Es gibt immer wieder Worte, auf die die breite Gruppe der Spieler allergisch reagiert. Aktuell hoch im Kurs sind Mikrotransaktionen, Free-to-Play und Abo-Modell. Geht es nach Christofer Sundberg von Avalanche Studios, hat der Trend jedoch gerade erst begonnen und wird die nächste Generation nicht nur beeinflussen, sondern gar definieren.

Avalanche Studios - Just-Cause-Macher: "Mikrotransaktionen & Abo-Modelle werden die Next-Gen definieren"

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Avalanche arbeitet derzeit an Mad Max.
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"Mikrotransaktionen, Abonnements und diverse andere Geschäftsmodelle werden die nächste Generation an Spielen sein. So einfach ist es.", twitterte er und löste damit eine hitzige Diskussion aus. Er behauptet (und liegt damit wohl ziemlich korrekt), dass das Modell F2P "leider" zu einem "Zeichen von schlechter Qualität" geworden sei. Weiterhin fuhr er fort: "Aber generell ist das die Richtung, in die wir gehen. Es wird sicherlich F-Ups geben. Hoffentlich können wir den Einstiegspreis senken und das Spiel stattdessen mit der Community aufbauen."

Derzeit werkelt das Studio, das zuvor unter anderem die Open-World-Titel Just Cause und Just Cause 2 entwickelt hat, wohl am dritten Abenteuer mit Rico Rodriguez und parallel dazu am bereits angekündigten Mad Max - The Game. Über Just Cause 3 wurden lediglich einige Andeutungen gemacht, während Mad Max schon nächstes Jahr für PC, Xbox One und PlayStation 4 erscheinen soll.

Xbox One und PS4 sind gerade erst erschienen (die PS4 kommt hierzulande erst am 29.11. auf den Markt, in Amerika ist sie schon erhältlich), da prasselt auch schon die Kritik von Seiten der Spieler auf Sony und Microsoft ein. Speziell Microsoft muss sich für sein Geschäftsmodell in Forza Motorsport 5 einiges an Beschimpfungen anhören, bietet das Spiel doch deutlich weniger als die Vorgänger und versteckt einen Teil der Inhalte hinter kostenpflichtigen DLCs.