Einschusslöcher und Messerwunden übersäen seinen Anzug und Körper. Der Mantel kaum mehr als ein zweckentfremdeter Fetzen. Hinter ihm lodern das Feuer und die Unruhen, ausgelöst durch die Insassen, hallen durch die Gefängnismauern. Batman hat Arkham City verlassen, das Stadt gewordene Irrenhaus überlebt. Doch zu welchem Preis... „Was ist da drin bloß passiert?“, will Kommissionär Gordon wissen. Alle Augen ruhen auf dem dunklen Ritter, doch bleibt er ihnen eine Antwort schuldig.

Batman: Arkham City - Lockdown Trailer19 weitere Videos

Willkommen in Arkham City

Verkleidete Psychopathen... Menschen, die auf einem Pfad zwischen Genie und Wahnsinn wandeln, der dünner kaum sein könnte. Massenmörder, Serienkiller, Erpresser, Diebe und Politiker. Wohin mit all den Verrückten, die nicht einmal mehr unter dem Abschaum der Gesellschaft Platz finden? Hugo Strange kennt die Antwort. Einer von Batmans ältesten Feinden entwirft den Plan für die Stadt der Schwerverbrecher. Eine Art Arkham Asylum mit gigantischen Ausmaßen.

Batman: Arkham City - Heilige Comicumsetzung, Batman! Was für eine geile Fortsetzung!

alle Bilderstrecken
Willkommen in Arkham City.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 60/711/71

Keine Frage, dass das nicht lange gutgehen kann. Und so wurde der erste Stein ins Rollen gebracht, eine Kettenreaktion ausgelöst und eine Geschichte nimmt ihren Lauf. Es vergeht nicht viel Zeit und Batman selbst findet sich mitten in diesem Fiebertraum wieder. Um ihn herum: die größten Verbrecher Gothams. Alle damit beschäftigt, Bruce Wayne zu jagen, Batman zur Strecke zu bringen und sich gegenseitig umzubringen.

Denn statt den Weg der Besserung einzuschlagen, schlagen sich diese kostümierten Spinner lieber die Rübe ein. Bandenkriege, Mord und Intrigen gehören zum Alltag, und wen überrascht es: Der liebe Dr. Strange hat seine dreckigen Finger ganz tief mit drin im Verbrechersumpf. Es ist also wieder einmal die Aufgabe des geflügelten Rächers, herauszufinden, was gespielt wird, den Puppenspieler im Hintergrund zu entlarven und die Pläne der Unterweltbosse zu vereiteln.

Packshot zu Batman: Arkham CityBatman: Arkham CityErschienen für PS3, Xbox 360 und PC kaufen: ab 4,99€

Das klingt, bedenkt man, dass es sich hier um den größten Detektiv der Neuzeit handelt, vielleicht relativ einfach, ist aber viel schwerer, als durch dunkle Gänge zu huschen und böse Buben zu Brei zu schlagen. Denn in den ehemaligen Slums von Gotham gibt es nur wenig, was für deine Sicherheit garantiert. Das bewaffnete Sicherheitsteam rund um Hugo Strange und seine Kameras sind die einzige Hoffnung, die man hat, um nicht als Würmerfraß zu enden. Doch dem ist das Schicksal seiner Insassen scheinbar ziemlich egal.

Batman: Arkham City - Heilige Comicumsetzung, Batman! Was für eine geile Fortsetzung!

alle Bilderstrecken
Jede Menge böser Jungs bekommen jede Menge Kloppe.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublenden11 Bilder

So sehen sich die meisten dazu gezwungen, direkt nach ihrer Ankunft Partei zu ergreifen. Das sichert ihnen auf der einen Seite das Leben, sorgt jedoch auf der anderen dafür, dass feindliche Mitglieder ihre Schießübungen mit einem machen. Wer auch immer sich dem Prinz des Verbrechens, namentlich dem Joker, anschließt, steht damit sofort auf der Abschussliste von Two Face, dem Pinguin – oder einem der vielen anderen Superschurken, die hier einsitzen.

