Nur wenige Spiele sind in den letzten Jahren ohne Multiplayer ausgekommen. Nachdem die ersten Teile von Serien wie Uncharted: Drakes Schicksal oder Assassin's Creed reine Einzelspieler-Titel waren, wurden mit den Nachfolgern Multiplayer-Elemente eingeführt.

Batman: Arkham City - Rocksteady erklärt den Verzicht auf einen Multiplayer

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Laut Rocksteady hätte es dem Singleplayer-Part von Batman: Arkham City geschadet, wenn es auch einen Mehrspieler enthalten würde
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Mit Batman: Arkham City hat sich der britische Entwickler Rocksteady diesem Trend widersetzt und einen reinen Einzelspieler-Titel veröffentlicht. Der Mitgründer und Game Director Sefton Hill erklärte in einem Interview, warum man sich dafür entschied, auf Mehrspieler-Elemente zu verzichten.

Bei Rocksteady habe man zwar einen Multiplayer in Erwägung gezogen, doch letztendlich scheiterte die Idee: "Wir haben uns früh Gedanken um einen Multiplayer gemacht und uns überlegt, was wir da machen könnten. Wir haben einige Versuche durchgeführt, doch es machte nie einen gelungenen Eindruck. Wenn wir einen Multiplayer eingebaut hätten, wären die Leute genau so wie wir mit dem Ergebnis unzufrieden. Die Folge wäre, dass der Singleplayer und der Multiplayer halbgare Spielelemente wären."

Bei anderen Spiele sei dies passiert, so Hill: "Es gibt einige Spiele mit einem aufgesetzten Multiplayer. Wenn man diese Ressourcen in den Einzelspieler-Teil investiert hätte, wäre es ein besserer Titel geworden anstatt ein Spiel, bei dem der Multiplayer von den Spielern nicht gespielt wird."

Außerdem brachte Hill seine Wertschätzung für den Publisher Warner Bros. Interactive Entertainment zum Ausdruck, der nicht auf einen Multiplayer bestand und Rocksteady bei den Singleplayer-Plänen unterstützt habe.

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