Die Probleme der PC-Version von Batman: Arkham Knight sollen Publisher Warner Bros. schon länger bekannt sein, wie mehrere Quellen gegenüber Kotaku erklärten. Einige der Quellen arbeiteten in der Qualitätssicherung und hatten somit auch direkten Kontakt mit dem Spiel.

Batman: Arkham Knight - Bericht: Warner wusste lange von Fehlern der PC-Version

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Einer der Tester bezeichnet das Ganze als ziemlich absurd, da Warner Bros. plötzlich so agiert, als wenn das Unternehmen keine Ahnung von dem Zustand der PC-Fassung gehabt hätte. Aber das sei nicht der Fall, die Probleme waren seit Monaten bekannt – existiert hätten diese schon vor über einem Jahr.

Ein anderer Tester behauptet, dass es monatelang unmöglich gewesen sei, Batman: Arkham Knight auf den Konsolen zum Laufen zu bekommen. Letztendlich gibt es hier aber weniger Probleme, was auch daran liegen soll, dass die Konsolen-Fassung gerade in der Qualitätssicherung eine deutlich höhere Priorität genossen hat. Etwa 100 Tester waren hier beschäftigt, bei der PC-Version gerade einmal 10 Prozent davon.

Warner setzte bei dem Titel nicht auf eine erfahrene externe Firma, die sich normalerweise um solche Dinge kümmert, sondern alles wurde intern geregelt. Damit wollte der Konzern mögliche Leaks bezüglich der Handlung vermeiden. Durchgeführt wurde das Bug-Checking übrigens bei einer Auflösung von 720p, da das Spiel so besser lief.

Auch war es angeblich so, dass die Entwickler noch nicht einmal mit dem Spiel bzw. den Inhalten selbst fertig waren, während einige der Tester täglich mehr als 100 Fehler aufspürten. Erst nachdem das Studio mit dem Spiel fertig war, konnte es sich um die Bugs kümmern. Zu diesem Zeitpunkt gab es dann auch die Einschränkung, von welchen Bugs die Tester berichten sollen und von welchen nicht, um wiederum sicherzustellen, dass man aufholen könne.

Zuletzt stoppe Warner den Verkauf der PC-Version auf Steam und versprach Besserung. Mehrere Unternehmen arbeiten jetzt an der Verbesserung der PC-Version, darunter NVIDIA, AMD und Entwickler Rocksteady.

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