Süchtigmachendes Batman-Epos. Hundert Daumen hoch!Fazit lesen

Und nicht nur die Banden sind ein Problem. Arkham City ist wie ein gigantischer Magnet für alle Verrückten, Durchgeknallten und Schizophrenen. Politische Gefangene müssen sich der Willkür von Schlägern aussetzen, Deadshot springt über die Dächer und klappert eine lange Liste mit Zielen ab. Poison Ivy verwandelt ihr Gebiet in eine Art Dschungel und sogar Catwoman streift durch die Nacht, auf der Suche nach glitzernden Schätzen. Und nicht zu vergessen der Riddler, der überall seine Fragezeichen versteckt hat und gleichermaßen um Batmans Aufmerksamkeit ringt, wie er versucht, ihn umzubringen.

Wer sich in so einer Umgebung wiederfindet, dem verebbt schon bald der Mut. Der letzte Funken Mut wäre vielleicht schon längst erloschen, wäre da nicht die gepanzerte Fledermaus. Wie ein Hoffnungsschimmer fliegt sie durch die Nacht, rettet die Unschuldigen, bestraft die Übeltäter und jagt die, die sich ihrer gerechten Strafe entziehen wollen.

Batman: Arkham City - Heilige Comicumsetzung, Batman! Was für eine geile Fortsetzung!

alle Bilderstrecken
Düster. Dreckig. Arkham City.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 60/711/71

Doch umso größer das Rätsel, das es zu lösen gilt, um so weiter der Weg, den man gehen muss. Eine Aufgabe führt zur nächsten, ein Rätsel wirft sofort zwei neue auf und auf jeden Verbrecher, den man gestellt hat, rückt ein neuer nach, der in einer langen Schlange von Gesindel gewartet hat. Da stellt sich einem nicht die Frage, wie lange es dauert, bis Batman seine Feinde besiegt hat, sondern eher, wie lange es dauert, bis ihm die Luft ausgeht.

Es ist ein Spiel gegen die Zeit. Strange muss aufgehalten werden. Aber die Pläne der anderen dürfen genauso wenig in die Tat umgesetzt werden. Und wenn einem auf dem Weg zum Ziel sofort der nächste Psycho vor den Baterang springt, dann ist guter Rat teuer. Es müssen Prioritäten gesetzt werden. Wer verdient gerade die größte Aufmerksamkeit und wie viele Verbrecherleben sind das eines einzigen ehrbaren Bürgers wert? Hundert? Zwanzig? Eines?

Ich brauche einen größeren Gürtel

Man möchte es noch einmal wiederholen: willkommen in Arkham City, der Stadt, die niemals schläft. Denn die Schüsse, das Geschrei und die gelegentlichen Explosionen halten wach. Aber genug davon. Mittlerweile hat jeder begriffen, dass dies ein sehr raues Pflaster ist. Jeder ist sich selbst der Nächste und niemandem wird etwas geschenkt.

Batman: Arkham City - Heilige Comicumsetzung, Batman! Was für eine geile Fortsetzung!

alle Bilderstrecken
Viele neue Gadgets für viele fiese Feinde.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublenden11 Bilder

Um hier überleben zu können, muss Batman alles geben, was er kann. Und so beginnt er sein Abenteuer mit einer beachtlichen Auswahl an Tools, die Fans noch aus Arkham Asylum kennen. Doch nur, weil er damit einst einen verrückten Clown und einen Haufen Schläger ausschalten konnte, heißt das nicht, dass er damit gegen eine ganze Armee von Verbrechern und Superschurken eine Chance hat. Nein, er braucht eine bessere Auswahl an Gadgets.

Wer in Arkham City unterwegs ist, hat kaum eine Chance, wenn er nicht alle Register zieht. Während ihr durch das abgesperrte Gebiet gleitet, euch von Häuserdach zu Häuserdach schwingt und durch die dunklen Gassen lauft, habt ihr immer wieder die Möglichkeit, neues Spielzeug zu finden, zu verbessern und auf verschiedene Arten einzusetzen. Und das müsst ihr auch tun, denn wenn sich die Entwickler mit einer Sache Mühe gegeben haben, dann ist es die Vielfältigkeit der einzelnen Regionen.

Batman: Arkham City - Heilige Comicumsetzung, Batman! Was für eine geile Fortsetzung!

alle Bilderstrecken
Die Gegnermassen sind überwältigend.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 60/711/71

Damit ist nicht mal die Umgebung als Ganzes gemeint. Die Stadt ist einheitlich ein Abfallhaufen, und das ist auch gut so. Der Gedanke, dass die Gefangenen hier einfach wie Dreck weggeworfen wurden, das beklemmende Gefühl, wenn man durch die Straßen streift, die in Schatten gehüllt allerlei Schläger, Verbrecher und verkleidete Wahnsinnige beherbergen, ist allgegenwärtig.

