In einer Pressemitteilung ging Atari auf die eigene Zukunft ein und bestätigte, sich neuen Märkten öffnen zu wollen.

Atari - Atari spricht über Zukunftspläne und will Lizenzen an Hardware-Hersteller vergeben

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Atari strebt eine Neuausrichtung an.
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"Ataris Weg zum Erfolg im Zeitalter digitaler Unterhaltung baut auf Online-Videospiele, Online-Casinos, exklusive Videoinhalte und ein solides Lizenzierungsgeschäft, einschließlich Hardware und Bekleidung", heißt es.

Erfolg verspricht man sich durch die Ausweitung seiner Geschäftstätigkeit und der eigenen Marken auf mobile und Online-Plattformen sowie auf vollständig neue Nischen im Entertainment-Markt.

Fred Chesnais, Chief Executive Officer von Atari, zufolge sei Atari nicht nur ein Videospiel-Publisher, sondern eine Kultmarke. Atari sei weltweit und generationenübergreifend bekannt und soll auch künftig für alle Zielgruppen offen sein.

"Diese Branche ist extrem vielfältig und wir sind dabei, uns neu zu erfinden. Natürlich ist uns bewusst, dass dies auch mit vielen Herausforderungen verbunden ist", so Chesnais.

Über den Relaunch seiner Retro-Spiele hinaus plant Atari außerdem, Gewinne in anderen schnell wachsenden Märkten zu erwirtschaften und sich neuen Zielgruppen zuzuwenden, einschließlich LSBTTIQ, Social Casinos, Glücksspiel mit echtem Geld und YouTube mit exklusiven Videoinhalten.

Was die bereits angesprochene Hardware angeht, so will das Unternehmen Lizenzen an Hardwarehersteller vergeben - "besonders im Bereich spielorientierter Hardware und tragbare Geräte". Dabei sollen langfristig vielversprechende Pläne verfolgt werden.

Nachdem bereits RollerCoaster Tycoon 4 Mobile veröffentlicht wurde und dies nicht sonderlich gut ankam, soll die Reihe Ende des Jahres auch auf dem PC wieder durchstarten. Darüber hinaus wurde das Multiplayer-Online-Arena- und Crafting-Spiel Minimum gestartet und in den kommenden Monaten sollen Klassiker wie Asteroids auf Mobil- und digitalen Plattformen erscheinen.