Vor wenigen Tagen berichteten wir, dass der Multiplayer-Shooter Battlefield 1943: Pacific über drei Klassen und unbegrenzt Munition verfügt. Das sorgte in der Battlefield-Community für hitzige Diksussionen, was DICE den Anlass gab Stellung zu beziehen.

So sei es laut DICEs Gustav Halling eher der Fall, dass die Kiste Munition zu dem Spieler kommt, anstatt er zu ihr. Die Magazine der Waffen verfügen weiterhin über eine bestimmte Größe, die nach der letzten Patrone nachgeladen werden müssen. Wurde das gesamte Portfolio an Magazinen und Granaten aufgebraucht, setzt sich ein Timer in Kraft, der bei dem Spieler wieder für volle Taschen sorgt. Der Zeitraum für den Timer ist allerdings noch unklar und wird über mehrere Testläufe entschieden.


Die Klassen unterscheiden sich voneinander deutlicher, weshalb nur drei ausreichend sein sollen. "Durch das Hitpoint-System hätte ein Sanitäter keinen Sinn mehr gemacht.", bekräftigt Halling. Die Infantristen sind unter anderem auch für den Nahkampf geeignet und verfügen über Werkzeug, um etwa Fahrzeuge reparieren zu können.

Riflemen hingegen sind besonders auf mittlere Distanz effektiv und können z.B. Granaten gegen mehrere Gegner einsetzen und Mauern zerstören. Für Freunde des Scharfschützengewehres eignen sich die Scouts, die ebenfalls eine Pistole für Nahkampf einsetzen und explosive Ladungen anbringen können.

Halling betonte extra noch einmal, dass es unter ihnen viele Hardcore-Spieler gibt, denen das System gut gefällt. DICE wollte etwas Neues ausprobieren und die Community solle ihnen einfach vertrauen.

Der Preis beläuft sich auf 1200 MS-Points für Xbox 360-Besitzer, was rund 18 bis 20 Euro beträgt. Zudem wird ein Speicherplatz von etwa 350 MB benötigt. Erscheinen wird Battlefield 1943: Pacific im Sommer 2009 für PC, Xbox 360 und PS3.

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