Nein, gemeint sind eher die feinen Differenzen. Die Stadt strotzt vor Details und dementsprechend schön sind die Unterschiede in den einzelnen Gebieten gegliedert. Hier benötigt man das altbewährte Explosionsgel, um in den nächsten Raum zu gelangen, dort hilft nur die Freeze-Granate, um auf einer Eisscholle über den kleinen See zu kommen, und andernorts kommt ihr nur noch mit einer elektrischen Ladung weiter. Und, wie könnte es da anders sein, immer wieder ist es die Kombination aus verschiedenen Hilfsmitteln, die Batman den Weg bereiten.

Hinter jeder Abbiegung gibt es etwas zu entdecken. Beispielsweise eines der unzähligen Riddler-Rätsel, bei denen sich andere Gefangene zu Recht fragen, ob der Irre nichts Besseres zu tun hat, als überall in der Stadt grüne Fragezeichen zu verstecken. Die Antwort ist ganz klar: nein! Es macht ihm einfach zu viel Freude, Batman von A nach B zu jagen und vor immer schwerere Rätsel zu stellen.

Batman: Arkham City - Heilige Comicumsetzung, Batman! Was für eine geile Fortsetzung!

alle Bilderstrecken
Gibt diesmal alles: Der Riddler.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 60/711/71

Diesmal benötigt unser Held all seine Tools und jede Menge Gehirnschmalz, wenn er dem Fragezeichenmann zeigen will, wer der klügste Maskenträger in Gotham ist. Die Rätsel sind äußerst einfallsreich. Während man sich eben noch dachte: „Das war ja einfach“, steht man im nächsten Moment einfach nur da, beobachtet, wie das eigene Spiegelbild zu einem großen, grünen Fragezeichen verzerrt wird, und hört sich denken: „Hä!?“.

Trotzdem bleiben die Herausforderungen fair. Es wird einfach vorausgesetzt, dass man ein wenig mitdenkt. Und damit auch die Suche nach den kleinen Rätseln nicht zu schwer wird, aber dennoch Mühe und etwas Zeit kostet, kann man unter all den fiesen Gestalten immer mal wieder einen von Riddlers Spionen entdecken und nach dem Aufenthaltsort der Aufgaben 'befragen'.

Andernorts trefft ihr vielleicht auf eine der vielen Nebencharaktere aus dem Batman-Universum oder ihr findet euch in einem perversen Telefonspiel um Menschenleben wieder. So oder so, bevor und während man Hugo Stranges Pläne durchkreuzt, gibt es viel zu tun.

Meist enden solche Haupt- und manchmal auch die Nebenmissionen in einem fetten Bosskampf. Im Gegensatz zum ersten Batman-Teil sind die Kämpfe pompöser und ausgefeilter, dafür immer noch nicht sehr schwer und schnell durchschaubar.

Krach, Bumm, Zack und Boing

Ach, was ist es eine Freude, mit all den kleinen Spielzeugen, wie dem Baterang und der Rauchbombe, zu spielen, während man eine Horde von Ganoven zu Brei schlägt. Denn merkt euch: Batman tötet nicht, Batman verkrüppelt nur. Und das kann er jetzt noch effizienter als je zuvor.

Es ist eine wahre Freude zuzusehen, wie er über das Schlachtfeld gleitet, in Sekundenschnelle einem Baseballschläger ausweicht, sich das Schlaginstrument schnappt und dem Aggressor damit ins Reich der Träume schickt, sofort über den Kopf seines Kollegen springt, ihm eine Kombo aus zwölf Schlägen verpasst und dann drei angreifende Banditen auf einmal kontert.

Batman: Arkham City - Heilige Comicumsetzung, Batman! Was für eine geile Fortsetzung!

alle Bilderstrecken
Das Highlight des Spiels sind erneut die Kämpfe.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 60/711/71

Jede Bewegung, jede Animation passt sich perfekt den Standorten der Angreifer an und dem Umstand, mit welcher Attacke sie dem dunklen Rächer zu Leibe rücken. Es wird zwischen so vielen Techniken und Angriffsmöglichkeiten unterschieden und mit noch mal so vielen Kontern geantwortet, dass es irgendwie nie langweilig wird, jede Gruppe von auftauchenden Feinden grün und blau zu schlagen.

