Aurora Watching Review (PC-Test)
(Nedzad Hurabasic)
Vor kurzem erschien mit »Splinter Cell Chaos Theory« der Spitzenvertreter des Stealth-Shooter Genres und setzte erneut Maßstäbe. Nun erblickt nur kurze Zeit später mit »Aurora Watching« aus dem Hause Metropolis Software ein potenzieller Konkurrent das Licht der Welt.
Um mithalten zu können, muss man schon einiges aufbieten können, schließlich brilliert Splinter Cell in vielfacher hinsicht: Story, Grafik, Gameplay und auch Multiplayermodus bieten Unterhaltung vom Feinsten. Ob die "Arctic Stealth Action" (Selbstbeschreibung) das Zeug hat mitzuhalten oder den Spitzenreiter gar vom Thron zu stoßen?
Arktische Kälte
Special-Forces Agent Cole Sullivan (Codename: "White Fox") hat eigentlich die Schnauze voll von Abenteuern (des Vorgängerspiels »Gorky Zero«), dementsprechend lässt er sich gehen und den Alkohol genüsslich in sich reinlaufen. Dummerweise verunglückt just zu diesem Zeitpunkt das russische Atom-U-Boot Komsomoletz II unter mysteriösen Umständen in den Tiefen des arktischen Eismeeres.
Geheimdienstinformationen belegen, dass das Unterseeboot seine Basis in einer geheimen Forschungseinrichtung hatte und diese vom DNA-Forscher Jacek Parecki geleitet wird, der wegen
seiner grausamen Experimente an Menschen gesucht wird. Sowohl das gesunkene Schiff, als auch das Geheimlabor enthalten Geheimnisse, die das Wohl der Welt bedrohen. Natürlich ist Fox der Einzige, der sie noch retten kann ...
Bevor wir uns auf den Weg in die arktische Kälte machen dürfen, müssen wir aber zunächst unsere Tauglichkeit beweisen. Dazu dient ein kurzes Tutorial, bei dem wir in die Grundlagen des Gameplays eingeführt werden. Per Scrollrad können beispielsweise die drei Laufstufen gewechselt werden: Schleichen, normales Laufen und Rennen. Natürlich lernen wir auch, das eingebaute Radar zu lesen
und zu unserem Vorteil zu benutzen. Feinde sind darauf ebenso zu sehen wie wir selbst, außerdem lässt sich darauf ablesen, wie weit die von uns produzierten Schallwellen gehört werden können. Auch der Umgang mit verschiedenen Waffen will gelernt sein, also müssen ein paar Dummies aus dem Weg geräumt werden, um den Testparcours abzuschließen.
Die Steuerung der Spielfigur funktioniert recht intuitiv. Da es keinen alternativen Feuermodus gibt, dient die rechte Maustaste dabei für alle möglichen Zusatzfunktionen, wie z. B. das Hacken von Computern. Wichtig ist auch die Tab-Taste, mit der man das Inventar aufruft und Waffen oder Munition auswählt. Während man auf dieses Menü zugreift, friert die Spielhandlung ein. Man kann also in aller Ruhe die passenden Gegenstände auswählen. Unser Held verfügt über ein überschaubares Arsenal an Waffen und speziellen Gadgets. Neben einem Messer und einer Pistole bekommt man Zugriff auf ein Maschinengewehr, eine Schrotflinte und ein Scharfschützengewehr.
Darüber hinaus kann man auch versuchen, die zahlreichen Wachen mit ferngesteuerten Signalgebern, Gasfallen und ähnlichen Geräten außer Gefecht zu setzen oder abzulenken. In der Praxis wird man auf all dies aber relativ selten zurückgreifen, da die Pistole mitschallgedämpfter Munition die besten Resultate erzielt und man auch problemlos ohne Zusatzausrüstung vorankommt.
von , Metropolis SoftwareGenre: Action, Taktik Shooter, Third PersonPC: 17.3.2005Offizielle WebseiteFreigegeben ab 18 Jahren
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