Während der Film Avatar Rekorde an der Kinokasse bricht, blieb der Erfolg des Videospiels Avatar hinter den Erwartungen zurück. Woran das genau gelegen hat, erklärte Ubisoft's CEO Yves Guillemot in einer Konferenz. Grund sei, dass der Film erst so spät zum Ende des Jahres hin veröffentlicht wurde.

Ubisoft - In Zukunft weniger Lizenzspiele

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/8Bild 34/411/41
Die Verluste von Avatar wurden durch höhere Assassin's Creed 2 Einnahmen wieder ausgeglichen
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

„Wir wussten dass wir ein Risiko eingehen würden“, so Guillemot. „Dass der Film erst im Dezember startete war ein potenzielles Problem und resultierte schließlich auch in Einem. Wir dachten das Spiel würde sich auch nach dem Jahreswechsel weiter verkaufen.“

Deshalb hat man vor, in Zukunft weniger Geld für Lizenzen auszugeben. Man wird aber weiterhin auf dem Gebiet tätig bleiben. „Das Ziel ist unsere Investierungen in Lizenzen zu verringern und uns dafür mehr darauf zu konzentrieren, unsere Marken zu vergrößern und öfter in hoher Qualität zu erscheinen.“

Guillemot gab außerdem zu, dass das Spiel durch die gesetzte Frist etwas an Qualität eingebüßt hat. „Wir wollen bei solchen Spielen sicherstellen, dass wir genügend Zeit haben diese so lange optimieren wie wir es wollen. Der Druck von der Veröffentlichung eines Films ist in unserer Industrie immer schwierig. Deshalb würde ich sagen, dass es in Zukunft unser Ziel sein sollte, solche Spiele bereits eine lange Zeit zuvor fertiggestellt zu haben.“

Avatar ist für DS, PC, PS3, PSP, Wii und Xbox 360 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.