Es sieht einfach zu schön aus, um sich über die kleineren Clipping- und Grafikfehler länger als fünf Sekunden zu ärgern. Ja, hier und dort sind die Texturen matschig. Ja, ab und zu verschwindet die Faust mal im Brustkorb des Gegners. Aber meine Güte. Seht euch nur an, wie genial diese Kämpfe aussehen.

Und werden es dann doch mal zu viele Feinde, setzt Batman einfach eines seiner vielen Tools auch im Kampf ein. Vereisen wir doch einfach in Millisekunden einen der Gegner, ziehen einen anderen per Batclaw heran und entwaffnen ihn. Der nächste bekommt einen Gratis-Batering ins Gesicht, und den Typen, der meint, sich mit einer alten Wagentür wie mit einem Schild schützen zu können, rammen wir unangespitzt in den Boden.

Doch auch die Gegner bleiben nicht, wie sie sind. Keiner hat Lust, alle zwei Minuten von einem erwachsenen Mann im Kostüm verprügelt zu werden. Und so rüsten eure Widersacher mit der Zeit auf. Die Gewehre werden besser, es kommen erst Messer und dann Elektroschlagstöcke zum Einsatz. Manche Feinde schützen sich mit Schilden, andere nutzen sogar Schwerter. In den späteren Abschnitten ist es absolut notwendig, die Steuerung zu beherrschen, sonst macht sich ein Antagonist auf dem Game-over-Bildschirm über die tote Fledermaus lustig.

Batman: Arkham City - Heilige Comicumsetzung, Batman! Was für eine geile Fortsetzung!

alle Bilderstrecken
Viele alte Bekannte warten in Arkham City auf euch.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublenden11 Bilder

Wer jetzt aber denkt, Batman: Arkham City wäre nur noch ein dumpfes Prügelspiel, der liegt meilenweit daneben. Zum einen ist die Kampfsteuerung alles andere als 'dumpf', sondern durchdacht und eingängig, zum anderen machen die Kämpfe nur einen kleinen Teil des Spiels aus.

Wie eben kurz angeschnitten, gibt es auch in den regulären Missionen viele kleine Rätsel und Denkaufgaben. Den Weg zum Ziel zu finden, ist nicht immer einfach. Aber dank seiner Detective-Sicht kann der geflügelte Rächer sich einen großen Vorteil verschaffen. Er sieht Gänge und Möglichkeiten, die anderen verborgen bleiben, kann sich mit seinen Gadgets gar neue Wege erschaffen und Gegner aus jeder Himmelsrichtung überraschen.

Oft kann man das Gebiet aus sicherer Entfernung observieren und die Gegner in ihrem Tun beobachten, sich einen Plan zurechtlegen und dann in den Kampf stürzen. Dabei ist immer wieder große Vorsicht gefragt, denn auch ein Batman hält nur wenige Schüsse aus einer Schrotflinte aus. Auch wenn man das in einem Irrenhaus kaum erwartet, sind einige der hier inhaftierten Ganoven doch sehr gut bewaffnet.

Also schleicht man durch die Lüftungsschächte, schwingt sich von Wasserspeier zu Wasserspeier und baumelt von der Decke. Holt sich immer wieder einen bösen Buben nach den anderen und sieht dabei zu, wie die Kameraden mit jedem Verlust sichtlich nervöser werden. Die Vielfalt der Möglichkeiten, die man in den meisten Gebieten hat, übersteigt dabei die Kapazitäten dieser Seite um Längen.

Batman: Arkham City - Heilige Comicumsetzung, Batman! Was für eine geile Fortsetzung!

alle Bilderstrecken
Das Versteck des Jokers ist kein freundlicher Ort.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 60/711/71

Dabei geht alles, sowohl Schleichen als auch Kämpfen und mit Gadgets um sich werfen, so leicht von der Hand, dass man sich schnell daran gewöhnt und nach mehr verlangt. Während die ersten Minuten des Spiels noch ungewohnt sind, da die Spielmechanik sich nicht sofort im Gehirn festsetzen will, ist man nach wenigen Stunden schon selbst zum Rächer geworden und prügelt mit einer Leichtigkeit durch die Massen, dass es eine Freude ist.

