Nach Meinung von Namco Bandais Vizepräsident Olivier Comte, müssten sich Publisher zukünftig zwischen der E3 und gamescom entscheiden.

Nachdem die E3 in den Jahren 2007 und 2008 nur für Fachbesucher geöffnet war, wurde sie letztes Jahr wieder dem Publikum geöffnet. Dieses Jahr erwartet man, dass die Zuschauerzahlen (2009 waren es 41.000) endlich wieder steigen.

„Ich frage mich, wie die E3 ausfallen wird, weil es so scheint, als befinde sie sich wieder auf dem richtigen Weg“, so Comte. „Ich frage mich, ob die E3 dieses Jahr wie die E3 von vor drei oder vier Jahren wird – ein sehr großes Event. So denke ich darüber.“

„Wenn das der Fall sein sollte, ist es klar, dass sich die Industrie zwischen der E3 und gamescom entscheiden muss, denn zwei Events innerhalb von drei Monaten, die allen Publishern sehr viel Geld kosten, werden zu viel sein.“

Außerdem sei die E3 „sehr wichtig“ weil sie in den Vereinigten Staaten liegt. „Wir wissen, dass es auf der E3 schwer ist, mit Move und Natal für Aufsehen zu sorgen, aber ein Event in den Vereinigten Staaten ist immer ein Ereignis.“

Namco Bandai sollte sich aber auch zu Augen führen, dass die Besucherzahlen der deutschen Ausstellung seit dem Start im Jahr 2002 (Games Convention) stets gewachsen sind. In Köln erreichte man letztes Jahr eine reine Besucherzahl von 228.000 Menschen.