Nach Ataris Insolvenz wird das ehemalige Traditionsunternehmen zerschlagen, da keine befriedigenden Kaufangebote für den gesamten Konzern zustande kamen. Das bedeutet also im Klartext, dass Atari in Einzelteilen verkauft wird, wodurch man sich 22,15 Millionen US-Dollar erhofft.

Atari - Marken werden versteigert, darunter Test Drive, Rollercoaster Tycoon und mehr

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Mit Atari ist es vorbei, nun wird das gesamte Unternehmen einzeln versteigert.
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Der Großteil des Geldes soll durch die Atari-Marke selbst eingenommen werden, mindestens 15 Millionen Dollar verlangt man dafür. Auf der anderen Seite werden ebenso die Spielemarken verkauft, darunter die Reihe RollerCoaster Tycoon, die zuletzt mit dem 3DS-Ableger ihren Tiefpunkt erreichte. Mindestens 3,5 Millionen Dollar soll der neue Eigentümer dafür zahlen.

Die Reihe hat eine große Fangemeinde, so dass doch noch die Hoffnung besteht, dass RollerCoaster Tycoon einen Interessenten findet. Aber auch Test Drive steht zum Verkauf, hier liegt der Preis bei mindestens 1,5 Millionen Dollar. Für Total Annihilation will man mindestens 250.000 Dollar - vielleicht ein passender Zeitpunkt für Chris Taylor, seinen Klassiker zurückzuholen. Er zeigte erst im April Interesse an einem neuen Spiel zu dem Strategietitel. Angesetzt ist die Versteigerung für Mitte Juli.

Gegründet wurde Atari 1972 und brachte unter anderem Klassiker wie Pong und Asteroids hervor. Die beiden Apple-Gründer Steve Jobs und Steve Wozniak arbeiteten bei Atari und sorgten gemeinsam mit Nolan Bushnell für den Spieleklassiker Breakout. Wozniak hatte die Elektronik dazu entworfen, Bushnell steuerte das Game-Design hinzu und Jobs ließ sein Überzeugungstalent spielen.