Viele der Superverbrecher-Verstecke und alten Fabriken erinnern stark an den Aufbau des Irrenhauses aus Teil 1. Gerade dieser Kontrast, die offene Spielwelt auf der einen Seite und die manchmal labyrinthartigen engen Flure auf der anderen, machen Arkham City zu einem abwechslungsreichen und interessanten Ort. Manchmal wünscht man sich vielleicht, es gäbe etwas mehr zu entdecken, aber meist wird einem kurz danach klar, wie viel Zeit man bereits in dieses Spiel investiert hat, und dann verdient es doch ein kleines Lächeln.

Das Einzige, was schade ist, ist die Tatsache, dass sich die Horden von Prügelknaben oft sehr ähneln. Gott sei Dank tragen die meisten von ihnen eine Maske und im Ausgleich dazu sind alle Hauptcharaktere mit viel Liebe zum Detail entworfen worden. Die Sätze, die man in der Welt zu hören bekommt, wiederholen sich zwar immer mal wieder, aber bei weiten nicht so oft, wie man es in einer so umfangreichen Welt erwarten würde.

Miiiiiau

Wir fassen zusammen: massenweise Rätsel, viele Gadgets, Unmengen Helden und Verbrecher aus dem Batman-Universum, eine riesige Liste an Kombos, Vorgehensweisen und Orten. Wem das aber immer noch nicht genug ist, der hat in fünf Kapiteln die Möglichkeit, mit Catwoman zu spielen, die ihre ganz eigenen Ziele in Arkham verfolgt und deren Wege sich öfter mal mit denen von Batman überschneiden.

Batman: Arkham City - Heilige Comicumsetzung, Batman! Was für eine geile Fortsetzung!

alle Bilderstrecken
Sagt 'Hallo' zu Catwoman, Jungs.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 60/711/71

Natürlich ist die diebische Katze nicht so gut ausgerüstet wie der geflügelte Rächer, doch weiß das Mädel trotzdem, wie sie sich ihrer Haut erwehrt. Mit einem eigenen, viel schnelleren Kampfstil und einem kleinen Repertoire an Tools schleicht sie durch die Nacht, springt und klettert Häuserfassaden hoch und heizt den Männern mit ihrer Peitsche ordentlich ein.

Für Batmans Abenteuer ist die Geschichte um Catwoman nicht wirklich wichtig, doch rundet sie das Gesamtbild schön ab und ist zudem interessant. Gleichermaßen kommt hier eines der wenigen Contras zu tragen, denn die Geschichte in Arkham City ist so interessant, wie sie teilweise an den Haaren herbeigezogen ist. Und das Schlimmste von allen ist eigentlich, dass das nicht mal wirklich ein Contra ist, denn die unlogischen Passagen entsprechen einfach nur der Comicvorlage und sind damit doch wieder genial... Zumindest für Comic- und Cartoon-Fans.

Wem all das Beschriebene nicht genug ist, der hat die Möglichkeit, in einem speziellen Modus neu zu starten, der jedoch separat vom normalen Story-Modus gespielt wird. Zwar werden Erfolge und Ausrüstungen in beiden Modi geteilt, doch zeichnet sich der optionale Modus besonders durch seinen hohe Schwierigkeit ab. Gegner sind besser bewaffnet, greifen viel früher mit viel stärkeren Ausrüstungsgegenständen an und euch wird nicht mehr angezeigt, wenn ihr kontern müsst.

Batman: Arkham City - Heilige Comicumsetzung, Batman! Was für eine geile Fortsetzung!

alle Bilderstrecken
Welcher Batman soll es sein?
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/12Bild 60/711/71

In dieser speziellen Variante der Story könnt ihr auch in eurem selbst gewählten Kostüm spielen, sofern ihr über eine entsprechende Vorbestellerversion verfügt. Andernfalls müsst ihr euch beispielsweise das Batman-Kostüm aus „Return of the Dark Knight“ im Store kaufen.

Und obendrauf gibt es, neben vielen 3D-Charaktermodellen und Konzeptzeichnungen, die ihr freischalten könnt, auch noch einen anderen Modus, der es euch erlaubt, euer Können im Kampf und im heimlichen Ausschalten unter Beweis zu stellen. Die verschiedenen Schwierigkeitsgrade und Einstellungsmöglichkeiten sowie optionale Handicaps bieten auch hier wieder schlaflose Nächte und Stunden voller Spielspaß.