Nach der gestrigen Ankündigung packt Game Informer nun konkrete Details zu Batman: Arkham Knight aus. Mittlerweile wurde das Magazin ausgeliefert und aus der Preview gehen zahlreiche Infos hervor, die Warner Bros. gestern nicht mehr in der Pressemail unterbringen konnte.

So wird Arkham Knight ein reines Singleplayer-Spiel ohne jegliche Multiplayer-Features sein. Das kommt insofern überraschend, dass Batman: Arkham Origins im letzten Jahr doch einen brandneuen und dabei nicht einmal verkehrten Multiplayermodus beinhaltete - doch bei Rocksteady möchte man sich vollständig auf die Kampagne konzentrieren und keine Ressourcen für solchen Schnickschnack verschwenden: "Wir haben keine Zeit, einen Multiplayer zu entwickeln. Wir denken auch nicht, dass das Spiel ein Multiplayer-Element braucht. Warner Bros. hat uns bei dieser Entscheidung gleich von Beginn an unterstützt", so Sefton Hill, der Game Director von Rocksteady im Interview.

Batman: Arkham Knight - Viele neue Story- & Gameplay-Infos und Erklärung, warum Origins existiert

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Die größte und wichtigste Neuerung in Arkham Knight ist, wie schon gestern mitgeteilt, das Batmobil - darum nimmt es auch einen prominenten Platz auf dem Cover ein. Wie wichtig das Fahrzeug wirklich für Rocksteady ist, erkennt man auch daran, dass Hill behauptete, man wolle mit dem Batmobil "das beste Fahrzeug machen, das je in einem Spiel zu sehen war." Ganze 160MB an Memory gehen für das Auto drauf. "It's Very Next-Gen".

Es ist auch das einzige Fahrzeug, das Batman nutzen können wird, dafür bietet es aber eine ganze Reihe an Möglichkeiten. Burnouts, Sprünge, Boosts, schnelle Wendungen, all das gehört zum Repertoire, und dank der starke Panzerung kann es auch problemlos durch Bäume, Barrikaden oder leicht poröse Wände brechen. Man muss das Batmobil auch nicht immer am letzten Parkplatz abholen, sondern kann es bequem per Knopfdruck zu sich rufen. Ebenfalls auf Knopfdruck verlässt man es dann auch wieder - wenn man möchte, sogar über den eingebauten Schleudersitz, um dann direkt in einen Gleitflug mit dem Cape überzugehen.

Rocksteady und DC haben für Arkham Knight einen brandneuen Gegenspieler entworfen, der Batman recht ähnlich sehen und erwartungsgemäß gefährlich sein soll. Daneben trifft man aber auch auf alte Bekannte wie Scarecrow, Two-Face oder den Pinguin - die Schurken haben sich dieses Mal zusammengetan, um Batman ein für alle Mal zu vernichten. Wie gewohnt wird auch Arkham Knight in einer einzigen Nacht stattfinden, in der der Plan umgesetzt werden soll.

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Anders als viele kommende AAA-Projekte wird das neue Batman übrigens ausschließlich für die neuen Konsolen von Sony und Microsoft sowie den PC erscheinen und damit nicht technisch von der alten Konsolengeneration am Fortschritt gehindert. Arkham Knight soll dagegen kein Cross-Generation-Titel, sondern "ein vollwertiges, echtes Next-Gen-Spiel" sein. Die Spielwelt, Gotham City, ist nun etwa fünf Mal so groß wie die von Arkham City, soll aber dennoch überall lebendig und gefüllt sein. Ein weiterer Bonus: Es soll keine Ladezeiten mehr geben, auch nicht bei Übergängen in große Gebäude.

Am Rande wird in der Preview übrigens auch noch das letztjährige Batman-Spiel, Batman: Arkham Origins erwähnt. Dieses Spiel existiere im Grunde eigentlich nur deshalb, weil Warner Bros. und Rocksteady die Fans nicht drei Jahre auf das nächste Batman-Abenteuer warten lassen wollten - also beauftragte man Warner Bros. Montreal damit, mit dem Code von Arkham City ein neues Spiel zu entwickeln.

Ganz schön viel, was Rocksteady da für Arkham Knight verspricht - ob das Spiel das auch halten kann, werden wir Ende des Jahres, vermutlich im Oktober, erfahren.

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