Zur Abwechslung geht gamona mit den Lesern ins Kino, um einen Trailer zu sehen. Es handelt sich dabei nicht um irgendeinen Kino-Trailer, sondern um einen Vorgeschmack auf den Nachfolger von Batman: Arkham Asylum.

Wo bei Warner Brothers normalerweise Kinofilme einem Testpublikum vorgeführt werden, dürfen wir dem neuesten Streich des dunklen Rächers beiwohnen, der noch in diesem Jahr in den Handel kommen soll. Nebenbei führt Rocksteadys Produktmanager Dax Ginn die Mechanik vor, die in Arkham City leicht verfeinert wurde.

Der alte Flattermann bekommt wieder alle Hände voll zu tun und kann sich dabei sogar völlig frei in Gotham bewegen. Für ihn ist es mal wieder eine dieser Nächte, in der er sich bestimmt lieber in der Bathöhle verkrochen, die Batpantoffeln angezogen und es sich mit Robin vor dem Batscreen gemütlich gemacht hätte. So muss er aber wieder mitten hinein in die Action.

Batman: Arkham City

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Über den Dächern von Gotham: Diesmal erwartet Batman eine offene Spielwelt.
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Unser Held nimmt seine Lieblingsposition ein: Hoch über den Dächern von Gotham City hat er sich auf einem Vorsprung zurückgezogen, immer den Blick auf die Bösewichte. Die stehen in gebündelter Form am Fuße eines Gebäudes und bewachen die bösen Taten ihres Chefs.

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Dieser ist natürlich ein alter Intimfeind des Superhelds. Two-Face hat sich Batmans Freundin Catwoman gekrallt und hält sie im Stadtteil Arkham als Geisel. Schließlich weiß er, dass die Katzendame den düsteren Helden früher oder später auf den Plan rufen wird. Wir erinnern uns: Arkham ist ein Stadtteil von Gotham City, der mittlerweile komplett als Knast für Superschurken und ihre Schergen herhalten muss.

In ihm trifft Batman immer wieder auf alte Feinde, die ebenso sauer wie nachtragend wegen ihrer Inhaftierung durch Gothams prominentesten Einwohner sind. Zum Glück hat er eine direkte Funkverbindung zu Alfred, der den finsteren Flatterer mit wertvollen Infos versorgt.

Packshot zu Batman: Arkham CityBatman: Arkham CityErschienen für PS3, Xbox 360 und PC kaufen: ab 6,99€

Offen und gefährlich

Arkham City hat deutlich an Größe hinzugewonnen. Spielte Teil 1 noch hauptsächlich in der Klapsmühle Arkhams, steht dieses Mal das komplette Viertel zur Verfügung. Entwicklerstudio Rocksteady hat also alles daran gesetzt, dem Nachfolger noch einiges an Gewicht zu verschaffen. Die Außenareale geben dem Titel schon auf den ersten Blick ein Vielfaches mehr Tiefe.

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Der Riddler ist einer von Batmans neuen Gegnern.
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Wenn Batman über den Häusern steht, die Gegner dabei im Auge behält, weht der Hauch der Atmosphäre durch den Vorführsaal, die man von einer lebendigen Stadt erwartet. Neonreklamen flackern an den Wänden und spenden ein wenig unwirkliches Licht, während Batman neben einem Gargoyle thront und auf den richtigen Augenblick wartet, um in Aktion zu treten.

Kein Zweifel: Arkham City lässt haufenweise Argumente vom Stapel, sich auf den Oktober zu freuen.Ausblick lesen

Als dieser Moment dann endlich gekommen ist, seilt er sich mit seinem Bathaken ab und stürzt sich auf die Handlanger. Kenner des Vorläufers werden schnell die kleinen Unterschiede ausmachen, die das überarbeitete Kampfsystem bietet. Dieses Mal muss sich Batman mit deutlich mehr Schlägern gleichzeitig anlegen, sodass die neuen Features goldrichtig platziert wurden. So kann er die Kloppkerle elegant entwaffnen und ihnen ihr eigenes Schlagwerkzeug zu spüren geben.

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Zum Angriff! Batman hat diesmal mehr Moves auf dem Kasten.
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Außerdem erfordert eine offene Spielwelt mehr Features. So betont man bei Rocksteady, dass dieses Mal mehr Wert auf neue Gadgets gelegt wurde. Diese äußern sich in explosiver Form, wenn Batman mit kleinen Bömbchen die Gegner von den Füßen reißt oder in allzu brenzligen Situationen eine Rauchgranate zündet und sich im dichten Qualm verdünnisiert.

Neuer, schöner, besser

Auch an neue Kombinationsattacken wurde gedacht. Das Faustgewitter, das Batman in manchen Situationen auf das Fußvolk loslässt, schickt den stärksten Brutalo auf den Asphalt. Angriffe können auch mit dem Cape abgewehrt werden, mit dem der maskierte Held übrigens auch anmutig von Position zu Position gleiten kann.

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Der Joker und Harley Quinn haben etwas ausgeheckt.
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Hat er sich dann langsam ins Innere vorgearbeitet, muss er mit ansehen, wie Two-Face eine motivierende Rede vor seinen ergebenen Vasallen hält. Seine Aufmerksamkeit gilt aber nicht nur den wirren Worten des zweigesichtigen Verbrechers, sondern der Person, die an einer Kette über einem Säurebottich hängt. Catwoman befindet sich wahrlich nicht in der besten Lage.

Die Situation ist aber auch ein guter Zeitpunkt, den Detektivmodus vorzuführen. Schon in Arkham Asylum hat dem Rächer dieses Gimmick gute Dienste geleistet. In Arkham City wurde er aber noch besser in die Optik integriert und sorgt nun noch hübscher dafür, dass Batman bestens im Bilde bleibt. Messerscharf erkennt er, dass ein Wächter mit Maschinengewehr das Areal abdeckt, den er zunächst einmal schlafen schicken muss, bevor er sich an die Rettung der Schönen im Catsuit machen kann.

Wiedersehen macht Feinde

Kugelfest ist Batman nämlich trotz aller technischer Vorteile noch nicht. Nachdem auch dieses Problem mit einem Hieb der Batfaust aus der Welt geschafft wurde, kann er sich direkt nach unten begeben, mit den einfacheren Gegnern aufräumen und Catwoman von der Kette nehmen.

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Das ist der Hammer!
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Zeit für liebevolles Gesäusel bleibt trotzdem nicht – ein Scharfschütze muss irgendwo Stellung bezogen haben. Er verfehlt das Pärchen nur knapp und hinterlässt Dank des Detektiv-Features eine Spur zu einem nahe gelegenen Turm. Also hängt er sich an einen Überwachungshubschrauber und lässt sich bequem zum Ort des Geschehens fliegen. Hier trifft er auf das schwer bewaffnete Gefolge von Harley Quinn, die zahlreiches Pflegepersonal in ihre Gewalt gebracht haben.

Das erste Empfangskomitee kann er noch locker übertölpeln. Die Herren sind vielmehr in einen Dialog vertieft, der sich mit Quinns Befehl, Batman umzunieten, befasst. Die übrigen Helfer jedoch setzt er dann jedoch lieber auf altbewährte Art und Weise KO: Von der Decke aus wartet er auf den geeigneten Moment und schlägt dann blitzschnell zu.

Rechtzeitig bringt er noch die Mediziner in Sicherheit und flüchtet schnell aus dem alten Kasten. Die Eile hatte auch seinen Grund: Hinter ihm explodiert alles und hinterlässt ein beeindruckendes Trümmerfeld.