Assassin's Creed: Unity sorgt seit der Veröffentlichung für Unmut nicht nur unter den Spielern, sondern auch bei den Aktionären. Die straften das nun mit einem Kursfall der Ubisoft-Aktie ab. Der französische Publisher äußerte sich indes zu den Problemen der PC-Version.

Assassin's Creed Unity - Ubisoft spricht die PC-Probleme an, Aktie fällt nach Unity-Launch

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Momentan wird Assassin's Creed: Unity von Problemen auf allen Plattformen geplagt
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Die Probleme, die Ubisofts Assassin's Creed: Unity auf allen Plattformen, egal ob PC, PS4 oder Xbox One hat, ist auch den Aktionären nicht entgangen. Die Folge: Die Ubisoft-Aktie fiel nach der Eröffnung des Handelstages von 3,42 Dollar auf schlussendlich 3,32 Dollar. Dazu mutmaßte Yahoo Finance, dass der Markt die schlechten Wertungen der Spieler, etwa auf Metacritic (Metascore von 76 und User-Score von 3,4 bei der Version für die Xbox One) registriert, und den Publisher daher abgestraft habe.

"Die schlechte Performance und die Bugs des Spiels werden gerade zur Lachnummer des Internets"; so Yahoo Finances Tae Kim. "Da sind Tausende von Posts, die die Foren überfluten, und Youtube-Videos zeigen die zahlreichen Grafik-Glitches, Crashes und Framerate-Probleme."

Kim führt weiter aus, dass dieses Fiasko von Ubisofts Assassin's Creed: Unity ihn stark an Electronic Arts Reinfall vor allem mit der PC-Version von Battlefield 4 erinnere, der dem amerikanischen Publisher im letzten Jahr herbe Kritiken und sogar Klagen einbrachte. "Ubisoft wäre besser beraten gewesen, hätten sie Unity verschoben, so wie es Take Two immer wieder mit ihrer 'Grand Theft Auto'-Reihe macht, anstatt es in diesem Zustand zu veröffentlichen."

Eigentlich ist Ubisoft auch gar nicht dafür bekannt, Spiele im katastrophalen Zustand voreilig zu veröffentlichen. Erst im vergangenen Jahr wurden sowohl Watch Dogs als auch The Crew um mehrere Monate verschoben, weil man "in Sachen Qualität keine Kompromisse eingehen" wollte. Ubisofs Rennspiel The Crew wurde mittlerweile sogar noch weiter nach hinten verschoben. Dazu sagte Creative Director Julian Gerighty, "Unsere Philosophie ist es nach wie vor, das bestmögliche Spiel abzuliefern. Wir geben alle unser Bestes, um eine revolutionäre Erfahrung im Rennspiel-Genre zu bieten. Wir können es nicht mehr erwarten, The Crew in den Händen der Spieler zu wissen."

Warum also Assassin's Creed: Unity in dem Zustand veröffentlichen? Zumindest was die PC-Version betrifft, hat sich Ubisoft in einem Statement zu geäußert:

"Wir sind uns über die grafische Performance von Assassin's Creed: Unity im Klaren, dass sie wahrscheinlich von bestimmten Konfigurationen mit AMD-CPUs und AMD-GPUs beeinträchtigt wird. Das sollte den großen Teil der PC-Spieler [Ubisoft geht wohl davon aus, dass der Großteil der PC-Spieler eine Nvidia-Grafikkarte und / oder eine Intel-CPU besitzen] kaum betreffen. Aber seid versichert, dass AMD und Ubisoft weiterhin zusammenarbeiten, um die Angelegenheit zu lösen, und wir werden weitere Informationen liefern, sobald sie erhältlich sind."

Hier eine Compilation der zahlreichen Fehler bei Unity:

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