Atari sieht sich nicht als reine Software-Firma und will in Zukunft wieder den Hardware-Markt besteigen. Laut Frederic Chesnais befinde man sich inzwischen nicht mehr in der Insolvenz und aktuell arbeiten zehn Leute bei dem Unternehmen, während man die Aufmerksamkeit auf drei bestimmte Dinge richte: Marken, Produktion und Vertrieb.

Atari - Atari will in Zukunft wieder Hardware entwickeln

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Stellt Atari künftig wieder eigene Hardware her?
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Atari sei mehr als eine Software-Marke, man sei eine Hardware-Marke. Eine neue Konsole oder etwas in dieser Richtung sei aber nicht geplant, für die Zukunft könnte man sich eher Gadgets oder etwas in dieser Richtung vorstellen.

Dabei wirft Chesnais eine spieletaugliche Uhr in den Raum. Man werde dies zwar wahrscheinlich nicht umsetzen, aber man solle sich etwas in dieser Richtung vorstellen. Man könnte etwa eine neue Art von Uhr herstellen oder ein Gadget, mit dem sich das Smartphone an der Jacke aufladen lässt, an deren Schultern eine Solarzelle angebracht wäre.

Eben solche Dinge könnte man sich vorstellen. Atari sei eine Lifestyle-Marke, so dass man derartige Sachen umsetzen könne. Mit THQ zum Beispiel würde das Chesnais zufolge nicht funktionieren, da der Konzern in seinen Tagen nie eine Lifestyle-Marke war.

Derzeit konzentriert sich Atari auf Software und bringt vor allem Smartphone-Spiele auf den Markt, lässt derzeit aber auch an Rollercoaster Tycoon 4 für den PC arbeiten.