verloren hat und die Spieler darüber hinaus an die Konkurrenz verliert.

Activisions Shooter Call of Duty: Ghosts findet hier mehr Lob, da der Titel im direkten Vergleich mit Battlefield 4 besser spielbar sei bzw. weniger mit Problemen behaftet ist. Ansonsten sollen auch SimCity, die Problematik rund um Mass Effect 3, NBA Live 14 und Co. weiter am Image von Electronic Arts genagt haben bzw. nagen.

Und dann wurde EA Anfang des Jahres von The Consumerist erneut zur "Worst Company in America" gewählt, was nicht gerade förderlich sei. So betont man also: "Electronic Arts war bisher nicht gut darin, seine Kunden glücklich zu machen."

In diesem Jahr habe Electronic Arts gleich zweimal bewiesen, dass der Konzern nicht fähig sei, ein Spiel mit dem Hauptschwerpunkt der Online-Komponente ohne Probleme veröffentlichen zu können. Die Sache zu SimCity sei einfach nur schlecht gewesen und die Situation von Battlefield 4 sei noch übler.

Dass es keinen Analysten für eine derartige Erkenntnis braucht, dürfte klar sein. Fakt ist, dass Electronic Arts immer weiter an Boden verliert, je länger die Probleme andauern. Wie sich das Unternehmen da nun herauswinden möchte, ist die große Frage. Denn nicht nur das Image von Battlefield und EA sind betroffen, sondern das könnte sich auch auf alle anderen Projekte negativ auswirken.

Beispielsweise Star Wars: Battlefront, das sich bei DICE in Entwicklung befindet und höchstwahrscheinlich seinen Wurzeln mit dem Multiplayer-Aspekt treu bleibt. Kunden dürften sich nach Battlefield 4 zweimal überlegen, ob sie ihr Geld dafür ausgeben.

Battlefield 4 ist für PC, PS3, Xbox 360, seit dem 22. November 2013 für Xbox One und seit dem 29. November 2013 für PS4 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.