Battlefield 2: Armored Fury (PC Review)
von Nedzad Hurabasic

Ein knappes halbes Jahr, nachdem Electronic Arts mit "Euro Force" das erste so genannte Booster Pack zum beliebten Multiplayer-Shooter Battlefield 2 veröffentlicht hat, gibt steht nun das zweite Erweiterungspaket zum Kauf bereit:

Armored Fury (AF). Wie schon zuvor hat der Publisher auch diesmal ein Schwerpunktthema gewählt und lässt die Gamer nun erstmals auf US-amerikanischem Boden gegeneinander antreten. Welche weiteren Neuheiten die Mini-Erweiterung enthält und wie sie sich in der Praxis bewähren, könnt ihr weiter unten nachlesen.

Battlefield 2: Armored Fury - Trailer 2Ein weiteres Video

Es war nicht zu erwarten, dass Electronic Arts von seinem einmal eingeführten Vertriebsweg abweicht. Das heißt aber nicht, dass wir das Vorgehen des Softwareriesen nicht trotzdem kritisierten. Zum einen werden zwar im Handel munter die Spielverpackungen verkauft, doch in ihnen befindet sich nicht etwa ein Datenträger, sondern nur ein Code, mit dem der 385 MB große Download initiiert werden kann.

Dafür ist auch immer noch der unternehmenseigene EA-Downloader zwingend notwendig, inklusive Zwangsregistrierung auf der Webseite des Unternehmens und einem Gamespy-Account, der zum Spielen benötigt wird. Ohne Accounts bei beiden Unternehmen läuft nichts. Bei diesen Datenmengen schauen aber auch leider non-DSL-User mal wieder in die Röhre.

Battlefield 2: Armored Fury - Krieg in den USA: Mit dem zweiten Booster Pack geht es den Amis an den Kragen!

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Wer über Breitband-Internet verfügt hat aber noch lange keine Garantie, dass deshalb Download, Installation und Inbetriebnahme in diesem Account-Wust problemlos vonstatten ginge. Erst nach mehreren Anläufen gelingt es schließlich das Programm davon zu überzeugen, dass die Erweiterung rechtmäßig erworben wurde.

Wie eingangs schon erwähnt, bringt Armored Fury den Krieg bei Battlefield 2 erstmals auf das Territorium der USA. Die Invasion wird mittels der drei neuen Maps (Operation Harvest, Midnight Sun und Operation Road Rage) vorangetrieben. Sie sind zwar weiterhin für alle vorhandenen Waffengattungen zugänglich, das Geschehen auf den schlachtfeldern hat sich aber trotzdem weiter auf die Auseinandersetzungen der vielen Bodenfahrzeuge und Fluggeräte zuspitzt.

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Kein Wunder, bieten doch vor allem Karten wie Operation Harvest oder auch Road Rage mit ihren weiten, offenen Flächen optimale Bedingungen für Panzergefechte. Doch Vorsicht, wie der Titel schon vermuten lässt, werden mit AF zwei neue Fahrzeugklassen und insgesamt sechs neue Fahrzeuge integriert, darunter auch der Tankkiller A-10. Schon jetzt erfreut sich der Schecken aller Panzer auf den Schlachtfeldern großer Beliebtheit und es gibt Stimmen, die für zu stark halten.

Doch wie heißt es so schön: Sind sie zu stark, bis du zu schwach! Denn auch gegen den A-10 ist ein Kraut gewachsen: Luftabwehrkanonen gegenüber ist das Flugzeug sehr anfällig.

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Auf der anderen Seite gibt es auch drei neue Scout-Hubschrauber, die eine weitere Schwäche der drei neuen Angriffsbomber ausnutzen könn(t)en: Sie sind recht langsam.

Dumm nur, dass die Bewaffnung der Helis recht schwachbrüstig daher kommt und es vor allem beim Little Bird gerade einmal dazu reicht, Infanteristen über den Haufen zu ballern.

An gepanzerte Gefährte wagt sich damit kaum jemand heran. Auch machen die neuen Helikopter einen etwas detailarmen Eindruck und fallen im ansonsten überzeugenden Gesamtbild ein wenig ab.

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Das Design der neuen Maps ist durchweg gut, im Verhältnis zu den Standard-Karten des Spiels wurde deutlich besser daran gedacht, für Deckung zu sorgen, die von Infanterie und Panzern genutzt werden kann.

Trotzdem gilt es vor allem bei "Road Rage" aufzupassen, da sie für Flieger prädestiniert ist und sich oft die Jetplage auszubreiten droht. Konsequentes Besetzen der Luftabwehstellungen ist daher ein muss.

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Doch diese Verbesserung beim Design der Maps bringt scheinbar auch einen negativen Faktor zum Vorschein: Sie fordert mehr Systemresourcen und damit erhöht sich der Hardwarehunger des Spiels noch weiter.

Hänger, Freezes und Abstürze gehören bei vielen Spielern leider zur Tagesordnung. Zudem ist auf den neuen Karten kaum mal jemand zu Fuß unterwegs. Wer schnell genug ist, tut gut daran, einen der Panzer zu entern und sich ins spannende Gefecht zu stürzen.

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Mehr bietet die abermals hochtrabend als "Booster-Pack" bezeichnete Erweiterungden Spielern aber nicht. Im Vergleich zu "Euro Force" wird deutlich weniger geboten. Grafisch fallen die Maps gegenüber dem Originalspiel nicht ab. Im Gegenteil, vor allem die "Kornkammer" Operation Harvest und die Nacht-Karte Midnight Sun können atmosphärisch punkten.

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Sogar eine modifizierte Titelmelodie wurde dem Addon spendiert und fügt sich vor dem Hintergrund der US-Szenerie gut ein. Auffallend ist jedoch der recht laue Sound der A-10, der man ihre Kraft akustisch nicht anmerkt.

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Mehr bietet die abermals hochtrabend als "Booster-Pack" bezeichnete Erweiterungden Spielern aber nicht. Im Vergleich zu "Euro Force" wird deutlich weniger geboten. Grafisch fallen die Maps gegenüber dem Originalspiel nicht ab. Im Gegenteil, vor allem die "Kornkammer" Operation Harvest und die Nacht-Karte Midnight Sun können atmosphärisch punkten.

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Sogar eine modifizierte Titelmelodie wurde dem Addon spendiert und fügt sich vor dem Hintergrund der US-Szenerie gut ein. Auffallend ist jedoch der recht laue Sound der A-10, der man ihre Kraft akustisch nicht anmerkt.