Namco Bandai ist vom Free2Play-Konzept nicht überzeugt und geht sogar so weit zu sagen, dass solche Spiele keine hohe Qualität bieten können.

Olivier Comte, Senior Vice President des Publishers in Europa, sprach auf der Cloud Gaming Europe über die Probleme, die solche kostenlosen Spiele mit sich bringen. Das Geschäftsmodell würde die Erwartungen der Konsumenten ändern und damit der Entwicklung von AAA-Titeln schaden.

„Free2Play-Spiele können keine hohe Qualität liefern“, so Comte. „Wir müssen einen gewissen Wert auf bestimmte Arbeiten legen. Wenn man ein großes Unternehmen ist, kann man Risiken nicht zu schnell eingehen. Man kann sich nicht einfach ändern, nur weil es für einige Jahre in Mode ist; man will schließlich auch in 20 oder 30 Jahren noch da sein.“

Es scheint also nicht, als würde sich der Publisher in nächster Zeit mit solchen Spielen beschäftigen. Andere Firmen wie Ubisoft oder Electronic Arts verfolgen das Konzept hingegen schon deutlich stärker und bringen vermehrt Free2Play-Titel auf den Markt.

Zumindest das Hauptquartier in Japan macht bereits erste Schritte in die kostenlose Welt. Ein neues Tales-Spiel namens „Tales of the World Dice Adventure“ wird Free2Play und in Japan irgendwann im Frühjahr 2012 für den Browser erscheinen.